Mit 233 Seiten ist dieses Buch relativ klein doch hinter jeder Seite verbergen sich Worte von tiefgreifender Wahrheit. Kein Wort ist überflüssig oder oberflächlich.
Es ist die authentische Geschichte eines Aussteigers, zuvor gutbezahlter Journalist, jetzt ein Mann in einfachen Verhältnissen mit einem unscheinbaren Strandhaus an der amerikanischen Westküste. Ein reifer Mann, der die Dinge mit seinen malerischen Augen sieht, der in den Wesenskern der Dinge schaut und dabei auf sein eigenes Leben zurück schaut.
Die Geschichten, die sich am Strand von Miramar abspielen sind Metaphern für die Liebe, das Leben, Enttäuschungen, Karrieredenken, Zeit, bewussten Umgang mit der Natur und sich selbst. Die Entdeckung des inneren Kindes, das Ablegen von den getragenen Masken und das Loslassen von Co-Abhängigkeiten haben ihn seinen Weg finden lassen und er hat sich entschieden diesen Weg auch zu gehen.
Ein sehr schönes, melancholisches Buch voller Poesie uns Schönheit, das viele meiner liebgewonnenen Bücher in den Schatten stellt und eine wahre Fundgrube an Zitaten u.a. von Thich Nhat Hanh, Vincent van Gogh, Polonius, Paul Gauguin u.a. ist.