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Atmosphärisch allerdings profitieren die Songs deutlich von der Aufbauarbeit der Mercurys. Die Instrumentierung ist brüchiger, die Dynamik entsprechend heterogen, hier und da gibt es echte Spannungsbögen, der Gesamteindruck ist weniger oberflächlich. Auf Storm vereinen sich die juvenile Hingabe von Oyster, die Reife von South und die verhuschte Romantizistik von Siren in ihren jeweils besten Momenten zu Novas mit Sicherheit reifstem Album. --Rolf Jäger
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschön!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Storm (Audio CD)
Heather Nova - was mag einen da erwarten? Von ihren ersten Alben - Glow Stars, Oyster und dem genialen Live-Album Blow - war ich begeistert. Die Musik war gefühlvoll, ruhig und zugleich kräftig, energiegeladen - und zu den vor Metaphern strotzenden Texten muss man ja gar nichts mehr sagen.Dann kamen Siren, Wonderlust und South, für die ich nichts übrig hatte. Heather Nova hatte ich aus den Augen verloren. Doch dann kam dieses Album - viel ruhiger, viel gefühlvoller. Asketischer. Kein Rock mehr, höchstens Soft-Rock, der teilweise an Glow Stars erinnert. Dennoch handelt es sich um keinen Rückschritt oder ein "back to the roots", sondern viel mehr um einen mutigen Schritt nach Vorne. Selten habe ich Heather Nova so schön singen können, die Melodien sind zwar nicht radio- oder MTV-tauglich, dafür aber Genießer-tauglich. Ich vermisse zwar das Cello von früher, doch dafür werde ich mit einem wunderschönen Glockenspiel belohnt. Für Fans der letzten Alben (South, Siren): Vorsicht, "Storm" ist kein Sturm, höchstens einer der Gefühle. Es ist viel ruhiger, das Schlagzeug bleibt dezent im Hintergrund und es gibt auch keine kreischenden E-Gitarren. Danke, Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Cross The Milky Way...,
Rezension bezieht sich auf: Storm (Audio CD)
Storm von Heather Nova vereint alle Stärken dieser Frau auf knapp 40 Minuten. Ihre großartige Stimme steht in jedem Song im Vordergrund, und trotzdem wirkt dieses Werk nie aufdringlich. Fast alle Songs klingen auf eine wunderschöne Art zerbrechlich (That's All I Need, Oh, All I Need...), die Instrumentalisierung ist auf das Nötigste (Akustik-Gitarre, Piano, Hammond-Orgel, Bass und Schlagzeug) beschränkt und klingt trotzdem viel besser als auf den vielen Akustik-Alben, die von diversen Künstlern in letzter Zeit gerne veröffentlicht werden. Obwohl Mercury Rev bei diesem Album mitgeholfen haben, verzichtet Storm auf bombastische Refrains, für die Mercury Rev bekannt sind, und die oft nach mehrmaligem Anhören langweilig werden. Dafür wurde mit viel Liebe für Details gearbeitet (als Beispiel sei hier nur das Schlagzeug am Anfang von One Day In June genannt). Auf Storm ist kein einziger Schwachpunkt zu finden, es ist ein sehr homogenes Album. Sanfte Mid-Tempo Songs wie Let's Not Talk About Love (großartiger Text), You Left Me A Song oder River Of Life wechseln sich ab mit wunderbar arrangierten Meisterwerken wie Drink It In, Storm oder Aquamarine, die jeweils mit minimaler instrumentalischer Begleitung auskommen. All I Need oder Everytime dagegen überzeugen durch subtile musikalische Untermalung. I Wanna Be Your Light ist ein Song, in den man sich einfach hereinlegen kann. Und One Day In June oder Fool For You (Oh, Let The Wind Blow Through...) zählen sowieso zu dem Besten, das Heather Nova je gemacht hat. Das Besondere, das Heather Nova ausmacht und auf keinem ihrer Alben so gut umgesetzt wurde wie auf Storm, ist vielleicht nicht unbedingt ihre Fähigkeit singen zu können. Das schaffen die meisten ihrer Kolleginnen auch. Heather Nova dagegen kann nicht nur Töne exakt singen, sie legt überdies ihre Emotionen in jeden einzelnen Ton hinein, was man insbesondere bei den verschiedenen "Oh's" auf Storm merkt (oder dem Mmmm... am Ende von One Day In June). So macht sie aus jedem Song viel mehr, als dieser durch ledigliches Singen der entsprechenden Noten hergeben würde. Auf Storm offenbart sie außerdem einmal mehr, dass sie beim Songschreiben nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Vergleichbar ist das Album wohl am ehesten mit Glowstars, Heather Nova's erster CD, es benötigt weder die E-Gitarre von Oyster noch die aufwändige Produktion von South um zu überzeugen. Storm ist ein Album, das sich hervorragend als Hintergrund-Musik eignet. Aber seine wirkliche Klasse offenbart sich, wenn man sich die Zeit nimmt, bewusst - am besten mit Kopfhörern - zuzuhören. Tiefgehende Texte, eine wunderschöne Stimme und Melodien, die nie langweilig werden. Beschreiben lässt sich so ein Album nur schwer. Es hat eine Qualität, die weit über Durchschnitt liegt und die ihresgleichen in meiner großen CD-Sammlung bislang vergeblich sucht. Anspieltipps: All I Need, One Day In June, Fool For You, I Wanna Be Your Light, You Left Me A Song, Everytime, Storm P.S.: Einige der Songs, insbesondere All I Need, Fool For You und You Left Me A Song, sind live (z.B. auf der Union Chapel DVD) noch besser als in der Albumversion - sofern das überhaupt möglich ist... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gefühlvoll zwischen Folk und Pop,
Von Martin Oehri, unterhaltung-themenguide.de (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Storm (Audio CD)
Vor einiger Zeit kam es, dass eine Reihe von Frauen das in diesem Augenblick doch sehr brach liegende Feld des Female - Rock betraten und in dieser Saison das Hohelied auf die musikalische Weiblichkeit gesungen wurde. Was ist aus Ihnen geworden? Jewel dümpelt wenig erfolgreich im Mainstream zwischen Country und Rock, Tori Amos gibt die Feingeistige und Alanis Morissette rockt erfolgreich wie damals. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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