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Storytelling für Journalisten [Broschiert]

Marie Lampert , Rolf Wespe
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 17. August 2011 --  

Kurzbeschreibung

17. August 2011
Der Kampf der Medien um die Aufmerksamkeit des Publikums ist härter geworden. Wer heute als Journalist Erfolg haben will, der muss die Kunst des Storytellings beherrschen. Gute Geschichten entstehen mit Fantasie, Inspiration und mit handwerklichem Können. Marie Lampert und Rolf Wespe zeigen in diesem Buch Strategien und praktische Werkzeuge für das professionelle Erzählen von Geschichten. Sie geben gleichermaßen Tipps für Print-, Online-, Radio- und TV-Journalisten für kurze und lange Artikel bzw. Beiträge. Wie finde ich eine Geschichte? Wie baue ich meine Story? Wie bringe ich das Chaos in eine lesbare Form? Mit vielen Beispielen aus der Praxis und anhand zahlreicher Grafiken weisen die Autoren den Weg zum erfolgreichen Storytelling. Ihre Rezepte umfassen bewährte Mittel wie die »Mini-Geschichte«, die »Schrotflintenregel« oder die »Leiter des Erzählens«, eine einfache Methode, abstrakte Themen in lesbare Stoffe zu verwandeln. Die Autoren erläutern darüber hinaus auch Baupläne für komplexe Geschichten und das Muster der Heldenreise als Basis spannender Stories. Ihr Horizont reicht dabei von der griechischen Mythologie bis zum Boulevard. Das Buch kann auch Nicht-Journalisten empfohlen werden es ist ein Lern- und Lehrbuch für alle, die gute Geschichten erzählen wollen.

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Produktinformation

  • Broschiert: 262 Seiten
  • Verlag: Uvk; Auflage: 1. Auflage (17. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867642524
  • ISBN-13: 978-3867642521
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 289.402 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Absolut empfehlenswert! Nicht nur für Journalisten. (PR-Journal.de, 28.11.2011)

Über den Autor

Marie Lampert ist freie Journalistin und leitet Workshops und Trainings für Medienprofis. Die diplomierte Psychologin war Autorin und Redakteurin beim Hessischen Rundfunk, Studienleiterin in der Aus- und Fortbildung für Journalisten und Redakteurin im Corporate Publishing. Rolf Wespe ist Studienleiter an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern. Er hat Anglistik studiert und verfolgt seit Jahren die Entwicklungen im amerikanischen Journalismus. Zuvor hat er als Redakteur, Reporter und Rechercheur beim Zürcher »Tages-Anzeiger« und beim Schweizer Fernsehen gearbeitet.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lektüre, die im Gedächtnis bleibt 29. Februar 2012
Format:Broschiert
Seit ich dieses Buch gelesen habe, gehen mir Bezeichnungen wie "Schrotflintenregel" oder "Minigeschichte" nicht mehr aus dem Kopf und begleiten mich beim Schreiben und Unterrichten.

Die meisten journalistischen Praxisbücher sind zwar voller Tipps, Handwerksregeln und Merksätze, aber die Empfehlungen bleiben einem auf Dauer nicht im Gedächtnis. Bei diesem Buch ist es anders. Dieses Buch erklärt das Handwerk des Erzählens eingängig und gibt jedem Erzählmuster einen prägnanten Namen. Bezeichnungen wie "Schrotflintenregel", "Gerümpeltotale" oder "Gondelbahngeschichte" helfen mit ihrer Anschaulichkeit ein Erzählmuster auf Anhieb zu verstehen und damit im Schreiballtag anzuwenden oder zu vermeiden.

Die "Schrotflintenregel" für Journalisten: Wenn zwei Schrotflinten beschrieben werden, muss in der Geschichte auch geschossen werden. Details, die nicht zur Kernaussage eines Textes beitragen und keine erzählerische Funktion haben, sind in einem journalistischen Text überflüssig.

Barbara Kopp, Schreibdozentin und Autorin
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ein wundervolles Buch. Mit vielen Beispielen und handfesten Tipps. Zum Beispiel, wie man mit der "Leiter des Erzählens" Kompliziertes verständlich rüber bringt.

Die meisten Tipps sind zwar nicht unbedingt neu, aber so ungewöhnlich klar und anschaulich erklärt, dass jede Zeile davon Lust macht, es gleich selber auszuprobieren.

Das Buch macht regelrecht Mut, nicht so viel zu "berichten", sondern wieder mehr zu "erzählen". Sogar in den Nachrichten. Denn Geschichten zu erzählen, ist keine Frage der Länge. Keine Frage des Tonfalls. Und keine Frage mangelnder Ernsthaftigkeit. Geschichten zu erzählen, ist eine Frage des richtigen Aufbaus.
Warum, erklärt das Buch wie kein anderes.

Für mich so anregend wie schon lange kein journalistisches Lehrbuch mehr.

Sandra Müller, Autorin von "Radio machen."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Es war einmal ein Anglist, der auszog, um die Schweizer Medienlandschaft mit journalistischen Heldentaten umzupflügen. Und als die Äcker immer steiniger wurden, folgte er dem Lockruf des Fernsehens, setzte seine Abenteuerreise schließlich als Studienleiter an der Schweizer Journalistenschule fort, traf dort auf die Trainerin Marie Lampert und schrieb mit ihr dieses Buch über die Kunst des Erzählens. Doch so plump wie diese Einleitung ist Storytelling natürlich nicht.

Als gelungenes Beispiel eines begnadeten Geschichtenerzählers kann allerdings die Einleitung zu diesem Buch ebenso wenig gelten. Denn sie beginnt sie folgendermaßen: 'Geschichten erzählen. Wer die beiden Wörter liest, denkt an Kindermärchen oder ans Erzählen von erfundenen Geschichten. Anders klingt es im Englischen. Story und Storytelling sind journalistische Begriffe. Darum steht im Titel des Buches der englische Fachbegriff Storytelling. Und was bedeutet Storytelling? Nichts anderes als Aufmerksamkeit holen und halten.' Wem ein solcher Einstieg nicht gefällt, sollte trotzdem weiterlesen. Zumal selbst gute Journalisten auf den gut 250 Seiten noch einiges lernen können. Vor allem von den zitierten Arbeiten ihrer Berufskollegen. Lernen an Vorbildern also.

Das Inhaltsverzeichnis erinnert an eine Dissertation, weil die Autoren den Stoff in kleine Häppchen aufteilen und mit Nummern ordnen. Das wäre nicht zwingend notwendig, weil dem Leser im zwölften Kapitel ein ausführliches Glossar und im Anhang ein Sachindex geboten werden. Nachdem auf zwei Seiten der Versuch unternommen wird, Storytelling zu definieren, geht es im zweiten Kapitel 'Werkzeuge des Storytelling' zur Sache. Vorgestellt wird zum Beispiel die 'Leiter' von Roy Peter Clark, deren konsequente Anwendung mit Sicherheit zu besseren Texten führt. Verwiesen wird aber auch auf geistige Größen wie Aristoteles, Campbell, Dickens, Proust oder Tschechow, um die Behauptung von Bruno Giussiani zu unterstützen, es gäbe keine neuen und alten Medien, sondern nur Werkzeuge, um Geschichten besser zu erzählen.

Im dritten Kapitel steht die Frage im Vordergrund, wie der Journalist eine Geschichte findet. Also wie komme ich vom Thema zur Story? Wie fokussiere ich? Wie finde ich die Kernaussage und die Form? Und da jede gute Geschichte einen Helden braucht, erhält dieser ein eigenes Kapitel. Spätestens nach dem fünften und sechsten Kapitel sollte jedem klar sein, dass Schreiben Knochenarbeit ist. Denn auch die schönsten Idee und klügsten Gedanken müssen in eine passende Form gegossen werden. Wie komme ich von einem gelungenen Anfang über eine stimmige Mitte zum einprägsamen Schluss? Gehe ich chronologisch vor oder soll ich eine 'Gondelbahngeschichte' bauen? Arbeite ich mit einem Rahmen, mit Episode oder Rückblenden? Entscheide ich mich für einen Oxymoron-Plot, eine Heldenreise oder Parallelgeschichte?

Wer seine eigene Schreibkunst so überschätzt, dass er sich den teilweise unangenehmen Fragen nicht stellt, kann sich die Lektüre dieses Buchs sparen, Storytelling weiterhin als Modewort bezeichnen und sein Publikum mit Aufzählungen langweilen. Alle anderen werden den beiden Autoren dankbar sein, dass sie an bewährten Qualitätsbegriffen festhalten und immer wieder daran erinnern, wie viel Arbeit hinter einer guten Geschichte steckt. Schnelligkeit gehört höchst selten zu den Eigenschaften eines Kunstwerks. Rolf Wespe und Marie Lampert liefern denen, die an sich und ihren Texten arbeiten wollen, bewährte Werkzeuge, Checklisten, Analyseinstrumente, Tipps und Tricks. Dazu gehören natürlich auch die Beiträge anderer Autoren, deren Texte die vierzig Seiten des elften Kapitels füllen. Im Anhang finden sich außer dem bereits erwähnten Sachindex ein paar Links, ein Personenindex und ein Literaturverzeichnis, das in der zweiten Auflage aktualisiert wurde.

Mein Fazit: Die beiden Autoren sind am MAZ, der Schweizer Journalistenschule in Luzern tätig. Daher richten sie ihr Buch an ein Publikum, in dem vor allem Berufskollegen sitzen. Abe da fast jede Textsorte gewinnt, wenn sie Elemente einer guten Geschichte einbaut, möchte ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne und viel schreiben. Denn die vorgestellten Werkzeuge und Instrumente haben sowohl überzeitlichen als auch überregionalen Charakter. Daher lassen sie sich auch leicht auf andere Texte übertragen, die mit Journalismus wenig bis nichts zu tun haben. Das zeigen auch einige der vielen Beispiele, die zur Veranschaulichung der Theorie dienen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Großartig
Sehr gut strukturiert und sehr gehaltvoll. Es wird eine anschauliche Anleitung zum Schreiben von Gesichten gegeben. Das Buch hat mich wirklich weiter gebracht.
Vor 1 Monat von Brigitte Herder veröffentlicht
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