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Strandkörbe ohne Venedig [Ungekürzte Ausgabe] [Gebundene Ausgabe]

Thomas Kunst

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Während sieben Jahren ist dieser unangestrengt wirkende Text herangereift. Für zwei Jahre kam die Arbeit völlig zum Erliegen. 50 Ablehnung hat dem Autor das Manuskript eingebracht. In der Form eines Gesamtkunstwerkes gelangt es nun an seine Leser. ((Sebastian Hennig, fixpoetry.com, 13.08.2010))

Der unbefangene Leser wird gefesselt sein von der heiteren Resignation, in der freilich das Heitere vorherrscht. ((Neues Deutschland, 29.07.2010))

Thomas Kunst [...] gehört zu jener Generation von sprachgewaltigen ostdeutschen Dichtern, die in den Neunzigern kurz für Furore sorgten, dann aber in Vergessenheit gerieten und beim aktuellen Lyrikrevival im Schatten von Jüngeren stehen. ((Richard Kämmerling, Frankfurter Allgemeinen Zeitung))

Über den Autor und weitere Mitwirkende

geboren 1965 in Stralsund, studierte nach dem Abitur zunächst Pädagogik in Leipzig und ist seit 1987 als Bibliotheksassistent der Deutschen Nationalbibliothek tätig. Er schreibt Lyrik und Prosa und befasst sich intensiv mit musikalischer Improvisation (Gitarre und Violine). Kunst debütierte 1991 bei Reclam Leipzig mit dem Buch Besorg noch für das Segel die Chaussee. Gedichte und eine Erzählung. Seitdem sind seine Texte in zehn Einzeltiteln (auch als Hörbuch bzw. Musik-CD) sowie in Anthologien, Literaturzeitschriften und im Internet veröffentlicht worden. Er ist Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die größten Chancen, eine dieser Frauen etwas länger am Telephon zu halten, rechnete er sich aus, wenn gerade dieser frühvollendete, im Mississippi ertrunkene Sänger und Gitarrist oder diese eine schottische Band aus allen Ecken seines Zimmers über sie hereinbrachen. Er wollte einfach nicht jede sehnsüchtig drängende Zurückhaltung immer nur den Streichern überlassen. Mahler und Barber wären in dieser Beziehung natürlich immer eine sichere Bank gewesen. Hören, abstürzen und vergessen. Aber Claasen sprach gerade nicht und hatte auf seiner Cassette auch kein Adagietto oder ein Adagio. Es musste unbedingt Popmusik sein, die diese dazu Frauen veranlasste, der unmittelbaren, seelischen Beschränktheit seines Zimmers am Telephon folgen zu wollen. Er hielt die Sehnsucht für eine wertvolle Beschränktheit, denn sie war stärker als jedes Leben in einer natürlichen Liebe.
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