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Strange Days [Special Edition] [2 DVDs]


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Produktinformation

  • Darsteller: Ralph Fiennes, Angela Bassett, Juliette Lewis, Tom Sizemore, Michael Wincott
  • Regisseur(e): Kathryn Bigelow
  • Komponist: Graeme Revell
  • Künstler: Matthew F. Leonetti, James Cameron, Rae Sanchini, Steven Charles Jaffe, Lawrence Kasanoff, Jay Cocks
  • Format: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 11. August 2006
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 133 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FSLLZU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.416 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

L.A., 31. Dezember 1999. Auf den Straßen herrscht der alltägliche Bürgerkrieg. Auch Lenny Nero (Ralph Fiennes) gehört zu den gejagten Schattengestalten. Er dealt mit illegaler Ware: Den Clips! Sie sind die visuellen High-Tech-Drogen des ausgehenden Jahrtausends. Man kann damit Erlebnisse anderer Menschen lebensecht nachempfinden und der Schwarzmarkt verlangt ständig nach neuer Sex- & Crimeware. Als plötzlich eine Reihe bestialischer Morde geschieht, steht Lenny im Kreuzfeuer und gerät unter dringenden Tatverdacht. Die Schlinge um seinen Hals zieht sich immer fester zusammen - der Countdown läuft, denn noch in dieser Nacht soll über das Schicksal der Stadt entschieden werden.

Amazon.de

Eine klassische Film-noir-Kriminalgeschichte, abgewürzt mit allerhand Zutaten des Science-Fiction-Genres vor der düsteren Kulisse eines futuristischen, aus allen Nähten platzenden Los Angeles, serviert Regisseurin Kathryn Bigelow (Blue Steel) in ihrer vom (damaligen) Lebensgefährten James Titanic Cameron produzierten Zukunftsvision in bester Blade Runner-Tradition. <

Ralph Fiennes, mit Schindlers Liste und Der englische Patient in die erste Garde Hollywoods Charakterdarsteller vorgestoßen, zieht alle Register des gebrochenen (Anti-)Helden. Doch die Show stehlen Angela Bassett als Neros nur scheinbar allzeit cooler Schutzengel und Juliette Lewis, die ihre Songs im starken Soundtrack selbst singt, als dessen naive Freundin. Für Thriller- und Science-Fiction-Fans eine ausgesprochen lohnende Wahl.

--Thomas Abel --

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. März 2001
Format: DVD
Der Film ist bereits um 1990/91 als Drehbuch in Hollywood rumgegeistert und letztendlich hatte sich James Cameron das Ding geschnappt. Doch da er wahrscheinlich genug zu tun hatte, blieb das Teil jahrelang im Schrank liegen. Letztendlich hat er das Skript an seine damalige Frau/Lebensabschnittspartnerin zur Umsetzung gegeben (Regie: Kathryn Bigelow). Die Produktion lief 1995 und kam das Teil ins Kino, also lange vor der Milleniumshisterie. Die Kritiken überschlugen sich, doch floppte der Film leider total. Es war nicht gelungen die Produktion in eine erhoffte Welle von Milleniumsfilmen "unterzubringen". Wer kannte damals schon Ralph Fiennes (sein Durchbruch kam erst mit dem Englischen Partienenten), Julliet Lewis alleine war halt auch noch nicht unbedingt der Publikumsmagnet, wenn sie nicht noch einen Star zu Seite gestellt bekam und der Gastauftritt der Band "Skunk Anansie" interessierte damals keinen Arsch, da Sie damals noch nur Insidern bekannt war. Als dann 1999 einige Milleniumsfilme doch ins Kino schwappten (End of days etc.) wurde er Ende 1999 etwas überhastet und ohne den Werbeaufwand der anderen Blockbuster nochmals ins Kino gebracht, leider ohne den Durchbruch den der Film verdient hätte. Der Film besticht durch ein für Hollywood ungewöhnlich gute Story, hervorragenden schauspielerischen Leistungen und eine perfekte Umsetzung durch die Regie. Er gehört mit Sicherheit zu einer den besten SF-Thriller der 90er.
Der Film ist alls andere als veraltet, vielmehr war er seiner Zeit vorraus! Man kann nicht einem Film vorwerfen, das er veraltet ist, wenn man diese etwas unglücklichen Begleitumstände bedenkt (vgl. Rezession von stained89@hotmail.com). Auch ich kenne keinen der "12 Monkeys" veraltet nennen würde, auch wenn er im Sinne des Drehbuches von der darin enthaltenen Zeitangaben inzwischen überholt worden ist.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "otternasen" am 29. Januar 2003
Format: DVD
Ich kann dem nur beipflichten, was ein Kunde hier geschrieben hat: Strange Days ist einer der beeindruckendsten Filme der letzten zehn Jahre.
Er ist einer jener Streifen, die aus dem Kinosessel, in dem man gerade seit ein paar Minuten sitzt, ein Cockpit auf einer phantastischen Reise ins Unbekannte und Unerwartete macht.
Wer ihn noch nicht gesehen hat aber i.w.S. vergleichbare Filme wie "Leon" oder "Lola rennt" mag, könnte von diesem Werk wirklich begeistert sein.
Die Story ist originell und einfallsreich geschrieben, mit intelligenten Dialogen und einer Achterbahnfahrt-Handlung, die einen von der ersten bis zur letzten Minute nicht losläßt.
Ralph Fiennes ist mittlerweile zu internationaler Bekanntheit gelangt, glücklicherweise nicht zu Starruhm, so gelingt es ihm noch stets (siehe "Red Dragon") eine Figur derart glaubhaft darzustellen, daß man als Seher nie daran denkt:"Wahnsinn, dieser Ralph Fiennes spielt den Drogensüchtigen, den Psychopathen etc. gewaltig!"
Er IST die Figur, Juliette Lewis, Angela Bassett et al ebenfalls. Das meine ich mit >mitreißend<. Das auf der Leinwand/dem Bildschirm zu sehende ist für die Dauer des Films real, wenngleich ziemlich aufreibend real.
Anschauen!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaws am 31. Dezember 2009
Format: DVD
Die einzige Frage hier ist, welcher Aspekt dieses Films am meisten beeindruckt:

1. das ideenreiche Drehbuch,
2. die überzeugenden Schauspieler
3. die harte apokalyptische Stimmung, oder
4. die meisterhafte Regie von Kathryn Bigelow, die alle Vorurteile über weibliche Regisseurs (und ihre angeblich mangelnde Taugung für knallharte Filme) wegpustet?

Die Antwort erübrigt sich. Einfach ansehen und genießen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Mai 2008
Format: DVD
Das Problem hatte schon Kubrik. Legt man die Handlung eines Films in eine nicht zu ferne Zukunft, also zum Beispiel das Jahr 2001, dann wird man gelegentlich einfach überholt. Und dann wundern sich die Zuschauer, warum man immer noch nicht mit PanAm auf den Mond fliegen kann, trotzdem es doch inzwischen schon 2008 ist. Und was ist aus PanAm eigentlich geworden?

Ein bisschen geht es so auch mit dem Film "Strange Days", in dem der vergangene Jahrtausendwechsel als Kulisse für einen Thriller genutzt wird, der Elemente aus unserer Gegenwart und einer doch recht wahrscheinlichen Zukunft zu einem spannenden Thriller verschmilzt. Es geht um eine Droge. Nein, diesmal nicht Chemie, sondern ein Unterhaltungsgerät mit direktem Kontakt ins Hirn. Da dieses - wie so viele Drogen - zu Realitätsverlust führt, ist das entsprechende Gerät allerdings verboten. Was natürlich weder normale Konsumenten, noch abnormale Verbrecher von der Benutzung wirklich abhalten kann. Der Film lebt aber nicht nur von dieser Handlung. Es geht auch noch um eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, in der Juliette Lewis auf dem kurzen Gipfel ihrer Karriere eine Sängerin spielt. Die Szenen mit ihr gehören zu den Höhepunkten des Films. Mich hat gewundert, dass sie nach diesem Film kein Popstar geworden ist. Und dann geht es noch um die Darstellung einer Gesellschaft, die zerfällt. Wobei die immer stärker werdenden Unterschiede zwischen Menschen mit Besitz und Menschen ohne solchen im Hintergrund eine entscheidende Rolle spielen.

Denken wir uns doch einfach mal beim Sehen des Films, dass es hier um das Jahr 2020 gehen könnte. Und schon haben wir einen genialen Film vor der Nase.
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