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Strange Cargo

Strange Cargo

28. Oktober 2011

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 28. Oktober 2011
  • Label: Dependent
  • Copyright: (C) 2011 Mindbase / Dependent
  • Gesamtlänge: 56:20
  • Genres:
  • ASIN: B005X2J7HM
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.155 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von soulwrath am 17. Januar 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Südafrika ist nicht unbedingt für seine zahlreichen elektronischen Musik-Acts bekannt. Umso überraschender ist daher für mich, dass gerade aus diesem Land mit Acretongue ein qualitativ so hochwertiges Projekt auftaucht.

Acretongue lässt sich vermutlich am besten im Grenzgebiet zwischen Haujobb, mind.in.a.box und Skinny Puppy einordnen. Zwischen melancholischen Melodien und Nico J.'s Flüster-Gesang ist auch die Freude an Experimenten in praktisch jedem einzelnen Song des Albums erkennbar. Es bleibt jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt die Eingängigkeit auf der Strecke.

Was mir besonders aufgefallen ist - und gerade bei elektronischer Musik meistens ignoriert bzw. bewusst vermieden wird - ist die dynamische Steigerung in manchen Tracks. Oft beginnt ein Song relativ leise und steigert sich dann auch lautstärkentechnisch zu einem Höhepunkt hin. Das mag zwar nicht unbedingt im Sinn der Club-DJs sein, der geneigte Zuhöhrer wird dafür aber mit einer im modernen Electro-Industrial sehr raren emotionalen Intensität belohnt.

Wenn man sich stilistisch bei den oben genannten Interpreten wohl fühlt und ein offenes Ohr für eigenständige elektronische Musik hat, sollte man Acretongue auf jeden Fall eine Chance geben.

Noch eine letzte Anmerkung: auf der offiziellen Bandcamp-Webseite des Projekts kann man das erste Demo-Album "_Nihil" kostenlos in unkomprimierter Qualität herunterladen. Unbedingt anhören!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Meyer am 31. März 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Strange Cargo" ragt durch vielschichtige, komplexe, jedoch nicht zu vertrackte elektronische Arrangements aus der Masse der Veröffentlichungen im "dunkel gefärbten elektronischen Bereich" heraus. Die Soundscapes sind durchdacht, detailverliebt, flächig, düster, aber trotzdem durchaus eingängig, melodiös und mit gewissem Pop-Appeal. Eigentlich handelt es sich bei den Songs eher um "Instrumentals mit verhaltenem Gesang". Klassische Songformate a`la "Strophe, Refrain, Strophe" stehen zurück hinter überwiegend sich Schicht um Schicht auftürmenden Klanglandschaften. Die Amazon-Produktbeschreibung bringt es ausnahmsweise mal auf den Punkt (scheint endlich mal ein Fachmann verfasst zu haben).

Man fragt sich, warum diese Musik bisher so noch nicht gemacht wurde. Ständig meint man zu erkennen, wo das südafrikanische Ein-Mann-Projekt seine Ideen her hat, aber so richtig kann man es doch nicht zuordnen. Weniger songorientiert und flächiger als Edge of Dawn / Seabound, düsterer und authentischer als Mind.in.a.Box, aber wiederum organischer und leichter als alte Heroen wie Skinny Puppy, Frontline Assembly, Haujobb oder Mentallo and the Fixer. Wenn sich De/Vision nach "Unversed in Love" nicht zusehends gen Mainstream orientiert oder Dismantled den FLA-Stil ihres 2002-Debüts in eine etwas poppigere Richtung weiter entwickelt hätten (statt sich immer weiter zu verzetteln), könnte eine Mischung aus beiden sich heute so ähnlich anhören. Auch an die weniger BPM-lastigen Stücke von Neuroticfish, Assemblage 23 oder Angels&Agony fühle ich mich passagenweise erinnert.

Trotzdem klingen Acretongue eigenständig genug um sich möglicherweise dauerhaft zu etablieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gernot Vogel am 4. Dezember 2011
Format: Audio CD
Für Liebhaber von elektronischem Gothic eine super CD. Äußerst fantasievolle Musik. Schon mit dem ersten Lied hat mich das Album in den Bann gezogen. Ich hoffe man hört mehr von diesem Interpreten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reiner am 19. April 2012
Format: Audio CD
Ich habe mir das Album gleich zu Beginn der Veröffentlichung zugelegt; aufmerksam geworden durch die Septic-Sampler-Beiträge.
Seitdem konnte ich noch keine Abnutzungserscheinunge beim Hören erkennen, was heute ein Ausnahmezustand geworden ist.
Acretongue liefert mit Strange Cargo ein Kunstwerk ab, welches in der Szene mehr Beachtung verdient hätte. Anstatt mit dem typischen Ich-bin-so-böse-sound zu erscheinen (wie es heute in Massen abgeliefert wird), wird dem Hörer
sphärischer und komplexer Electro geboten, der sowohl zum Tanzen oder zum Abtauchen anregt. Alle Songs wurden mit
Leidenschaft kreiert und das Album bietet keinerlei Durchhänger. Der Gesang wird stellenweise flüsternd dargeboten, was die düstere Melancholie des Albums verstärkt. Wem Mind-in-a-Box zu poppig ist, findet hiert die neue Alternative. Klangtechnisch ist das Album perfekt, und der Konsument wird auf jeden Fall erkennen können, das viel Zeit in dieses Album investiert wurde. Das Geld ist auf jeden Fall hier gut angelegt, und ich wünsche mir, das Acretongue bald wieder ein solches Werk abliefern. Dem Künstler 1000 Dank dafür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von apo: am 28. Oktober 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... und besetzt dabei eine kleine Nische.

Der Vergleich mit Bands, die ebenfalls in elektronisch-sphärischen Bereichen unterwegs sind, wurde ja bereits bei anderen Rezensionen ganz gut angeführt.
Trotzdem besetzen Acretongue eine Nische, die so von fast niemandem gefüllt wird. Die musikalischen Flächen werden etwas dunkler mit dem ruhigen Gesang gefüllt, als bei all den anderen im Vergleich aufgeführten Bands - ohne dabei irgendwelche Depressionen auszulösen!
Leider kann das Album die Klasse der ersten 4-5 Songs (Mein Favorit ist ganz klar 'These Soft Machines') in der Mitte nicht ganz halten.
Die Songs 6-9 sind leider nicht mehr ganz so einprägsam und wirken etwas einfallslos.
Mit 'Oblivion', das es auch auf den Septic X Sampler im Abeyance Remix geschafft hat, kommt ein weiteres Highlight am Ende des Albums zur Geltung.

Sicherlich ist 'Strange Cargo' kein typisches Synthie-Pop Album und auch nichts für die Clubs (außer die Songs werden von den entsprechenden Szenegrößen remixed, wie auf dem Septic X Sampler), aber wer mind.in.a.box, Seabound oder Edge of Dawn mag, wird an Acetongue eigentlich nicht vorbeikommen.

P.S.:
Keine Ahnung, ob irgendwer jemals etwas von einer Band mit dem Namen 'in der Strafkolonie' gehört hat - aber deren Musik kommt Acretongue sehr nahe; und es gab sogar dort einen Song mit dem Titel 'Oblivion'... . Ich glaube aber, daß diese Band nie bekannt wurde bzw. ihre EP am Anfang der '90er nicht überlebt hat.
Ich wünsche Acretongue mehr Glück, denn wer besetzt sonst diese schöne musikalische Nische? ;-)
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