Loudon Wainwright III dürfte dem einen oder anderen noch aus seiner Rolle als "singender Chirurg" in der Fernsehserie M*A*S*H bekannt sein. Von Hause ist er aber Singer/Songwriter und aus seiner Ehe mit der kanadischen Sängerin und Songschreiberin Kate McGarrigle gingen seinen beiden Kinder, Rufus und Martha Wainwright hervor, die ja beide ebenfalls erfolgreiche Musiker/innen sind. Einen ersten Erfolg hatte Loudon Wainwright 1972 mit dem Hit "Dead Skunk (In The Middle Of The Road)", Es folgten unzählige Alben, von denen zwei für den Grammy nominiert wurden. Seine Songs wurden von anderen Musikern übernommen. So hat Johnny Cash eine Version von "The Man Who Couldn't Cry" unsterblich gemacht. Das hier vorliegende Album ist, laut Wainwrights Songwriting-Partner und Koproduzenten Joe Henry, auch "das beste Loudon-Wainwright-Album der letzten 15 Jahre". Spätestens jetzt, hieß es in dem amerikanischen Magazin Hits, gebührt Wainwright im Pantheon der ebenso schrulligen wie erfolgreichen Singer/Songwriter ein Platz an der Seite von Randy Newman und Tom Waits. Das beste an diesem Soundtrack ist, dass man den Film gar nicht kennen muss und und trotdem kann man 'Strange Weirdos' als ein komplettes, normales Loudon-Wainwright-Album genießen. Vom ersten bis zum letzten Song ist das Album überzeugend und hat somit die fünf Sterne mehr als verdient.