Pressestimmen
»Nürnberg war nicht umsonst. Diese Hoffnung ist der kleine rote Faden, der dieses gute und wichtige Buch zusammenhält.« (Uwe Wesel, WDR)
Kurzbeschreibung
50 Jahre nach den Nürnberger Prozessen werfen die Kriegsverbrechen im ehemaligen Jogoslawien und in vielen anderen Ländern die Frage auf, was eine internationale Strafgerichtsbarkeit heute zu leisten vermag. Ist sie überhaupt in der Lage, zur Lösung oder Verhinderung von bewaffneten Konflikten beizutragen oder wird sie der politischen Opportunität geopfert, vornehmlich dann, wenn sie vermeintlich diplomatischen Lösungen oder sogenannten übergeordneten politischen Interessen im Wege steht? Der vorliegende Band informiert aus jeweils unterschiedlichen Problemstellungen heraus über die Möglichkeiten und Grenzen einer internationalen Strafgerichtsbarkeit und versucht so, ein umfassendes und realistisches Bild von der Funktion des Rechts als Instrument der Friedenssicherung und Friedensschaffung zu vermitteln.