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4.0 von 5 Sternen
Happy Birthday Strat..., 14. Juni 2005
Ich will gleich sagen das ich mir die DVD nur wegen David Gilmours Auftritt zugelegt habe. Und allein dafür war es den Kauf wert. Der Meister spielt hier die besten Live Versionen von Sorrow, Coming Back to Life und Marooned die es gibt. Beim restlichen Konzert fragt man sich hin u wieder warum Brain May und nicht z.B. Eric Clapton in die Saiten greifen. Insgesamt aber ein sehr gutes Konzert.
Einzige Ausfälle: Mike Rutherford und Ronnie Wood.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weniger wäre mehr gewesen.., 21. Juli 2006
Ein Konzert DER Mutter aller Gitarren gewidmet - was hätte ich nicht alles für zeitlose Genies vorgeschlagen, die ohne einer Stratocaster gar nicht existieren könnten. Etwa Richie Blackmore oder Eric Clapton. Jeff Beck oder auch Yngwie Malmsteen. Einen The Edge genauso wie einen Mark Knopfler. Und mit was wartet 'Stratpack' auf über 150 min. auf?
Mr. Brian May: bitte wann hatte Mr. 'noch-immer-supernervös-zitternd-bei-jedem-Gig' jemals eine Strat in der Hand? Es weiß doch jeder Interessierte daß er als Bub seine 'große Braune' gemeinsam mit seinem Vater aus einem verkohlten Dachbalken gezimmert hat. Und der bekannte Queensound ist aber sowas von Lichtjahren entfernt von einer Fender Stratocaster. Somit schonmal einer von denen, wo man sich fragt: "Wer hat DEN eingeladen???" Aber es kommt noch ärger: was bitte hat ein Jamie Cullum bei einer 'Gitarrenparty' verloren??? Er sitzt auf seinem verfaulten Klavier und jazzelt jammernd vor sich hin, wie immer. Eine Theresa Andersson sieht zwar sehr fesch aus und spielt sogar eine Strat, aber bitte: WER ist das?? In der Mitte mutiert das Konzert überhaupt zu einem Paul Rodgers Konzert (aha, daß der bei Free oder Bad Company viel Gitarre gespielt hat muß ich abermals verpaßt haben). Rodgers ist zweifellos einer der besten Sänger und wirkt nach seiner Wunderbrunnenverjüngungskur zugunsten der Queen-Reunion wohl als Vorbild einer ganzen Pensionistengeneration, ist aber schonwieder alles andere als ein 'Fenderman' (nicht mal sein Free-Gitarrist war einer).
Das schlimmste ist aber einmalmehr Ron Wood, der zu allem Überfluß auch noch (lallend) 'ooh lala' als Sänger (!) zum
besten gibt - achja, dabei spielt er auf einer Gibson Akustikklampfe. Brrrr, der klingt so wie die Stones seit 10 Jahren schon aussehen.
Gibt es überhaupt gute Momente auf dieser Pseudo-Geburtstagsparty? OH JA! Überrascht? Es sind ob der Menge der Teilnehmer gottseidank einige echte Lichtblicke auf dieser DVD: Etwas Hank Marvin, der mit seinem Sohn Ben nicht nur seine bekannten 60s Surfsounds ala 'Apache' zum Besten gibt sondern sich auch noch quasi ein Duell 'Vintage Sound' vs. 'Modern Rock Sound' liefert.
Auch Mr. Albert "Speedpicker" Lee und Joe Walsh (okay, der wirkt etwas müde) sind nette "Gratulanten" zum Thema Stratocaster,
genauso wie Phil Manzanera, wenngleich auch der wieder nicht ein 'Weltstar' ist.
Für mich eines DER Highlights überhaupt ist der Auftritt von Gary Moore, der mit 'Red House' von S.R. Vaughan aber auch sowas von einer Performance abliefert daß es einen wegbläst. Okay, auch er ist wohl nicht als 'der' Stratplayer bekannt, aber man hat ihn früher zumindest öfters mit der roten Fender gesehen, die er bei diesem Kurzbesuch für eine Nummer spielt. Genauso habe ich mir eigentlich die ganze DVD vorgestellt - Mr. Moore geigt sich weg daß einem die Luft wegbleibt - dem Publikum auch!
Und schließlich rettet Mr. David Gilmour mit 3 Nummern noch die Daseinsberechtigung für diese Veröffentlichung. Der spielt einfach eine Note und man weiß "Dave and his Strat rock the House". Absolut hörenswert, der ältere Herr zeigt wiedermal, wo's langgeht!
Fazit: Für mich haben erwähnte Musiker wie Brian May (nichts gegen ihn, aber nach ein paar Nummern spielt er überhaupt seine Dachbalkengitarre - was hat DAS noch mit dem eigentlichen '50 Years Strat' Gedanken zu tun???), Cullum, Ron (Rum?) Wood und noch ein Haufen anderer dort nix verloren, die sollen auf irgendeinem 'Royal Albert Hall' Benefiz herumspielen.
Es hätte gereicht die erwähnten guten Performances zusammenzufassen und für die DVD z.B. 9.90 zu verlangen, so ist leider zuviel Schmarrn dabei, der nix mit einer Homage an die gute alte Stratocaster zu tun hat.
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