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Strassenfeger
 
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Strassenfeger

Ost/Various Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (13. September 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Colosseum (rough trade)
  • ASIN: B00002DEK3
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.142 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Stahlnetz
2. Der Kommissar
3. Verräter
4. John Kling's Abenteuer
5. Die Katze im Sack
6. Die fünfte Kolonne
7. Die Gentlemen bitten zur Kasse
8. Fünf tote alte Damen
9. Kommissar Maigret
10. Ein Mann namens Harry Brent
11. Die Schlüssel
12. Cliff Dexter
13. Gestatten, mein Name ist Cox
14. Melissa
15. Von Null Uhr eins bis Mitternacht
16. Wie ein Blitz
17. Dem Täter auf der Spur
18. Spur 211
19. Babeck
20. Percy Stuart
Alle 21 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gab in Deutschland mal eine Zeit, als der Fernsehzuschauer nur zwischen drei TV-Programmen wählen konnte/musste. Wenn dann ein aufwendig gedrehter Krimi lief, vorzugsweise natürlich als Mehrteiler oder Serie, waren die Straßen wie leer gefegt. Die Nation saß gebannt vor dem Bildschirm und machte sich auf Mörderjagd. Denn geboten wurde nicht -- wie heute -- eine meist simple Story, die durch viel Action plus Effekte haschenden Budenzauber aufgeblasen ist und konturenlose, austauschbare Akteure aufbietet, sondern sich kontinuierlich aufbauende Hochspannung (verfasst von renommierten Autoren wie Krimi-Spezialist Francis Durbridge), verblüffende Handlungsstränge, detailliert gezeichnete Charaktere, dargestellt von Schauspielern voller Persönlichkeit.

Als Klassiker von einst gilt das 1999 mit einem -- an dem Original gemessen -- zweifelhaften Erfolg neu geflochtene Stahlnetz. Nicht zu vergessen auch Der Kommissar, mit dem unvergessenen Erik Ode in der Hauptrolle (und Fritz Wepper als seinem Assistent). Oder der beliebte Kommissar Maigret.

Die Musik dieser Fernsehkrimis, bevorzugt aus dem Zeitraum 1962-1973, ist jetzt auf einer Doppel-CD gebündelt. Mit dabei die maßgeblichen Interpreten des Genres, wie das Peter Thomas Sound-Orchester (zur Legende geworden durch seinen Raumpatrouille Orion-Soundtrack) oder das Orchester Martin Böttcher, dessen Karl-May-Musik längst Klassikerstatus besitzt. Stilistisch liegen die 21 höchst unterhaltsamen Tracks zwischen dramaturgisch brillantem (Bigband-)Jazz und eindrucksvollem Easy-Listening. Dazu gibt es ein zwölfseitiges, reich bebildertes Booklet, dessen Text der als TV-Moderator bekannte Götz Alsmann verfasst hat und mit dem sich prima alte Erinnerungen auffrischen lassen. Dieses Album darf in keiner gut sortierten Plattensammlung fehlen! --Thomas Hammerl


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von eophone TOP 500 REZENSENT
Diese CD gibt es schon seit fast drei Jahren - und sie ist immer noch erhältlich! Das ist gut so, denn hier werden einige Titelmelodien bekannter deutscher Kriminalfilmserien in einer Tonqualität dargeboten, wie es sie noch niemals zu kaufen gab.
Natürlich wird mancher Hörer die ein oder andere Melodie vermissen, die ihm besonders am Herzen liegt. Das ist von vornherein klar. Darum ist für mich das hochkarätige Titelangebot dieser CD entscheidend: 21 Stücke aus den Jahren 1962 bis 1970, die allermeisten davon Originale.
Das "Stahlnetz"-Thema wurde von Erwin Halletz und seinem Orchester nachgespielt, einem namhaften Österreicher, der tausende Aufnahmen aus jener Zeit aufweisen kann. Da das Original von Ray Anthony leicht zu bekommen ist, kann man diese Cover-Version getrost als Abwechslung und Pluspunkt werten. Dagegen findet man das Stück "Spur 211" (von Martin Böttcher) im Original, das in einigen Stahlnetz-Folgen Verwendung fand (nicht nur in der gleichnamigen). Klasse! Besonders dankbar bin ich für „John Kling's Abenteuer", eine Melodie, die ich nach über 30 Jahren erstmals wieder hören konnte - in wunderschönem (Stereo-)Sound.
Ich brauche hier nicht all meine persönlichen Favoriten zu nennen. Hören Sie einfach online in einige Titel hinein; Sie werden sie (er)kennen.
Das Booklet verdient großes Lob, weil es zahlreiche Hintergrundinformationen liefert, auch über die Komponisten, denen wir diese herrliche Musik zu verdanken haben: Es sind immer wieder dieselben Namen, die in den Sechzigern für musikalische Spannung sorgten.
Natürlich gibt es für mich auch ein paar kleinere Enttäuschungen:
Die Cliff-Dexter-Melodie ist leider nicht die erhoffte Originalversion. Als Melodieinstrument wird hier eine Mundharmonika verwendet, dort ist es ein Klavier, und schon ist das Typische verwischt. Schade, daß die „Gentlemen" zu einer anderen Aufnahme zur Kasse gebeten haben, als zu der hier vorliegenden. Sie ist nicht einmal stereophon und erreicht den Drive des Originals nur teilweise. Diese CD enthält nach meinem Geschmack genau zwei Ausrutscher: Der „Mann namens Harry Brent" (Günther Ungeheuer) würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn er zu der hier präsentierten Aufnahme den Bildschirm hätte betreten müssen. Da wird im gesendeten Original doch um einiges eleganter und präziser musiziert. Trotzdem ist das Stück sofort identifizierbar: ...das war doch ein Durbridge-Krimi! Günther Neutze ließ sich ebenfalls von einer anderen Aufnahmeversion inspirieren, als er "dem Täter auf der Spur" war. Der hier angebotene Track hat kaum noch Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Serien-Original und ist absolut mißlungen. Improvisierte Schnörkeleien einer Fuzz-Gitarre passen nun mal nicht zu einem gemeißelt klingenden Orchesterstück: für mich der einzig wirkliche musikalische Tiefpunkt dieser Platte. „Percy Stuart" fällt in der Tat aus dem Rahmen. Für mich markiert es aber sehr anschaulich den Wendepunkt in der deutschen Krimi-Unterhaltung. Das war um 1970. Von da an sucht man fast vergebens nach markigen Krimi-Melodien aus deutschen Landen. Scheinbar auf einen Schlag verwässerten vermeintlich progressive Stilelemente viele Stücke. Aus diesem Grunde paßt „Percy Stuart" eigentlich gut auf diese CD! Es hätte aber das letzte Lied sein sollen, als eine Art Abschiedsmelodie von den seeligen Durbrigde-Mehrteiler-Zeiten...
Apropos - Ja, die "Halstuch"-Musik ist leider nicht dabei. Sie dürfte original sowieso nur in Mono existieren (man schrieb das Jahr 1962 - da wurde TV-Musik nur monophon produziert!). So kann man sie sich dann bei Gelegenheit auch aus dem Fernsehen mitschneiden (s.o.).
Welche Wünsche bleiben noch offen? Z.B. "Hafenpolizei" und "Polizeifunk ruft", beides musikalische Perlen vom Kaliber der "Gentlemen"-Melodie, wenn auch die zugehörigen TV-Serien im Vorabendprogramm liefen. Auch einige weitere Durbridge-Titel, z.B. die Musik zu "Es ist soweit", hätten einen Platz auf dieser Scheibe verdient gehabt. Dies sind natürlich rein subjektive Präferenzen. Es geht letztlich nicht darum, was hätte sein können, sondern darum, was definitiv dargeboten wird. Und das ist viel:
Insgesamt bietet diese CD knapp 52 Minuten lang beste Unterhaltung mit hohem Erkennungswert. Ich vergebe hier fünf Sterne trotz der o.g. Querschläger. Denn man kann solche exotischen Zusammenstellungen nicht hoch genug bewerten, dazu sind sie schlicht zu selten. Zugreifen, solange es noch möglich ist!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Muss für jeden über 30 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Die Soundtracks legendärer Fersehserien und Mehrteiler wie "Die Gentlemen bitten zur Kasse" und "Stahlnetz" sind in solcher Ballung noch nie erhältlich gewesen. Wunderbar, hoch nostalgisch und in meist erstaunlich guter Klangqualität (stereo!). Ausnahme: Gerade bei der "Kommissar"-Titelmusik sind - möglicherweise beim Digital-Transfer entstandene - Verzerrungen zu hören, die den Hörgenuss ein wenig stören. Weiterer Wermutstropfen: Einer DER Straßenfeger, nämlich Durbridges "Halstuch"-Mehrteiler, fehlt. Dafür findet sich auch Überflüssiges wie das Thema von "Percy Stuart" - kurios anzuhören, aber doch nicht ganz passend. Sampler sind eben nie "komplett". Dennoch haben wir es hier mit einee echten Raritätensammlung zu tun, die sich auch prima als Geschenk eignet. Für über 30-Jährige, und allemal für die Eltern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nostalgie pur 2. April 2004
Wieder einmal habe ich ein Werk erworben, das unglaublich viele Kindheits- und Jugenderinnerungen weckt. Jahrelang habe ich "Wie ein Blitz" gesucht und dann endlich gefunden. Besonders berührt war ich (geb. 1959) von "Spur 211" von 1962. Es war, als ob ich diese Melodie gestern das letzte mal gehört hätte, so klar war die plötzliche Erinnerung. Wie ist das bloss möglich (wahrscheinlich eine Erinnerung an eine spätere Wiederholung).
Leider sind nicht alle Stücke im Originalsound, andererseits ist die konzentrierte Zusammenstellung zu loben. Eine solche Scheibe wird wohl sehr selten veröffentlicht, daher zugreifen!
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