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James Lynn Strait, Sänger bei Snot, hatte eine Menge Freunde, wenn diese so durch und durch emotionale Widmung als Gradmesser benutzt werden darf. Strait verstarb im Dezember 1998 bei einem Autounfall, gerade als Snot vor dem großen Durchbruch standen.
Strait Up präsentiert ein Dutzend der bekanntesten Sänger der Heavy-Rock-Szene, unter anderen Limp Bizkits Fred Durst, Jonathan Davis von Korn, Brandon Boyd von Incubus und Sugar Rays Mark McGrath, die alle dem verstorbenen Frontmann ihre Ehre erweisen. Mikey Doling und John "Tumor" Fahenstock hatten 1998 ihre Musik fertig und warteten auf Texte von Strait, der verstarb, bevor das Album begonnen werden konnte. Daher haben die Sänger von
Strait Up ihre eigenen Texte zu Snots heftiger Musik verfasst und sie mit den überlebenden Mitgliedern von Snot aufgezeichnet. Die Ergebnisse sind beeindruckend.
Serj Tankian von System of a Down liefert einen Nachruf in "Starlit Eyes": "The first to accept, the last to disappoint / Now you are free to roam the skies" ("Der erste, der einen akzeptierte, der letzte, der einen enttäuschte / jetzt kannst Du frei im Himmel herumwandern"). Slipknots Corey Taylor steuert ein melodiöses, aber aggressives "Requiem" bei, wenn er singt: "I see the loss every time someone says your name" ("Jedesmal wenn ich Deinen Namen höre, spüre ich den Verlust"). Aber der sanfte Ausdruck von Emotionen bei Sevendusts Lajon Witherspoon in dessen Song "Angel's Son" ist der Höhepunkt dieses starken Albums, das voll ist von tief empfundenen Meisterwerken. --Katherine Turman