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Storytelling
 
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Storytelling

Selma Blair , Leo Fitzpatrick , Todd Solondz    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Selma Blair, Leo Fitzpatrick, Aleksa Palladino
  • Regisseur(e): Todd Solondz
  • Komponist: Belle & Sebastian, Nathan Larson
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. Januar 2004
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00013PFKG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.908 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Todd Solondz, Regisseur des hochgelobten Willkommen im Tollhaus, sowie des umstrittenen Happiness, präsentiert mit dem mitleidlosen und beiläufig grausamen Storytelling, seine bisher unbarmherzigsten Satire über spießige Selbstgefälligkeit. Gesplittet in zwei Kapitel ohne Zusammenhang, verfolgt "Fiction" das Schicksal der Studentin Selma Blair und einer erniedrigenden Begegnung mit ihrem verärgerten Literaturprofessor (Robert Wisdom).

Der etwas ausuferndere Teil "Non-Fiction" kreist um die gegenseitige Ausbeutung zwischen einem stümperhaften Dokumentarfilmer (Paul Giamatti in einer Beinahe-Parodie des Regisseurs Solondz), und seinem ahnungslosen Opfer, einem Slacker namens Scooby (Mark Webber). Die gequälten Lacher sind mit Demütigungen durchsetzt, satirisch bitter und zynisch. In Solondz' Welt sind Opfer und Quälgeister ein und dasselbe -- kleinlich, selbstsüchtig, rachelüstern und gedankenlos. Mitgefühl wird strikt rationiert. Trotz guter Regie und einem messerscharfen Skript, ist diese menschenfeindliche Sicht wahrscheinlich nur etwas für wagemutige Filmliebhaber und Solondz-Fans. --Sean Axmaker

Produktbeschreibungen

Zwei Geschichten vor dem Hintergrund amerikanischer Vorstellungen von Sex und Familie, Rasse und politischer Korrektheit, Selbstverwirklichung und Anpassung Weiße Schüler einer amerikanischen Highschool versuchen bei einem schwarzen Schriftsteller zu lernen, wie man eine gute Geschichte schreibt. Darüber hinaus lernen sie mit Kritik umzugehen und testen ihre eigenen Grenzen im Thema Rassismus. Manche Schüler werden dabei aber von ihren Dozenten sehr genau überprüft... Der bisher im Leben gescheiterte Regisseur Toby möchte eine Dokumentation über Teenager drehen. Er trifft dabei auf den jungen, phlegmatischen Scooby - der sein Hauptdarsteller wird. Seine Geschichte handelt vom Älterwerden, von Familie, Sexualität und der Zukunft, Themen, die jeder Jugendliche in dieser Zeit durchmacht. Doch dann passiert etwas, was Scoobys Leben für immer verändern wird... John Goodman und Franka Potente in einer feinen Independent-Komödie über die Qualen der Adoleszenz in Amerika.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interessanter Filmemacher 15. August 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Von Todd Solondz kenne ich mittlerweile drei sehr interessante Filme. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich bei diesem warmherzigen Pubertätsstreifen "Willkommen im Tollhaus" - die Heldin eine zahnspangentragende, bebrillte kleine Verlierin.
Dann kam "Happiness", noch weniger leichte Kost und mit einigen Tabuthemen angereichert.
Jetzt also Part III "Storytelling" und auch dieser Film wirkt in sich geschlossen, sehr interessant und alternativ. Dabei gibt der Regisseur dem "american way of life" einmal mehr diesen galligen Widerhaken und die biedere Familie wird gehörig entlarvt.
Wobei der Film zweiteilig daherkommt und zumindest oberflächlich betrachtet haben beide Teile recht wenig miteinander zu tun. Da müsste sich der Durchschnittszuschauer schon gehörig auf die Thematik einlassen, um Bezüge zu erkennen. So gesehen macht es Solondz dem Zuschauer sicherlich nicht leicht und er wird weiterhin nur seinen guten Ruf als exzellenter Independent-Director festigen können, ein kollektives, erfolgreiches Interesse am ähnlichen Thema wie es bei "American Beauty" gelang, wird ihm versagt bleiben. Vielleicht weil die Figuren des Films zu überzeichnet wirken, der junge Hauptdarsteller scheint verlogene Idylle und Katastrophe dauerbekifft wahrzunehmen, inklusive auch seine eigene Gefühlswelt, die ebenfalls Thema des Films darstellt.
Schwierig das Ganze als Satire zu sehen, zumindest hat die Realität die Satire schon eingeholt. Scooby - das typische Kind der Nullbockgeneration und wird dennoch irgendwann vom Gesellschaftssog mitgerissen. "Anfang, Hauptteil, Schluss" - denn wenn wir verwegen beide Sequenzen zeitlich vertauschen taucht vielleicht dieser Scooby irgendwann in einem Collegeseminar wieder auf - wie es ihm da wohl ergehen könnte ?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bitterböse 22. Mai 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
wer schon ''american beauty'' für eine bitterböse satire gehalten hat, sollte sich mal ''storytelling'' ansehen. der film ist wirklich extrem derb und bitterböse, aber eben auch auf seine sarkastische weise so erbarmungslos treffend. als der film zuende war, war ich erstmal baff und auch ein bisschen enttäuscht, dass der zweiten episode keine dritte mehr folgte. wirklich schade, aber der regiesseur todd solondz ist sich nach ''happiness'' (der leider scheinbar nicht auf dvd erschienen ist) treu geblieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wow! Was für ein Film. Nach fast 90 Minuten "Storytelling" bekommt man das Gefühl einen erschütternden Bericht aus dem ganz normalen amerikanischen Vorstadtswahnsinn bekommen zu haben. Und der Titel von Regisseur Todd Solondz' ersten Film "Willkommen im Tollhaus" würde auch sehr gut hierzu passen.

Geht es in der zweiten, und deutlich längeren Episode, um einen Dokumentarfilmer, der einen völlig phlegmatischen Teenager porträtiert, dabei aber eine Familie am Rande des Nervenzusammenbruchs filmt, so verteilt der Film seine sarkastischen Gifttropfen zwar nur langsam, aber dafür umso entlarvender.

Denn wie zum Beispiel der jüngste Sohn des Hauses die Hausangestellte Consuelo aus Mittelamerika quält (aber ohne es bewusst zu machen, er kann halt nicht anders - weil ihm jegliches Verständnis fehlt) - das gehört zu den bitter-komischsten Szenen, die ich seit langem gesehen habe.

Zugegegen, der Humor ist leise, und nach der etwas bemüht wirkenden ersten Episode, braucht es eine Zeit lang, bis gewillte Zuschauer von der bösen Atmosphäre aufgesogen werden (und sicher ist der Film nicht jedermanns Sache), aber dafür ist die Absicht des "Happiness"-Regisseurs, selbst ein Kind der "all American suburb" umso trefflicher gelungen - nämlich einen ätzenden Zustandsbericht von der Mittelklasse seines Landes zu geben.

Ach ja, der Kurzauftritt von Franka Potente ist zwar sehr kurz, aber einprägsam. Und John Goodman als Vater ist wie immer grandios.

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