Das Buch handelt von allen möglichen und unmöglichen Nahrugsmittel, die Menschen weltweit zu sich nehmen, denn essbar ist im Grunde alles. So wird z.B. von Fledermausblut-Cocktail erzählt, frittierten Stierhoden, angebrüteten Enteneiern und Quallensalat. Der Autor beschreibt historische, religiöse und soziale Hintergründe der Nahrungsaufnahme. Er erzählt, warum Pennisse von großen starken Tieren in Asien so begehrt sind, warum sich alle Arten von Insekten auf allen Kontinenten großer Beliebtheit erfreuen und warum Menschen auf die Idee kommen, andere Menschen zu essen. Und er berichtet, dass viele heutzutage absurd oder barbarisch erscheinende Essgewohnheiten in Europa teilweise bis weit ins 19. Jahrhundert verbreitet waren. Einige Kapitel und vor allen die zahlreichen Fotos mögen effekthascherisch und gewollt schockierend wirken, doch wer will wirklich über Essgewohnheiten urteilen.Galten noch vor wenigen Jahren Strauß, Känguru und Krokodil bestenfalls als bizarre Einsprengsel in Restaurants, die sich auf so genannte Exotismen spezialisiert hatten, stehen die Viecher heutzutage statt Schwein und RInd auf den Speiseplänen jedes mittelmäßigen Lokals. Und was unterscheidet eigentlich "Pfälzer Saumagen" oder Blutwurst von Nguak wua thot (gebratenes Zahnfleisch vom Rind) oder besagtem Fledermausblut-Cocktail?