Online-Ausgabe LISTEN, dielmann-verlag.de/listen, 19.01.2006
»Andreas Heidtmann, der 1961 geborene Erzähler der Storys aus dem Baguette, ist ausgebildeter Pianist, hat zudem Germanistik und Philosophie studiert. Während ersteres seinem Erzählen und der Komposition eines der schönsten Prosabände der letzten Jahre sicher viele zusätzliche Feinheiten beigegeben hat, hat zweiteres nicht geschadet, im Gegenteil: Die Storys kommen mit einer Leichtigkeit daher, die ihresgleichen sucht, packen einen gleichwohl mit einer Lebendigkeit der skizzierten Figuren und Situationen, die man als Leser selten erleben kann.[...]«
tangokultur.info/literatur.htm, November-Ausgabe 2006
»[...] Andreas Heidtmann hat die Fähigkeit, mit seinen Erzählungen ganze Imaginationsräume aufzuschließen und zu Ballsälen der Phantasie werden zu lassen. Mit dem Ende der Geschichten sind die weitertanzenden Gedanken des Lesers noch lange nicht zum Stillstand gekommen. Eine Erzählweise, die in ihrer Tiefgründigkeit in höchstem Maße erfrischend und inspirierend ist. Heidtmann stellt sich als Autor nicht über seine Figuren, im Gegenteil, er respektiert sie und so manche erscheint in ihrer Weisheit "bigger than life", auch und gerade in den Momenten, in denen diese an der engen Begrenzung durch die Normalität ihres Umfeldes zu scheitern drohen. Gerade an diesen Wendepunkten lässt er seinen Figuren Raum, über sich selbst hinauszuwachen und zu reifen, und das alles auf einem begrenzten Angebot weniger papierner Seiten.«
Muschelhaufen, Jahresschrift für Literatur und Grafik, Nr. 47/48 2007
»Das hat der Rezensent selten erlebt: ein Buch aufschlagen, mit dem Lesen beginnen und - in helle Begeisterung ausbrechen, je weiter er kommt. [...] Die Geschichten ziehen den Leser sofort in ihren Bann, und die Art und Weise, wie sie grundsätzliche Fragen, wie die nach dem Wesen von 'Kunst' oder 'Liebe' behandeln, reicht weit über den Bereich der bloßen Unterhaltung hinaus.«