Das Debutalbum der (leider) nicht mehr existenten Band the verve war sicherlich eines der besten, was jemals das Licht der Welt erblickt hatte. Nur zu schade das A Storm In Heaven von der Presse fast völlig ignoriert wurde. Mit dem Opener Star Sail wird der Zuhörer erstmal auf die 9 folgenden Songs in Trance gebracht, um dann spätestens bei dem wohl energiegeladensten Song "the sun, the sea" wieder davon überzeugt zu werden, dass Nick McCabe auch nur irdische Instrumente benutzt. Richard Ashcroft, welcher das ganze Album über wie ein Guru die Zuhörer mit äußerst pathetischen Texten vorgibt, einen melancholischen Heldentot zu sterben, zeigt, dass man Musik nicht nur macht, sondern auch lebt. Nicht zu vergessen sind die äußerst einprägsamen Bassläufe, welche Simon Jones so hervorragend schweben lässt, dass man fast denken könnte man befinde sich auf einem Flug in die 3. Dimension. Was aber bei diesem Album am besten gelungen ist, ist das bemerkenswerte Laut-Leise Spiel. Es ist fast unglaublich, dass die Songs stellenweise so ruhig und gefühlvoll sind, dass man denkt, man könne eine Stecknadel fallen hören, jedoch im nächsten Moment förmlich explodieren. Abgeschlossen wird das Meisterwerk von Album mit einem der besten Verve Songs: See you In The Next One. Ohne Zweifel - eines der besten Alben, um abends bei Kerzenschein allein oder zu zweit von der Erde abzuheben.