Wow, gleich mal vorweg: Ich bin begeistert. Mit ,,Straight outta...", dem Major Debut des southern G-Unit Rappers Young Buck, bewirbt er sich heiß um den Titel ,,Besster MC der G Unit"! Für mich persönlich ist diese Scheibe besser als Fiffty's ,,Massacre" und Bank$'s ,,Hunger for more"!
Zur Musik:
Während auf den früheren G.Unit Tracks mit YB immer Eastcoast Raps und Beats zu hören waren, bietet uns YB hier, neben natürlich schon mehreren typischen Eastcoasttracks, auch echte South-Hymnen, welche für mich die Highlights des Albums darstellen. Z.Bsp. ,,Welcome to the South" mit zwei der angesagtesten South-Rappern zur Zeit überhaupt: Lil'Flip und David Banner. ,,Do it like me" würde ich auch eher in die Kategorie Süden stecken, ein netter Track , welcher genau das Mittelmass zwischen Club-Banger und chilligerem Track trifft.
Aber, wie schon erwähnt, sind doch auch viele Eastcoastsongs mit auf der Platte, was wahrscheinlich an den Produzenten liegt (Hauptverantwortung über die Produktionen hatten 50 Cent und Sha Money XL). Was jedoch das Album wirklich von den anderen G.Unit Releases unterscheidet sind meiner Meinung nach, außer den South-Tracks und den South-Features, jedoch die Lyrics.
Zwar bewegt sich YB textlich in den G.Unit üblichen Gangsterimage, aber die Art, wie er es tut, finde ich glaubwürdiger und realer als bei den anderen G.U Members. Die meisten Tracks sind düster, traurig, nachdenklich und autobiographisch. YB verzichtet auch weitgehend auf Partytracks und coole Sprüche, wieviele Frauen er abschleppt, was ja bei Fiffty hingegen auf der Tagesordnung steht. YB stellt in meinen Augen das Leben in seiner Hood dagegen realistisch dar.
Fazit: - Textlich für mich auf jeden Fall der besste G.Unit Major Release bis jetzt
- Gute Instrumentals (meist dunkel, nachdenklich), die auch nicht zu poppig sind
- Dirrty South meets Eastcoast, gute Mischung