Produktinformation
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| 1. Let’s Not Talk About Love |
| 2. You Left Me A Song |
| 3. Drink It In |
| 4. River of Life |
| 5. One Day In June |
| 6. The Storm |
| 7. I Wanna Be Your Light |
| 8. Aquamarine |
| 9. That’s All I Need |
| 10. Everytime |
| 11. Fool For You |
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Für Fans der letzten Alben (South, Siren): Vorsicht, "Storm" ist kein Sturm, höchstens einer der Gefühle. Es ist viel ruhiger, das Schlagzeug bleibt dezent im Hintergrund und es gibt auch keine kreischenden E-Gitarren.
Danke,
Heather Nova,
für dieses wunderschöne Album.
Auf Storm ist kein einziger Schwachpunkt zu finden, es ist ein sehr homogenes Album. Sanfte Mid-Tempo Songs wie Let's Not Talk About Love (großartiger Text), You Left Me A Song oder River Of Life wechseln sich ab mit wunderbar arrangierten Meisterwerken wie Drink It In, Storm oder Aquamarine, die jeweils mit minimaler instrumentalischer Begleitung auskommen. All I Need oder Everytime dagegen überzeugen durch subtile musikalische Untermalung. I Wanna Be Your Light ist ein Song, in den man sich einfach hereinlegen kann. Und One Day In June oder Fool For You (Oh, Let The Wind Blow Through...) zählen sowieso zu dem Besten, das Heather Nova je gemacht hat.
Das Besondere, das Heather Nova ausmacht und auf keinem ihrer Alben so gut umgesetzt wurde wie auf Storm, ist vielleicht nicht unbedingt ihre Fähigkeit singen zu können. Das schaffen die meisten ihrer Kolleginnen auch. Heather Nova dagegen kann nicht nur Töne exakt singen, sie legt überdies ihre Emotionen in jeden einzelnen Ton hinein, was man insbesondere bei den verschiedenen "Oh's" auf Storm merkt (oder dem Mmmm... am Ende von One Day In June). So macht sie aus jedem Song viel mehr, als dieser durch ledigliches Singen der entsprechenden Noten hergeben würde. Auf Storm offenbart sie außerdem einmal mehr, dass sie beim Songschreiben nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist.
Vergleichbar ist das Album wohl am ehesten mit Glowstars, Heather Nova's erster CD, es benötigt weder die E-Gitarre von Oyster noch die aufwändige Produktion von South um zu überzeugen.
Storm ist ein Album, das sich hervorragend als Hintergrund-Musik eignet. Aber seine wirkliche Klasse offenbart sich, wenn man sich die Zeit nimmt, bewusst - am besten mit Kopfhörern - zuzuhören. Tiefgehende Texte, eine wunderschöne Stimme und Melodien, die nie langweilig werden. Beschreiben lässt sich so ein Album nur schwer. Es hat eine Qualität, die weit über Durchschnitt liegt und die ihresgleichen in meiner großen CD-Sammlung bislang vergeblich sucht.
Anspieltipps: All I Need, One Day In June, Fool For You, I Wanna Be Your Light, You Left Me A Song, Everytime, Storm
P.S.: Einige der Songs, insbesondere All I Need, Fool For You und You Left Me A Song, sind live (z.B. auf der Union Chapel DVD) noch besser als in der Albumversion - sofern das überhaupt möglich ist...
Was ist aus Ihnen geworden? Jewel dümpelt wenig erfolgreich im Mainstream zwischen Country und Rock, Tori Amos gibt die Feingeistige und Alanis Morissette rockt erfolgreich wie damals.
Und Heather Nova? Sie lässt mit ihrem fünften Album sämtliche Rock - Attitüden hinter sich. Dafür spielt sie gefühlvolle, fast schon mystisch zu nennende Songs zwischen Folk und Pop ein.
Ihre Stimme schwankt wie immer zwischen Laszivität und Apokalypse - abhängig von den Themen, die sie in ihren Songs anspricht. Die intensiven Songs nehmen den Hörer von der ersten Sekunde an gefangen und plötzlich ist das Album mit unter 40 min. Laufzeit schon wieder durch. Ob das getragene "One Day In June" mit seiner wunderschönen akustischen Gitarre, das mit einem schrägen Frauenchor verzierte "You Left Me Songs" oder die Piano - Ballade "That`s All I Need" - allen Titeln gemeinsam ist die hohe atmosphärische Dichte, die durch die Transparenz der Produktion gewährleistet wird.
Denn hier ist kein Ton zu viel - weniger ist offensichtlich mal wieder mehr. Ein sehr introvertiertes und gelungenes Album, für das als Vorbote schon die Single "River Of Life" veröffentlicht wurde. Es steht zu befürchten, das dieser fragile Song im Airplay der Radiosender untergeht - aber auch hier gilt das Prinzip Hoffnung, das den Namen Norah Jones trägt.
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