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Kundenrezensionen

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am 20. November 2012
Der englische Eisenbahn-Postraub hat ab August 1963 jahrelang die Medien beschäftigt. Der STERN-Reporter Henry Kolarz lieferte schließlich auch das Drehbuch für den TV-Dreiteiler. Allein schon die Höhe der Beute von umgerechnet ca. 30 Millionen D-Mark war damals für Normalbürger schier unvorstellbar (zu Zeiten als ein Brötchen und eine BILD-Zeitung noch jeweils DM 0,10 kosteten). Aber Scotland Yard konnte nicht nur relativ schnell einen Teil der Beute wieder einsammeln, sondern nach und nach auch die Täter. Als bekannt wurde, dass es sich bei der Mehrzahl der Räuber um Kleinkriminelle handelte, die zudem nach einem paramilitärischen Plan vorgegangen waren, gab es seitens der englischen Bevölkerung durchaus Sympathien für das Gentlemen-Team und seinem fast unblutig verlaufenen Coup. Er bekam dort quasi den Ehrentitel ’The great train robbery’. Erst Jahre später relativierte sich die Geschichte von dem Gentlemen-Coup, als bekannt wurde, dass der Zugführer 1970 wahrscheinlich an den Spätfolgen des Überfalls verstarb.

Die Regisseure John Olden und Claus-Peter Witt haben aus dieser Story einen teils spannenden, nicht bierernsten, aber immer flotten TV-Dreiteiler geschaffen, DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE, den man zurecht zu den Sternstunden des deutschen Fernsehens zählt. 1965 in London und Umgebung, Hamburg und Niedersachsen gedreht, bestückt mit hervorragenden Darstellern (als Hauptdarsteller Horst Tappert als 'Major' Michael Donegan und Günther Neutze als Archibald Arrow, der zweite Mann) und versehen mit einem einprägsamen Soundtrack. 1964 waren die meisten Posträuber verhaftet und wurden fast ausnahmslos zu 25 - 30 Jahren Zuchthaus verurteilt. Aber schon 1965 machten ‘Die Gentlemen’ wieder von sich Reden, als Ronald Biggs sich für einen grossen Anteil seiner Beute durch eine spektakuläre Gefängnisflucht mit Strickleiter und Möbelwagen befreien liess.

Ursprünglich hatte der NDR vorgehabt, aufgrund des grossen Publikumserfolges auch einen 4. und 5. Teil zu produzieren. Aber zunächst drohte der echte ‘Major’, Bruce Michael Reynolds, noch von Mexiko aus über seinen Anwalt mit einer Klage gegen die weitere Auswertung seiner Geschichte. Daraufhin sollte das Drehbuch von der Realität entfremdet werden, worauf Henry Kolarz dem NDR seine weitere Mitarbeit versagte.

Mr. Reynolds konnte 1963 zunächst seinen Polizeihäschern bis nach Mexiko entkommen, wurde aber 1968 bei der Rückkehr in seiner Heimat verhaftet, um seine 30 Jahre Gefängnis abzusitzen. Dank liberaler gewordener Strafgesetze wurde er jedoch schon nach 10 Jahren entlassen. Reynolds wurde einige Jahre später noch einmal für 3 Jahre wegen Drogenbesitzes und -handels inhaftiert. Er kämpfte in den folgenden Jahren mit einer erheblichen Schuldenlast und hielt sich als Interviewgast, Buchautor und Vortragsredner über Wasser. 1998 überreichte er sogar den Fernsehpreis 'Telestar' an seinen deutschen Darsteller Horst Tappert. Im März 2013 trat 'der Major' schliesslich den Weg in die ewigen Jagdgründe an.

1971 folgte seitens des NDR dennoch eine Pseudofortsetzung der Geschichte, wieder mit dem Regisseur (Claus-Peter Witt) und dem Hauptdarsteller (Horst Tappert) des Dreiteilers, nur diesmal in Farbe. Michael Richardson - wie Tappert jetzt hieß - wurde zusammen mit Frau und Kind von einem fast pensionierten Kommissar namens Hooper und dessen Team durch mehrere Länder gejagt. Auch für diese Sendung konnten wieder bekannte Darsteller gewonnen werden wie Dieter Borsche, Liselotte Pulver, Herbert Bötticher und Erik Schumann. Bei seiner Erstausstrahlung erfreute sich auch HOOPERS LETZTE JAGD hoher Einschaltquoten, obwohl seine Qualität nicht an die erste Produktion heranreichte. Im Gegensatz zu den dialoglastig verquasten 60-minütigen Serienkrimis bietet diese Produktion von 1971 immerhin ein vergleichsweise lockeres, actionreiches und humorvolles Katz-und-Maus-Spiel an.

Nach zwei suboptimalen DVD-Veröffentlichungen 2005 und 2006 werden die Fans dieser Serie(n) nun zum dritten Mal zur Kasse gebeten. Das hier angebotene Paket mit dem ‘Strassenfeger’-Label lässt sich sicherlich besser vermarkten als die vorherigen beiden Veröffentlichungen.

Zu den Boni gehört ein 48-minütiges Interview aus dem Jahre 1975 zwischen VIP-Schaukel-Reporterin Margret Dünser und Ronald Biggs, der sich 35 Jahre lang (1964 - 2001) der englischen Justiz entziehen konnte. Er lebte in Frankreich, Australien und 30 Jahre lang in Brasilien, wo er mit Freundin und Kind ein recht frugales Leben führte. Da ihm offizielle Arbeit als Verbrecher untersagt war, bestritt er seinen Unterhalt mit Touristenführungen, Fernsehinterviews und dem Verkauf eigener Souvenirartikel. Zwischen 2001 und 2009 wurde er in England inhaftiert, danach aus gesundheitlichen Gründen begnadigt. Im Dreiteiler spielte der gelernte Schreiner nur eine Nebenrolle. Dort hieß er Arthur Finegan und wurde gespielt von Kurt Conradi. Bild und Ton der Doku sind befriedigend.

Als weiteres Extra gibt es eine Kinofassung der ’Gentlemen’ (107 Min.), die möglicherweise für eine Auswertung auf dem internationalen Markt zusammengeschnitten wurde. Die Bildqualität ist etwas besser als die des TV-Dreiteilers, die deutsche Tonspur dagegen schlechter.

Das für die Strassenfeger-DVD-Edition typische Booklet ist etwas oberflächlich zusammengestellt worden. So enthält es zwar Kurzbeschreibungen über die weiteren Lebensläufe der wichtigsten Posträuber, gibt dazu aber nicht die Alias-Namen aus dem Dreiteiler an.

DVD-Qualitäten :

DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE (1965) : 3 Teile, 235 Min. Laufzeit
Bild : 2/5 - der Abzug von der einzig verbliebenen MAZ ist weitestgehend gesäubert worden, trotzdem bleibt das Schwarzweissbild relativ schwammig, verrauscht und ohne Tiefenschärfe, dazu sind helle Flächen häufig überkontrastiert. Da der NDR in den 80er Jahren dummerweise die Original-Filmrollen vernichtet hat, müssen sich die Fans dieser Serie wohl oder übel für alle Zeiten mit dem Patinalook einer Betamaxkopie anfreunden.
Ton : 3/5 - gut verständlich

HOOPERS LETZTE JAGD (1971) : 2 Teile, 165 Min. Laufzeit
Bild : 3/5 - teilweise sehr körnig, gelegentliches Bildrauschen und Farbschwankungen, dafür aber eine relativ saubere Filmkopie ohne allzuviel störende Bildfehler.
Ton : 3/5

EXTRAS (siehe oben) : 2/5 - nichts Sensationelles, aber immerhin Etwas.
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am 29. Dezember 2012
Ich kann mich der vorangegangen Rezension im Prinzip nur anschließen. Da "Die Gentlemen bitten zur Kasse" zu einer meiner Lieblingsserien zählt, habe ich numehr zum dritten Mal "zugeschlagen" und mir die Straßenfegerbox gekauft, um mir "Hoopers letzte Jagd" ansehen zu können. Den Zweiteiler hatte ich als Jugendlicher gesehen, ohne dass ich mich an Einzelheiten erinntern konnte. Die Box ist meines Erachtens etwas für Liebhaber. "Hoopers letzte Jagd" ist ein ganz amüsanter Film, dem Zeitgeist der 70er entsprechend, also etwas bunt und schrill. Er passt jedoch in seiner gesamten Machart nicht zu dem Dreiteiler aus den sechziger Jahren. Für mich hat sich der Erwerb der Box trotzdem gelohnt, weil sie auch eine verkürzte Filmversion der Serie aus den sechziger Jahren enthält. Das entsprechende Filmmaterial ist wesentlich kontrastreicher als der Dreiteiler, den ich jetzt glücklich zum dritten Mal erworben habe, und in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Ob ich ein viertes Mal "zuschlagen" werde, falls,wider Erwarten, doch noch die Originalfilmrollen der dreiteiligen Serie aus den 60ern auftauchen sollten, weiß ich allerdings nicht.
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am 2. Januar 2013
DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE

Jeden Abend um 18.50 Uhr verlässt ein Postzug Ihrer Majestät der Königin von England den Bahnhof Glasgow. Zielort ist Euston-Station London, wo der Zug laut Fahrplan um 3.41 Uhr am anderen Morgen eintrifft. Am Morgen des 8. August 1963 erreicht der Zug sein Ziel nicht. Fünfzig Kilometer vor London stoppt eine Bande maskierter Männer den Zug und beraubt die Geldwaggons um 2.631.784 Pfund Sterling, etwa 29,5 Millionen Mark.?

Mit diesen Worte begann der berühmte NDR-Straßenfeger DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE, dessen Dreharbeiten Anfang 1965 begannen. Eine Bande maskierter Männer raubt den Postzug London-Glasgow aus. Michael Donagan (Horst Tappert ), Anführer der Bande, plant vorher alles bis ins kleinste Detail. Doch als das Geld verteilt wird, gerät alles aus dem Häusschen und Donagan wird seiner Bande nicht mehr Herr. Eine aufregende Verfolgungsjagd nach den Posträubern, die die Sympathie von ganz England haben, beginnt.

Der TV-Dreiteiler basierte auf dem wirklichen Postraub aus dem Jahre 1963, der in die Kriminalgeschichte einging. Drehbuchautor Henry Kolarz hatte zuvor bereits einen Tatsachenbericht im Magazin STERN veröffentlicht, der wie der Film aus der Sicht der Räuber geschildert war. Da zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch viele Details des Postraubs noch ungeklärt und einige Posträuber noch auf der Flucht, andere freigesprochen oder gar nicht erst angeklagt worden waren, entschied man sich beim NDR alle Namen und auch Teile der Biographien der Posträuber zu ändern.

DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE, der 2,1 Million Deutsche Marke kostete, wurde größtenteils in Deutschland gedreht, der Überfall auf den Postzug an der Bahnstrecke Sollingbahn zwischen Altenbeken und Northeim bei der Ortschaft Moringen in der Nähe von Göttingen. Der NDR mietete für diesen Dreh von der Bundesbahn einen ganzen Zug, dessen Behelfspackwagen oberflächlich als Royal-Mail-Fahrzeuge verkleidet wurden. Die im Film eingesetzte Diesellok V 200 050 bekam den Schriftzug ?British Rail? aufgepappt. Für die Bridego Brücke, an der der Überfall stattfand, fand sich genauso eine deutsche Kopie, wie für den nahe gelegenen Bahnhof Cheddington.

Regisseur John Olden hatte in England nicht alle erwünschten Drehgenehmigungen bekommen, drehte die geplanten Szenen dann aber trotzdem heimlich mit versteckter Kamera. Claus Peter Witt übernahm die Regie, als Olden während der Dreharbeiten an einem Herzanfall starb. Ein kleines Schmankerl zum dritten Teil von ?DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE?.

Nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte beginnt bereits der Abspann, der dann jedoch angehalten und der Film noch zweimal fortgesetzt wird. Darin ist zu sehen, wie bereits eingebuchtete Bandenmitglieder in spektakulären Aktionen befreit werden, bevor die Geschichte schließlich tatsächlich endet.

HOOPERS LETZTE JAGD

Chief-Superintendent James Hooper (Max Mairich) jagt seit vielen Jahren den Chef der legendären Posträuberbande Michael Richardson (Horst Tappert). Während er die meisten Komplizen hinter Gitter bringen konnte, konnte sich Richardson jedes Mal seiner Verhaftung entziehen. Da er nur noch wenige Tage bis zu seiner Pensionierung hat, beschließt er Richardson vor dieser hinter Schloss und Riegel zu bringen und verfolgt der Posträuber, der mit seiner Frau Jenny (Liselotte Pulver) und seinem Sohn Tommy (Florian Halm) auf der Flucht ist, rund um die Welt. Unterstützt wird er dabei von seinen Assistenten Higgins (Herbert Bötticher), Robbins (Erik Schumann) und Morris (Dieter Augustin) ....

Aufgrund des großen Erfolges von DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE plante der NDR eine Fortsetzung. Doch die Produktion stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Aus rechtlichen Gründen musste nicht nur das Drehbuch geändert werden, das nach Fertigstellung überhaupt keinen Bezug mehr zum TV-Dreiteiler DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE hatte, sondern auch die Namen mussten komplett umbenannt werden. Zudem spielten außer HORST TAPPERT, der nun Michael Richardson heißt, keine anderen Schauspieler aus DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE mit, was ebenfalls ein Manko von HOOPERS LETZTE JAGD war.

Auch Hauptdarsteller HORST TAPPERT äußerte sich in seiner Biographie DERRICK UND ICH nicht gerade positiv über diesen TV-Zweiteiler:

"1971 ließen sich einige der an den 'Gentlemen' Beteiligten in Erinnerung an den großen Erfolg des Films zu einer Fehlentscheidung verleiteten, darunter auch Claus-Peter Witt und ich. Natürlich unter der Voraussetzung, daß ich wieder den Part des Majors übernahm, einen anderen hätte das Publikum wahrscheinlich kaum geduldet. Er durfte, mal wieder aus rechtlichen Gründen, jetzt nicht einmal mehr 'Major' heißen, das war zu nah an Reynolds, der im Gefängnis saß. Ich sagte zu, leichtsinnigerweise, ohne das Drehbuch zu kennen. Die Lektüre war eine Qual. HOOPER LETZTE JAGD erzielte übrigens eine überraschend hohe Einschaltquote. Besser wurde das Produkt dadurch trotzdem nicht."

Und tatsächlich. Wie man bereits aus Horst Tapperts Worten entnehmen konnte, erreichte der Zweiteiler mit 56% Einschaltquoten eine durchaus sehr gute Sehbeteiligung, was vermutlich daran lag, dass Tappert als Zugpferd agierte und auch die übrigen Schauspieler ausgezeichnet in ihren Rollen agierten. Sehen wir mal von dem Hooper-Darsteller einmal ab.

Fazit: Mit der 50. STRASSENFEGER-Box, der Jubiläumsbox, präsentiert STUDIO HAMBURG mit DIE GENTLEMEN BITTEN ZU KASSE wohl DEN Klassiker des deutschen Fernsehens, der bis heute nichts von seiner Spannung, seinem zeitlosen Flair und seinem Charme verloren hat. Hinzu kommt die ausgezeichnete Besetzung, allen voran HORST TAPPERT, dem mit diesem TV-Dreiteiler der Durchbruch als Schauspieler gelang. Das einzige Manko an der DVD-Veröffentlichung ist die zum Teil etwas gewöhnungsbedürftige Bildqualität der einzelnen Folgen, hier hätte Studio Hamburg noch etwas nachbessern müssen. Wer sich daran stört, kann sich den Kinofilm von DIE GENTELMEN BITTER ZUR KASSE als Bonus ansehen, dessen Bildqualität - im Gegensatz zu dem TV-Dreiteiler - hervorragend ist.

Bei dem TV-Zweiteiler HOOPERS LETZTE JAGD scheiden sich vermutlich die Geister. Und das nicht ohne Grund. Auch ich persönlich fand ihn nur so überragend, weil einfach zu viele Änderungen vorgenommen worden waren und er so gut wie nichts mehr mit den Figuren aus DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE zu tun hat. Wirklich schade. Denn die Schauspieler, allen voran Horst Tappert sowie Lieselotte Pulver tun ihr bestes. Als Hooper hätte ich mir allerdings einen anderen Darsteller gewünscht. So richtig passt Max Mairich nicht so recht in die Rolle des in die Jahre gekommen Scotland Yard-Beamten.
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am 6. August 2014
Im wahrsten Sinne war diese dreiteilige Fernsehproduktion des NDR von 1966 ein "Straßenfeger". Als ich ihn mir wieder anschaute, wurde ich an das Flair dieser Jahre erinnert, insbesondere daran, daß ein echter Krimi, der nach wahren Begebenheiten verfilmt wurde, ohne Special Effekts à la James Bond und ohne das gängige Drauflosdreschen und Geballere moderner Machwerke, die unter der Rubrik "Kriminalgeschichte" geführt werden, auskommt. Alle Hauptdarsteller sind phantastisch in ihren Rollen und die von ihnen verkörperten Charaktere bleiben bei aller Schlitzohrigkeit stets "gentlemanlike" sympathisch und - wie man es heutzutage gerne nennt - "cool". Sie behalten nämlich in jeder brenzligen Situation einen kühlen Kopf. Was will man mehr von einem zünftigen Krimi, in dem auch ein "Chief Superintendent" von Scotland Yard von der Londoner Unterwelt wegen seiner vollendeten Manieren geschätzt wird? HHB
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am 12. Oktober 2015
Im wahrsten Sinne war diese dreiteilige Fernsehproduktion des NDR von 1966 ein "Straßenfeger". Als ich ihn mir wieder anschaute, wurde ich an das Flair dieser Jahre erinnert, insbesondere daran, daß ein echter Krimi, der nach wahren Begebenheiten verfilmt wurde, ohne Special Effekts à la James Bond und ohne das gängige Drauflosdreschen und Geballere moderner Machwerke, die unter der Rubrik "Kriminalgeschichte" geführt werden, auskommt. Alle Hauptdarsteller sind phantastisch in ihren Rollen und die von ihnen verkörperten Charaktere bleiben bei aller Schlitzohrigkeit stets "gentlemanlike" sympathisch und - wie man es heutzutage gerne nennt - "cool". Sie behalten nämlich in jeder brenzligen Situation einen kühlen Kopf. Was will man mehr von einem zünftigen Krimi, in dem auch ein "Chief Superintendent" von Scotland Yard von der Londoner Unterwelt wegen seiner vollendeten Manieren geschätzt wird
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am 9. Mai 2016
Horst Tappert als abgebrühter Böser ist sehenswert und Siegfried Lowitz (Der Alte) als Guter auch ! Schon die coolen alten Autos machen es sehenswert!
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am 9. Dezember 2015
Gentlemen bitten zur Kasse - Film über einen spektakulären realem Geldraub. Toller Film und spannend bis zum Schluß mit tollen Schauspielern wie z.B. Horst Tappert und Siegfried Lowitz. Sehr schade, daß er nicht mal wieder im TV gesendet wird. Hiefür würde ich auch 10 STerne geben.

Leider muß ich davon jedoch Sterne für den 2. Film "Hoopers letze Jagd" abziehen!
Positiv an diesem Film ist, daß man auch noch die Folgejahre zu sehen bekommt, bis schließlich auch Briggs gefaßt wurde, sowie das
Interview mit Briggs im Exil
TOTAL NEGATIV - und dafür würde ich nur 2 Sterne geben!! ist, daß plötzlich die Namen der Rollen anders besetzt sind. Nicht nur, daß
in Teil 1 der Kommissar von Siegfried Lowitz gespielt wurde in Teil 2 leider von jemand Anderem - AUCH der Name in der Rolle ist plötzlich
ein anderer. Genauso ist es mit einem der Räuber, den man dadurch gar nicht zuordnen kann.

Weil die Gentelmen aber so gut sind, gebe ich am Ende noch 4 Sterne.
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am 29. Mai 2014
Einfach nur ein Klasse Film auch die Handlung hat mich schon vor Jahren schon sehr gefesselt.
Immer wieder gerne anschaubar. Super Film der endlich mal auf Wahrheit beruht
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am 4. Dezember 2015
Ein Klassiker wie er im Buche steht - vor zig Jahren auf VHS aufgenommen, jetzt als Neuzugang für die BluRay / DVD Filmsammlung....
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am 29. Februar 2016
Bei den ersten beiden DVD's verläuft am linken Rand permanent ein grüner Streifen.
Ich habe mir damals die erste Box gekauft, bei der dieser Bildfehler nicht auftauchte. Auch bin ich der Meinung, das in der ersten Box die Qualität wesentlich besser war. Leider habe ich die alte Box mal verliehen und nie wieder bekommen, weshalb ich mich zu diesem Neukauf verleiten ließ, was ein großer Fehler war.
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