Zwar hat sich Craig David mit "The Story Goes ..." von seinen Wurzeln ein wenig entfernt und liefert eher ein R&B- als 2Step-Album ab, das heißt aber nicht gleich, dass es schlecht ist. Es ist nämlich sehr gelungen. Craigs Gesang ist wie immer abwechslungsreich und die einzigartige Stimme macht jeden Song zum Highlight und es gibt sowohl Up-Tempo-Nummern als auch die für ihn typischen Balladen. Von den schnellen Tracks gefallen vor allem die erste vom 70er-Disco-Sound inspirierte Single "All The Way", das geniale "Hypnotic" und das tanzbare, ein wenig an Jacko erinnernde "Just Chillin'". Bei den Balladen überzeugen vor allem die aktuelle Single "Don't Love You No More (I'm Sorry)", das bewegende "Johnny", das davon erzählt, wie ein Junge (Craig) jeden Tag von einem Mitschüler erpresst wird, "Do You Believe In Love" und die Schluss-Nummer "Let Her Go". Mit "The Story Goes ..." liefert Craig David ein hervorragend produziertes und abwechslungsreiches Album ab, das ihn von seiner besten (und persönlichsten) Seite zeigt und bei jedem R&B- und Pop-Liebhaber im Schrank stehen sollte.