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Strasse der Wölfe
 
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Strasse der Wölfe [Gebundene Ausgabe]

Gabriele Krone-Schmalz , Gabriele Krone- Schmalz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462028391
  • ISBN-13: 978-3462028393
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 169.086 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gabriele Krone-Schmalz, langjährige ARD-Korrespondentin in Moskau, erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte zweier junger Frauen in den dreißiger Jahren in Rußland. Kennengelernt hat sie Anna, eine der beiden, im Sommer 1984. Gebannt lauscht sie der alten Frau, die beiläufig aus ihrer Jugend berichtet.

Anna reiste mit siebzehn Jahren in die südliche Steppe des Ural. Dort war in Magnitogorsk ein gigantisches Industrialisierungsprojekt geplant. Um es zu realisieren, hatten sich die Sowjets, neben einer bunten Mischung junger sowjetischer Bürger, auch internationale Hilfe ins Land geholt. Annas Vater, ein Architekt, der für die May-Gruppe arbeitete, gehörte zu diesen ins Land gerufenen Fachleuten. Ernst May, der Gründer, arbeitete im Bauhaus- Stil und war mit der Planung von Wohn- und Industrieanlagen beauftragt worden.

In der armseligen Baracken-Unterkunft angekommen, freundete sich Anna mit der Holländerin Meike an. Voller Enthusiasmus waren die jungen Menschen dabei in dem rohstoffreichen Gebiet, trotz aller klimatischen Widrigkeiten und den mehr als primitiven Unterkünften, eine Industriestadt aus dem Boden zu stampfen.

Gabriele Krone-Schmalz schildert überzeugend die ungeheure Kraftanstrengung und die ungebremste Energie, mit der in den dreißiger Jahren ein solches Projekt in der Sowjetunion angegangen wurde. Allerdings macht sie im Rahmen der Lebensläufe ihrer Personen auch überaus deutlich, welche Belastung es für den einzelnen bedeutete. Lesern, die sich dafür interessieren, wie es zum Scheitern der kommunistischen Ideen kam, sei dieses Buch ans Herz gelegt, denn in den dreißiger Jahren waren die Chancen für Utopien noch offen.--Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

Wie sah der Alltag im Russland der 30er Jahre aus? Am Beispiel des authentischen Schicksals zweier Freundinnen schildert die Autorin das von vielen Träumen und Vorstellungen bestimmte Leben der beiden Frauen. Anna und Meike sind noch sehr jung, als sie im Auftrag Stalins in die sibirische Steppe kommen. Die rauhe und ursprüngliche Gegend ist aufregend und weckt Träume von einer besseren Welt. Doch im von Paranoia geplagten Rußland kommt alles anders, und beide kehren in ihre Heimat Deutschland zurück, in ein von Krieg gezeichnetes Europa ...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich fand dieses Buch als Mischung zwischen Roman und Dokumentation gut zu lesen und gleichzeitig
sehr informativ. Genau diese Mischung habe ich
von der bekannten Korrespondentin auch erwartet.
Ich halte das Buch für sehr gelungen und habe
es meinen Freunden schon weiterempfohlen, die
Interesse für Russland und die Zeit des industriellen Aufbaus zur Zeit Stalins haben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Rußland in den 30er Jahren. In Magnitogorsk soll die größte Industriestadt der Sowjetunion entstehen und der Bedarf an ausländischen Spezialisten wie Architekten, Stadtplanern, Ingenieuren aber auch Arbeitern ist groß. Aus diesem Grund landet die deutsche 17-jährige Anna (mit ihren Eltern) in Magnitogorsk. Langsam lebt sie sich in der fremden Umgebung ein und schließt Freundschaft mit der niederländischen Meike und ihrem Mann Johann. Der Leser begleitet die junge Deutsche und das befreundete Pärchen in der Fremde und bekommt so Einblicke in die russische Kultur und Denkweise. Außerdem schildert das Buch die zahlreichen Schwierigkeiten und widrigen Lebensumstände beim Bau des Großprojektes in der Steppe des südlichen Ural. Gabriele Krone-Schmalz bedient sich vieler geschichtlicher Fakten und hat so ein sehr interessantes Buch geschaffen.
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