Pia, Künstlerin, und Rob, Anwalt, machen Angel-Urlaub in Australien. Sie verlieren mit ihrem kleinen Boot auf dem Meer die Orientierung, steuern das Land an und landen in einem toten Kanal, der immer flacher wird. Ein Sturm kommt auf und die beiden, die an Land gehen, um sich zu orientieren, finden eine heruntergekommene Farm, die sie ungefragt und arglos betreten. Hier wohnen Johnny, Brett und ihr Vater Poppy, die Drogenkraut anbauen. Kaum dass Rob die illegalen Gewächse gesehen hat, kommen die drei schlimmen Finger nach Hause. Sie riechen Lunte und wollen Pia und Rob nicht mehr gehen lassen. Außerdem ist Pia, eine Französin, sehr attraktiv und alle drei würden gerne noch ein paar Stunden mit ihr herummachen, bevor sie die Eindringlinge töten und an den bösartigen Wachhund verfüttern, wie sie dies so zu tun pflegen. Der Rest des Filmes handelt davon, was Pia und Rob tun, um dieser gemeinen Falle wieder zu entkommen.
>Storm Warning< fängt sehr, sehr langweilig an. Ich war nach den ersten zehn Minuten sogar so weit, den Film auszumachen, weil es aussah, als passierte überhaupt nichts mehr. Aber kaum tappen Pia und Rob in dieses Schlamassel auf der Drogen-Schmuddel-Farm, wird es doch schnell ziemlich ernst und spannend. Rob - der Anwalt - erweist sich als totales Weichei, während Pia nach kurzer Anlernphase, bei der sie gezwungen wird, ein liebes kleines Tierchen zu töten, so richtig Freude am Metzeln findet. Es machte mir Spaß, anzusehen, was ihr für diese drei bedrohlichen Typen so einfällt, um ihre nackte Haut zu retten. Ein echtes Splatter-Fest, bei dem nur schade war, dass die Bande nicht aus fünf oder zehn bösen Gesellen bestanden hat. Ich sah die "Uncut"-Version aus einem Nachbarland, denn die deutsche FSK 18-Version ist ja wieder so dreist zensiert, dass man sich als Erwachsene wie ein unmündiges Kind behandelt vorkommt. Die englische Tonspur ist übrigens ganz schwer verständlich, besteht größtenteils aus Slang und jedes zweite Wort ist "f***ing".