Nach den Ereignissen des ersten Romans kommt Bolitho wieder nach England zurück und beginnt seinen Heimaturlaub. Zusammen mit seinem Freund und Kameraden Martyn Dancer (auch Midshipman) fährt er zu seiner Familie nach Cornwall um dort die Weihnachtsfeiertage zu verbringen. Aber es würde kaum Spannung aufkommen, wenn nicht auch etwas passieren könnte. Und so kommt es zu einer Familienbegegnung zwischen zwei Brüdern und ihrer ersten gemeinsamen Mission. Die Verfolgung der Schmugglerbande ist ideenreich umgesetzt und die Pläne und Manöver der Bolithos nachvollziehbar, wenn auch etwas waghalsig (aber das passt zum Wesen von Bolithos Bruder).
Wieder ist das Buch schnell zuende gelesen und in diesem Band wird sehr stark auf die Familie von Richard Bolitho und sein Herkunftsland Cornwall eingegangen. Gerade mit seinem Bruder wird eine wichtige Person späterer Bände vorgestellt. Aus anfänglicher Bewunderung entwickeln sich aber dann auch Zweifel bei Richard Bolitho über die mangelnde Selbstkontrolle des älteren Bruders.
Als zweiter Band der Serie weiß dieser Roman zu gefallen, kann aber problemlos auch allein gelesen werden, da kaum auf die Ereignisse des Vorbandes Bezug genommen wird.