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Strange Food. Skurrile Spezialitäten. Insekten, Quallen und andere Köstlichkeiten
 
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Strange Food. Skurrile Spezialitäten. Insekten, Quallen und andere Köstlichkeiten [Gebundene Ausgabe]

Jerry Hopkins
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Komet (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898361063
  • ISBN-13: 978-3898361064
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 23,8 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.489 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeden Tag Fleisch auf den Teller! Dieses Statussymbol der Nachkriegszeit ist vielfach auch heute noch bezeichnend für die Essgewohnheiten des Omnivoren Mensch. Doch die Horrormeldungen der letzten Zeit (BSE, MKS etc.) haben vielen die Suppe versalzen. Der Kopf dreht sich einem wie auch der Magen, wenn es sich wieder einmal um Zeitungsmeldungen zum Thema Essen handelt, die die Runde machen.

Der Appetit auf Rind und Schwein ist so manchem vergangen, der auf Fleisch hingegen nicht. Doch auch jenseits von Strauß, Kängeru und Krokodil bietet sich die Gelegenheit zur Fleischaufnahme -- hat man seine Vorurteile erst einmal über Bord geworfen. Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute doch so nahe (f)liegt. Egal ob proteinreiche gebackene Heuschrecken, geröstete Spinnen oder in Schokolade gedippte Würmer -- solche Leckerli sind hier viele dargeboten. Doch auch "richtige" Mahlzeiten sind hier zu finden, wie laotische Wasserbüffelkutteln, Yaksteaks oder Leguanspieß. Die Autoren entführen mit Strange Foods auf eine kulinarische Weltreise, bei der es Otto Normalverzehrer schüttelt.

Wem bisher ein Rüdiger Nehberg Begriff für das Ultima Thule des Essgenusses war, wird sich über das Dargebotene grausen. Wenn Ihnen vor Quallensalat, Vogelnestsuppe, Regenwurmpastetchen oder Gorillafleisch nicht graust, sind Sie hier genau richtig. Und Blattgold-Sushi haben Sie bestimmt auch noch nie gegessen. So manche Lücke gibt es für Entdeckungsfreudige noch zu besetzen. Eine Ansammlung des Wilden und Wunderbaren tummelt sich hier, die subtilen Fotografien unterstreichen die morbide Faszination des Werkes. Egal ob animalisch oder vegetarisch, alles bekommt sein Fett ab. Und auch die herrlichen Errungenschaften chemischer Essenskünste können überzeugen -- oder wussten Sie etwa nicht, dass Kaugummi ein Kunststoff namens PVA (Polyvinylacetat) ist?

Doch Strange Food will nicht schocken, sondern vielmehr informieren. Gut geschrieben und illustriert macht es Appetit auf mehr. Für die einen die ultimative Bad-Taste-Foodbibel, ist den Offneren das Buch eine Offenbarung für abenteuerlustige Löffelschwinger, deren Horizont hier erweitert wird. Wer über den eigenen Tellerrand schaut, findet Geschmack an so vielem, was da kriecht und fliegt. Wenn Ihnen dieses Buch nicht schmecken kann, sollten Sie vielleicht einfach wieder zu Ihrem Metzger ("Fleischhauer") gehen und voller Hochgenuss doch lieber wieder "Ein Pfund Gehacktes, bitte. Vom Rind natürlich", und ein paar Weißwürstl mit Kraut (vergorenem Gemüse) verlangen.

Strange Food ist ein absolutes Standardwerk des ungewohnten Kulinarischen, ein Kompendium für Esslustige, Abenteuerlustige und Bad-Taste-Fanatiker. Blättern Sie und lassen Sie sich inspirieren. Das Buch ist ebenso ein großartiges Geschenk für gute Freunde, die diese Sympathie zu honorieren wissen. Aber: Wenn Ihnen demnächst etwas Unbekanntes zum Essen angeboten wird, sollten Sie genau hinschauen. Guten Appetit! --Jörn Eckermann

Kölnische Rundschau, 24./25.3.2001, Emmanuel van Stein

Am besten also, amn liest das kulinarische Werk als nachdenklich stimmende Kulturgeschichte. Umso besser, wenn einem dabei der eine oder andere Ernährungstipp begegnet, den man sich vielleicht zu eigen machen kann. Übrigens: Unter Michels Freemans Fotos finden sich auch einige Schocker.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch handelt von allen möglichen und unmöglichen Nahrugsmittel, die Menschen weltweit zu sich nehmen, denn essbar ist im Grunde alles. So wird z.B. von Fledermausblut-Cocktail erzählt, frittierten Stierhoden, angebrüteten Enteneiern und Quallensalat. Der Autor beschreibt historische, religiöse und soziale Hintergründe der Nahrungsaufnahme. Er erzählt, warum Pennisse von großen starken Tieren in Asien so begehrt sind, warum sich alle Arten von Insekten auf allen Kontinenten großer Beliebtheit erfreuen und warum Menschen auf die Idee kommen, andere Menschen zu essen. Und er berichtet, dass viele heutzutage absurd oder barbarisch erscheinende Essgewohnheiten in Europa teilweise bis weit ins 19. Jahrhundert verbreitet waren. Einige Kapitel und vor allen die zahlreichen Fotos mögen effekthascherisch und gewollt schockierend wirken, doch wer will wirklich über Essgewohnheiten urteilen.Galten noch vor wenigen Jahren Strauß, Känguru und Krokodil bestenfalls als bizarre Einsprengsel in Restaurants, die sich auf so genannte Exotismen spezialisiert hatten, stehen die Viecher heutzutage statt Schwein und RInd auf den Speiseplänen jedes mittelmäßigen Lokals. Und was unterscheidet eigentlich "Pfälzer Saumagen" oder Blutwurst von Nguak wua thot (gebratenes Zahnfleisch vom Rind) oder besagtem Fledermausblut-Cocktail?
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Das beste Geschenk 15. Januar 2011
Haben das Buch einen Koch , der immer offen für Neues ist , geschenkt und er hat sich sehr gefreut.
Wer interessiert ist, an unterschiedlichen Kulturen und deren Essgewohnheiten, für denjenigen ,
sehr empfehlenswert.
Habe allerdings gedacht das mehr Rezepte vorhanden sind. Es wird zu 90% nur beschrieben wie das Essen zubereitet wird. Aber das sehr gut !
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ein wirklich interessantes Buch über skurile Speisen. Allerdings nur von sehr bedingtem (Nähr-) Wert für Hobbyköche. Mir hat sich allerdings die Schematik (Kapitelzuordnung, Auswahlkriterien) des Buches nicht erschlossen. Das mag den, der lediglich Sensationshunger hat, wenig stören. Als Kochbuchsammler enttäuscht mich der handwerkliche Makel etwas.
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