In der Strafkolonie und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
EUR 6,00
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,15 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek) Taschenbuch – 30. Oktober 2006


Alle 19 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 6,00
EUR 6,00 EUR 2,00
53 neu ab EUR 6,00 9 gebraucht ab EUR 2,00

Hinweise und Aktionen

  • Schulbücher & Lernhilfen
    Schnell finden und einfach bestellen. Ob Schulbücher, Lektüren, Lernhilfen oder Sprachlernmaterialien: Alle Bücher rund um die Schule finden Sie im großen Schulbuch & Lernhilfen-Special. Natürlich versandkostenfrei.

Wird oft zusammen gekauft

In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek) + Der zerbrochne Krug: Studienausgabe
Preis für beide: EUR 12,80

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 132 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (30. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351818878X
  • ISBN-13: 978-3518188781
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 0,9 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.432 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein vorbildliches Buch, ein Beispiel, wie man ein Stück Literatur so mit Materialien zum Thema umgibt, daß dadurch ein besseres Verständnis entsteht.« (Gisela Lindemann, Norddeutscher Rundfunk) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 in Prag geboren und starb am 3. Juni 1924. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren deutschsprachiger Literatur und veröffentlichte neben seinen Romanen eine Vielzahl von Erzählungen. Ein Großteil seines Werks erschien erst posthum durch seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT am 23. März 2008
Format: Taschenbuch
"In der Strafkolonie" ist nicht nur Franz Kafkas gelungenste Erzählung, sondern neben Borcherts "Schischiphusch" auch die beeindruckendste deutsche Erzählung, die ich kenne - und das aus zwei Gründen:
1. Vordergründig geht es um einen Reisenden, der in einer Strafkolonie ein Hinrichtungsverfahren "begutachten" soll, das mit einer speziell konstruierten Maschine durchgeführt wird.
Kafkas Kunstgriff liegt darin, dass er dem Reisenden die Feinheiten der Maschine von einem Offizier anpreisen lässt, der von diesem Verfahren vollkommen überzeugt ist und den Akt des Folterns mit der gleichen Begeisterung schildert wie andere den Liebesakt und den Reisenden gewinnen will, das Verfahren beim Kommandanten zu befürworten.
2. Der Reisende begutachtet das Verfahren im Auftrag des aktuellen Kommandanten, welcher ein Gegner der Folter ist, während der frühere Kommandant, dessen Geist noch über der Kolonie zu schweben scheint, ein vehementer Verfechter der härtesten und brutalsten Strafen gewesen war.
Indem der Reisende sich am Ende des Vortrags gegen die Maschine ausspricht, entzieht er sozusagen die Existenzgrundlage des Offiziers und vertreibt den Geist des ehemaligen Kommandanten.
Natürlich endet - wie alle großen Erzählungen Kafkas und das Leben selber - auch diese Geschichte tödlich und als der Reisende am Ende die Kolonie verlässt, hat diese kleine Erzählung den Eindruck vermittelt man hätte literarisch am Ende einer Epoche der Folter teilgehabt.
Mehr kann Literatur nicht leisten.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 11. Januar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt die Geschichte des Josef K., dem von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Und je mehr er seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen.

Dieser Gedanke aus Kafkas Roman "Der Prozeß" zwingt nahezu zu Ende gedacht genau zu der Idee, die "In der Strafkolonie" vollendet wird. Beide Erzählungen entstammen dem gleichen Jahr (1914), beide bedingen sich in gewisser Weise und dort, wo das Gericht in einer sturen, mechanischen Art zum Prozeß und zur Verurteilung kommt, genau dort führt die Erzählung zum Aufblitzen des Technokratischen: "Es ist ein eigentümlicher Apparat". Mit dieser Feststellung führt der Offizier den Forschungsreisenden, eingeladen einer Exekution in der Strafkolonie beizuwohnen, in die detaillierte Beschreibung dieser Hinrichtungsmaschine ein.

"Apparat" als Begriff in seiner Doppeldeutigkeit konnte von Kafka (1883-1924) nicht besser verwendet werden, zeigt er hier wie dort (Der Prozeß) auf die Metamorphose vom Menschlichen zum Technischen, in beiden Erzählungen gelten Unkenntnis des Verurteilten zu seinen Vergehen, der rein rationalen, maschinellen, inhumanen Abfertigung zu einem Urteil und seiner Vollstreckung. Selbst die Vergehen sind nicht einmal zu benennen, denn "Die Schuld ist immer zweifellos". Gleichzeitig offenbart diese Sicherheit in Gesetzesfragen, dass niemand sich in das Gericht einzumischen hat, sogar, dass dieses Gericht ohne höhere Gerichte über sich von einer einzigen Person geleitet wird, die zugleich richtet und vollzieht.
Lesen Sie weiter... ›
6 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagxulo am 8. Februar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Im Mittelpunkt dieser Erzählung Kafkas, die an einem nicht näher bestimmten Ort in einer kargen Gegend außerhalb Europas spielt, steht eine Maschine, ein Folterinstrument, ein Tötungswerkzeug. Vorgestellt wird sie einem Forschungsreisenden von einem Offizier. Dieser erklärt ihm, das diese Bestrafungsmaschine von seinem alten Kommandanten erbaut worden sei. Dabei wird der Verurteilte in die Maschine eingespannt und mithilfe von Nadeln wird ihm sein Vergehen in den Körper geritzt, bis er verblutet ist. Seit jedoch der alte Kommandant gestorben und von einem neuen ersetzt worden ist, findet diese Hinrichtungsart immer weniger Anhänger. Als der Forschungsreisende dem Offizier zu verstehen gibt, dass auch er diese Bestrafungsmethode nicht billige, kommt es zum großen grausigen Finale.
Diese Novelle ist eine typische Kafka-Novelle. Ein ungeheurer Sachverhalt wird dermaßen nüchtern und kalt beschrieben, als handele es sich um eine alltägliche Begebenheit. Besonders die Leidenschaft mit welcher der Offizier die Foltermaschine fast schon vergöttert, ist wirklich erschreckend. Genauso wie die Tatsache, das der Hinzurichtende kein gerechtes Gerichtsverfahren bekommt, sondern ohne sein Wissen zum Tode verurteilt wird.
Das Typische für Kafkas Werke ist ihre schwierige Interpretierbarkeit. Auch ,,In der Strafkolonie'' finden sich mehrere Deutungsansätze und Themengebiete, wie beispielsweise Menschenrechte und Menschenrechtsverletzung, Todesstrafe, Folter, Dikatatur und möglicherweise tauchen vor den Augen des Lesers einige Szenen aus der NS-Zeit auf.
Auf jeden Fall hat Franz Kafka mit dieser Erzählung wieder einmal ein Werk von erschreckender Grausamkeit und Wahrheit geschaffen, dass es verdient, gelesen zu werden, wobei sich Menschen mit schwachen Mägen allerdings vorsehen sollte.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen