Stoppok

Top-Alben von Stoppok (Alle Alben anzeigen)


CD: €14.99  |  MP3: €8.99
CD: €7.49  |  MP3: €5.99
CD: €19.99  |  MP3: €8.99
CD: €19.98  |  MP3: €14.49
CD: €22.98  |  MP3: €8.99
CD: €19.98  |  MP3: €8.99
CD: €19.99  |  MP3: €9.99
CD: €20.98
CD: €14.98  |  MP3: €8.99
Alle 22 Alben von Stoppok anzeigen

Song-Bestseller von Stoppok
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 272
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Bilder von Stoppok
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Biografie

30 Jahre auf der Bühne – Alles wird schlechter, Stoppok wird immer besser

STOPPOK gehört zu jenen Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen Karren spannen lassen. STOPPOK geht seinen Weg jenseits aller Trends und veröffentlichte erdige Alben, die eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country, kombiniert mit hervorragenden deutschen Texten hervorbringen. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Darüber hinaus wird STOPPOK als ... Lesen Sie mehr

30 Jahre auf der Bühne – Alles wird schlechter, Stoppok wird immer besser

STOPPOK gehört zu jenen Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen Karren spannen lassen. STOPPOK geht seinen Weg jenseits aller Trends und veröffentlichte erdige Alben, die eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country, kombiniert mit hervorragenden deutschen Texten hervorbringen. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Darüber hinaus wird STOPPOK als großartiger Musiker und exzellenter Gitarrist auch von vielen Kollegen verehrt.

Ganz am Anfang

STOPPOK wurde als Stefan Stoppok am 21.02.1956 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist der eingefleischte Hendrix-Fan allerdings im Ruhrgebiet, denn seine Familie verließ die Hansestadt als er fünf Jahre alt war, um sich in Essen niederzulassen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte STOPPOK als er im Alter von 12 Jahren die erste Gitarre geschenkt bekam. Ein Jahr später spielte er bereits in einer Band, die sich, beeinflusst von Gentle Giant, an schräge Krautrock-Kompositionen wagte.

Um 1974 entdeckte er die Folkmusik für sich und tauschte die E-Gitarre gegen eine akustische Gitarre: "was schließlich dazu führte, dass ich es vorsichtig mit Entertainment versuchte. Ich hab' mich dann auf die Bühne gesetzt, in 'ner Stunde vielleicht zwei deutsche Songs gesungen und ansonsten das erzählt, was mir so aus'm Kopf rausfiel." (STOPPOK im Rolling Stone 1995) Diese besondere Kunst, das Publikum mit Musik und Entertainment zu fesseln, ist noch heute einer der wesentlichen Aspekte bei seinen Auftritten.

STOPPOK Road Movie

Mit 18 schnappte er sich seine Gitarre und seinen alten Mercedes-Bus um für die nächsten drei Jahre quer durch Europa zu reisen und als Straßenmusiker aufzutreten. Er beschäftigte sich vor Ort eingehend mit der regionalen und traditionellen Musikkultur, lernte u.a. auch Banjo und Mandoline zu spielen, was sich in all seinen späteren Platten hörbar niedergeschlagen hat. Er machte außerdem die Erfahrung, dass er mit seiner Musik sein Überleben sichern konnte. "Straßenmusik hat mir die Existenzangst genommen. Solange ich eine Gitarre halten und singen kann, werde ich nicht verhungern - das ist besser als jede Rente, die ist ja eher unsicher!" (STOPPOK im C.O.R.E. 1996)

Band History

Nach Deutschland zurückgekehrt, gründete STOPPOK schließlich mit den Musikern der englischen Gruppe STEELEYE SPAN, Nigel Pegrum (dr) und David Etheridge (b), sowie den deutschen Musikern Frank Benn (voc, g) und Thomas Frenser (violine) die STENDERBAND. Mit dem Gastmusiker Julian Dawson entstand in einem englischen Studio die LP "Erfrischungen" (1980), eine "exzellente Folkrock-Scheibe" (Rolling Stone). Nach diesem kurzlebigen Projekt arbeitete STOPPOK als Studiomusiker für diverse Folkgrößen.

Mehr Platten machen und hochkarätige Partner

1982 gründete er die nach ihm benannte Band STOPPOK. Obwohl die erste LP "Saure Drops und Schokoroll" (1982) in den Augen der Plattenfirma eher floppte, gewann STOPPOK durch dieses Album bereits eine ansehnliche Fangemeinde. Selten hat bei einer deutschen Produktion "die Musik so gut zum Text gepasst" (Musik Szene), wie bei diesem Album. An drei der zehn Songs war GEORG RINGSGWANDL als Autor beteiligt und auch BERNIE CONRADS von BERNIES AUTOBAHNBAND, mit dem STOPPOK bis heute zusammenarbeitet, erschien die LP "Nie Genug" (1986), die STOPPOK selbst heute allerdings eher kritisch betrachtet.

Dennoch hatte STOPPOK mit dieser Platte bereits seinen unverwechselbaren, ureigenen Musikstil gefunden: "In erster Linie muss meine Musik erdig und authentisch sein. Sie soll ein spontanes Gefühl einfangen, ebenso wie der Blues. Irgendwann kommt im Zusammenspiel mit den Texten plötzlich guter Rock heraus, vereint mit den Elementen Folk und Blues. Die Idee für einen Song beginnt bei mir mit der Melodie, die durch die Aneinanderreihung von Worten entsteht. Ich bemühe mich dabei, nicht abgehoben und verdreht zu texten, einfach so wie ich und meine Umgebung zu sprechen und zu singen." (ZILLO)

Nach einer vierjährigen Plattenpause erschien 1990 das Album "Stoppok". Auf dieser LP verfeinerte der unangepasste Musiker seine ureigene Mixtur und konnte mit dem Song "Ärger" massive Radioeinsätze verbuchen. Auch die übrigen Lieder des Albums stießen auf durchweg positive Resonanz in ganz Deutschland.

1991 brachte STOPPOK mit der CD "A'schklar" "ein ebenso originelles wie professionelles, ein genauso witziges wie ernstzunehmendes Stück Deutschrock" (ME / SOUNDS) heraus. STOPPOK setzte auch hier auf puren Rock'n Roll, zarte Balladen und skurrile Geschichten, die das Leben schreibt. Seinen Einstieg in die Charts konnte STOPPOK dann mit der packenden Scheibe "Happy End im LA-LA-LAND" (1993 - BRD # 85) feiern. Die "unerschütterliche Stiltreue" (Audio) hatte sich bezahlt gemacht, denn dem Künstler gelang mit diesem Album endgültig der Sprung "in die Liga der deutschen Sänger, Songwriter und Gitarristen" (Stereoplay). Seine humorigen, teils bissigen Texte (wie z.B. "Denk da lieber nochmal drüber nach") brachten mit der Single "Dumpfbacke" (1994) sogar einen Hit hervor, der von STOPPOK erfrischend unverkrampft interpretiert wurde.

1994 erfüllte sich STOPPOK einen sehnlichen Wunsch und veröffentlichte das Instrumental-Album "Instrumentaal", wo er alle Instrumente im Alleingang aufnahm und produzierte. Mit der 95er Produktion "Silber" (BRD # 57) konnte STOPPOK wieder in die Charts einziehen und seinen kommerziellen Erfolg weiter ausbauen. Das Programm aus "gewitzten Arrangements, griffigen Gitarrenriffs, giftigen Texten und genialen, kleinen Melodien" (Audio) wurde in seinem eigenen Studio in einer alten Zeche in Essen aufgenommen und erneut von ihm selbst produziert. "Mit seinen humorvollen kleinen Alltags- und Liebesgeschichten schaut STOPPOK wieder der Gesellschaft auf's Maul und kultiviert seinen Tom Waits-Schmuddelstil" (Stereoplay).

Nach der Veröffentlichung der Best-Of-CD "Haste Mal Ne Mark" (1996) mit 18 Titeln aus der Zeit von 1990 bis 1995 und dem Soundtrack zum Film "Das Superweib" (1996) von Söhnke Wortmann, überraschte STOPPOK seine Fans mit dem behutsamen Einsatz von Loops und Samples auf der CD "Mit Sicherheit" (1997 / BRD # 84). "Ich hatte einfach mal Bock, ein bisschen anders an die Sache ranzugehn. Ich mag es nicht, wenn die Routine überhand nimmt" (Inside). Doch bei aller Experimentierfreudigkeit blieb seine Musik auch weiterhin "ungekünstelt, unverkrampft und handgemacht" (ME / SOUNDS).

"Neues aus LA-LA-LAND" (BRD # 45) erschien im Frühjahr 1999. Der "Volksphilosoph ohne Naseweis-Attitüde" (ME / SOUNDS) berichtete wieder unverkrampft über seine Sicht der Dinge und mischte den bewährten Sound mit Reggae- und Westcoast-Elementen. Im Oktober 1999 wurde schließlich das Live-Album "Auf Bühne - LA-LA-LIVE '99" veröffentlicht, das bei Konzerten in Köln, Essen und Oberhausen mitgeschnitten wurde und STOPPOK mit seiner Band, zu der DANNY DZIUK (key, g, voc), MARIO SCHULZ (g, voc), REGGIE WORTHY (b, g, voc) sowie ZAM JOHNSON (dr) gehören, in absoluter Höchstform präsentierte.

Noch mehr Unabhängigkeit

Im Sommer 2000 gründete der sympathische Querkopf zusammen mit seiner Managerin, Ute-Elke Schneider, früher Presse- und Radiojournalistin, sowie Christof Stein, Gitarrist der hannoverschen Erfolgsgruppe FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE, eine eigene Platten- und Verlagsfirma, das "LA-LA-LAND". Nach jahrelanger Erfahrung im deutschen Musikgeschäft beschloss das Trio konsequent andere Wege zu gehen: "Wir wissen genau, dass das Interesse in jeder Alters- und Zielgruppe immer größer wird, gegen die weitere Verfeldbuschung unserer Musik und unserer Gesellschaft massiv vorzugehen. Wir werden Musik veröffentlichen, deren Haltbarkeitsdatum den eines Sahnejoghurts light überschreitet und die mehr Tiefgang hat als ein weiches Sesambrötchen, das den Hamburger lediglich daran hindern soll, nicht aus der Hand zu rutschen."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

30 Jahre auf der Bühne – Alles wird schlechter, Stoppok wird immer besser

STOPPOK gehört zu jenen Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen Karren spannen lassen. STOPPOK geht seinen Weg jenseits aller Trends und veröffentlichte erdige Alben, die eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country, kombiniert mit hervorragenden deutschen Texten hervorbringen. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Darüber hinaus wird STOPPOK als großartiger Musiker und exzellenter Gitarrist auch von vielen Kollegen verehrt.

Ganz am Anfang

STOPPOK wurde als Stefan Stoppok am 21.02.1956 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist der eingefleischte Hendrix-Fan allerdings im Ruhrgebiet, denn seine Familie verließ die Hansestadt als er fünf Jahre alt war, um sich in Essen niederzulassen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte STOPPOK als er im Alter von 12 Jahren die erste Gitarre geschenkt bekam. Ein Jahr später spielte er bereits in einer Band, die sich, beeinflusst von Gentle Giant, an schräge Krautrock-Kompositionen wagte.

Um 1974 entdeckte er die Folkmusik für sich und tauschte die E-Gitarre gegen eine akustische Gitarre: "was schließlich dazu führte, dass ich es vorsichtig mit Entertainment versuchte. Ich hab' mich dann auf die Bühne gesetzt, in 'ner Stunde vielleicht zwei deutsche Songs gesungen und ansonsten das erzählt, was mir so aus'm Kopf rausfiel." (STOPPOK im Rolling Stone 1995) Diese besondere Kunst, das Publikum mit Musik und Entertainment zu fesseln, ist noch heute einer der wesentlichen Aspekte bei seinen Auftritten.

STOPPOK Road Movie

Mit 18 schnappte er sich seine Gitarre und seinen alten Mercedes-Bus um für die nächsten drei Jahre quer durch Europa zu reisen und als Straßenmusiker aufzutreten. Er beschäftigte sich vor Ort eingehend mit der regionalen und traditionellen Musikkultur, lernte u.a. auch Banjo und Mandoline zu spielen, was sich in all seinen späteren Platten hörbar niedergeschlagen hat. Er machte außerdem die Erfahrung, dass er mit seiner Musik sein Überleben sichern konnte. "Straßenmusik hat mir die Existenzangst genommen. Solange ich eine Gitarre halten und singen kann, werde ich nicht verhungern - das ist besser als jede Rente, die ist ja eher unsicher!" (STOPPOK im C.O.R.E. 1996)

Band History

Nach Deutschland zurückgekehrt, gründete STOPPOK schließlich mit den Musikern der englischen Gruppe STEELEYE SPAN, Nigel Pegrum (dr) und David Etheridge (b), sowie den deutschen Musikern Frank Benn (voc, g) und Thomas Frenser (violine) die STENDERBAND. Mit dem Gastmusiker Julian Dawson entstand in einem englischen Studio die LP "Erfrischungen" (1980), eine "exzellente Folkrock-Scheibe" (Rolling Stone). Nach diesem kurzlebigen Projekt arbeitete STOPPOK als Studiomusiker für diverse Folkgrößen.

Mehr Platten machen und hochkarätige Partner

1982 gründete er die nach ihm benannte Band STOPPOK. Obwohl die erste LP "Saure Drops und Schokoroll" (1982) in den Augen der Plattenfirma eher floppte, gewann STOPPOK durch dieses Album bereits eine ansehnliche Fangemeinde. Selten hat bei einer deutschen Produktion "die Musik so gut zum Text gepasst" (Musik Szene), wie bei diesem Album. An drei der zehn Songs war GEORG RINGSGWANDL als Autor beteiligt und auch BERNIE CONRADS von BERNIES AUTOBAHNBAND, mit dem STOPPOK bis heute zusammenarbeitet, erschien die LP "Nie Genug" (1986), die STOPPOK selbst heute allerdings eher kritisch betrachtet.

Dennoch hatte STOPPOK mit dieser Platte bereits seinen unverwechselbaren, ureigenen Musikstil gefunden: "In erster Linie muss meine Musik erdig und authentisch sein. Sie soll ein spontanes Gefühl einfangen, ebenso wie der Blues. Irgendwann kommt im Zusammenspiel mit den Texten plötzlich guter Rock heraus, vereint mit den Elementen Folk und Blues. Die Idee für einen Song beginnt bei mir mit der Melodie, die durch die Aneinanderreihung von Worten entsteht. Ich bemühe mich dabei, nicht abgehoben und verdreht zu texten, einfach so wie ich und meine Umgebung zu sprechen und zu singen." (ZILLO)

Nach einer vierjährigen Plattenpause erschien 1990 das Album "Stoppok". Auf dieser LP verfeinerte der unangepasste Musiker seine ureigene Mixtur und konnte mit dem Song "Ärger" massive Radioeinsätze verbuchen. Auch die übrigen Lieder des Albums stießen auf durchweg positive Resonanz in ganz Deutschland.

1991 brachte STOPPOK mit der CD "A'schklar" "ein ebenso originelles wie professionelles, ein genauso witziges wie ernstzunehmendes Stück Deutschrock" (ME / SOUNDS) heraus. STOPPOK setzte auch hier auf puren Rock'n Roll, zarte Balladen und skurrile Geschichten, die das Leben schreibt. Seinen Einstieg in die Charts konnte STOPPOK dann mit der packenden Scheibe "Happy End im LA-LA-LAND" (1993 - BRD # 85) feiern. Die "unerschütterliche Stiltreue" (Audio) hatte sich bezahlt gemacht, denn dem Künstler gelang mit diesem Album endgültig der Sprung "in die Liga der deutschen Sänger, Songwriter und Gitarristen" (Stereoplay). Seine humorigen, teils bissigen Texte (wie z.B. "Denk da lieber nochmal drüber nach") brachten mit der Single "Dumpfbacke" (1994) sogar einen Hit hervor, der von STOPPOK erfrischend unverkrampft interpretiert wurde.

1994 erfüllte sich STOPPOK einen sehnlichen Wunsch und veröffentlichte das Instrumental-Album "Instrumentaal", wo er alle Instrumente im Alleingang aufnahm und produzierte. Mit der 95er Produktion "Silber" (BRD # 57) konnte STOPPOK wieder in die Charts einziehen und seinen kommerziellen Erfolg weiter ausbauen. Das Programm aus "gewitzten Arrangements, griffigen Gitarrenriffs, giftigen Texten und genialen, kleinen Melodien" (Audio) wurde in seinem eigenen Studio in einer alten Zeche in Essen aufgenommen und erneut von ihm selbst produziert. "Mit seinen humorvollen kleinen Alltags- und Liebesgeschichten schaut STOPPOK wieder der Gesellschaft auf's Maul und kultiviert seinen Tom Waits-Schmuddelstil" (Stereoplay).

Nach der Veröffentlichung der Best-Of-CD "Haste Mal Ne Mark" (1996) mit 18 Titeln aus der Zeit von 1990 bis 1995 und dem Soundtrack zum Film "Das Superweib" (1996) von Söhnke Wortmann, überraschte STOPPOK seine Fans mit dem behutsamen Einsatz von Loops und Samples auf der CD "Mit Sicherheit" (1997 / BRD # 84). "Ich hatte einfach mal Bock, ein bisschen anders an die Sache ranzugehn. Ich mag es nicht, wenn die Routine überhand nimmt" (Inside). Doch bei aller Experimentierfreudigkeit blieb seine Musik auch weiterhin "ungekünstelt, unverkrampft und handgemacht" (ME / SOUNDS).

"Neues aus LA-LA-LAND" (BRD # 45) erschien im Frühjahr 1999. Der "Volksphilosoph ohne Naseweis-Attitüde" (ME / SOUNDS) berichtete wieder unverkrampft über seine Sicht der Dinge und mischte den bewährten Sound mit Reggae- und Westcoast-Elementen. Im Oktober 1999 wurde schließlich das Live-Album "Auf Bühne - LA-LA-LIVE '99" veröffentlicht, das bei Konzerten in Köln, Essen und Oberhausen mitgeschnitten wurde und STOPPOK mit seiner Band, zu der DANNY DZIUK (key, g, voc), MARIO SCHULZ (g, voc), REGGIE WORTHY (b, g, voc) sowie ZAM JOHNSON (dr) gehören, in absoluter Höchstform präsentierte.

Noch mehr Unabhängigkeit

Im Sommer 2000 gründete der sympathische Querkopf zusammen mit seiner Managerin, Ute-Elke Schneider, früher Presse- und Radiojournalistin, sowie Christof Stein, Gitarrist der hannoverschen Erfolgsgruppe FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE, eine eigene Platten- und Verlagsfirma, das "LA-LA-LAND". Nach jahrelanger Erfahrung im deutschen Musikgeschäft beschloss das Trio konsequent andere Wege zu gehen: "Wir wissen genau, dass das Interesse in jeder Alters- und Zielgruppe immer größer wird, gegen die weitere Verfeldbuschung unserer Musik und unserer Gesellschaft massiv vorzugehen. Wir werden Musik veröffentlichen, deren Haltbarkeitsdatum den eines Sahnejoghurts light überschreitet und die mehr Tiefgang hat als ein weiches Sesambrötchen, das den Hamburger lediglich daran hindern soll, nicht aus der Hand zu rutschen."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

30 Jahre auf der Bühne – Alles wird schlechter, Stoppok wird immer besser

STOPPOK gehört zu jenen Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen Karren spannen lassen. STOPPOK geht seinen Weg jenseits aller Trends und veröffentlichte erdige Alben, die eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country, kombiniert mit hervorragenden deutschen Texten hervorbringen. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Darüber hinaus wird STOPPOK als großartiger Musiker und exzellenter Gitarrist auch von vielen Kollegen verehrt.

Ganz am Anfang

STOPPOK wurde als Stefan Stoppok am 21.02.1956 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist der eingefleischte Hendrix-Fan allerdings im Ruhrgebiet, denn seine Familie verließ die Hansestadt als er fünf Jahre alt war, um sich in Essen niederzulassen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte STOPPOK als er im Alter von 12 Jahren die erste Gitarre geschenkt bekam. Ein Jahr später spielte er bereits in einer Band, die sich, beeinflusst von Gentle Giant, an schräge Krautrock-Kompositionen wagte.

Um 1974 entdeckte er die Folkmusik für sich und tauschte die E-Gitarre gegen eine akustische Gitarre: "was schließlich dazu führte, dass ich es vorsichtig mit Entertainment versuchte. Ich hab' mich dann auf die Bühne gesetzt, in 'ner Stunde vielleicht zwei deutsche Songs gesungen und ansonsten das erzählt, was mir so aus'm Kopf rausfiel." (STOPPOK im Rolling Stone 1995) Diese besondere Kunst, das Publikum mit Musik und Entertainment zu fesseln, ist noch heute einer der wesentlichen Aspekte bei seinen Auftritten.

STOPPOK Road Movie

Mit 18 schnappte er sich seine Gitarre und seinen alten Mercedes-Bus um für die nächsten drei Jahre quer durch Europa zu reisen und als Straßenmusiker aufzutreten. Er beschäftigte sich vor Ort eingehend mit der regionalen und traditionellen Musikkultur, lernte u.a. auch Banjo und Mandoline zu spielen, was sich in all seinen späteren Platten hörbar niedergeschlagen hat. Er machte außerdem die Erfahrung, dass er mit seiner Musik sein Überleben sichern konnte. "Straßenmusik hat mir die Existenzangst genommen. Solange ich eine Gitarre halten und singen kann, werde ich nicht verhungern - das ist besser als jede Rente, die ist ja eher unsicher!" (STOPPOK im C.O.R.E. 1996)

Band History

Nach Deutschland zurückgekehrt, gründete STOPPOK schließlich mit den Musikern der englischen Gruppe STEELEYE SPAN, Nigel Pegrum (dr) und David Etheridge (b), sowie den deutschen Musikern Frank Benn (voc, g) und Thomas Frenser (violine) die STENDERBAND. Mit dem Gastmusiker Julian Dawson entstand in einem englischen Studio die LP "Erfrischungen" (1980), eine "exzellente Folkrock-Scheibe" (Rolling Stone). Nach diesem kurzlebigen Projekt arbeitete STOPPOK als Studiomusiker für diverse Folkgrößen.

Mehr Platten machen und hochkarätige Partner

1982 gründete er die nach ihm benannte Band STOPPOK. Obwohl die erste LP "Saure Drops und Schokoroll" (1982) in den Augen der Plattenfirma eher floppte, gewann STOPPOK durch dieses Album bereits eine ansehnliche Fangemeinde. Selten hat bei einer deutschen Produktion "die Musik so gut zum Text gepasst" (Musik Szene), wie bei diesem Album. An drei der zehn Songs war GEORG RINGSGWANDL als Autor beteiligt und auch BERNIE CONRADS von BERNIES AUTOBAHNBAND, mit dem STOPPOK bis heute zusammenarbeitet, erschien die LP "Nie Genug" (1986), die STOPPOK selbst heute allerdings eher kritisch betrachtet.

Dennoch hatte STOPPOK mit dieser Platte bereits seinen unverwechselbaren, ureigenen Musikstil gefunden: "In erster Linie muss meine Musik erdig und authentisch sein. Sie soll ein spontanes Gefühl einfangen, ebenso wie der Blues. Irgendwann kommt im Zusammenspiel mit den Texten plötzlich guter Rock heraus, vereint mit den Elementen Folk und Blues. Die Idee für einen Song beginnt bei mir mit der Melodie, die durch die Aneinanderreihung von Worten entsteht. Ich bemühe mich dabei, nicht abgehoben und verdreht zu texten, einfach so wie ich und meine Umgebung zu sprechen und zu singen." (ZILLO)

Nach einer vierjährigen Plattenpause erschien 1990 das Album "Stoppok". Auf dieser LP verfeinerte der unangepasste Musiker seine ureigene Mixtur und konnte mit dem Song "Ärger" massive Radioeinsätze verbuchen. Auch die übrigen Lieder des Albums stießen auf durchweg positive Resonanz in ganz Deutschland.

1991 brachte STOPPOK mit der CD "A'schklar" "ein ebenso originelles wie professionelles, ein genauso witziges wie ernstzunehmendes Stück Deutschrock" (ME / SOUNDS) heraus. STOPPOK setzte auch hier auf puren Rock'n Roll, zarte Balladen und skurrile Geschichten, die das Leben schreibt. Seinen Einstieg in die Charts konnte STOPPOK dann mit der packenden Scheibe "Happy End im LA-LA-LAND" (1993 - BRD # 85) feiern. Die "unerschütterliche Stiltreue" (Audio) hatte sich bezahlt gemacht, denn dem Künstler gelang mit diesem Album endgültig der Sprung "in die Liga der deutschen Sänger, Songwriter und Gitarristen" (Stereoplay). Seine humorigen, teils bissigen Texte (wie z.B. "Denk da lieber nochmal drüber nach") brachten mit der Single "Dumpfbacke" (1994) sogar einen Hit hervor, der von STOPPOK erfrischend unverkrampft interpretiert wurde.

1994 erfüllte sich STOPPOK einen sehnlichen Wunsch und veröffentlichte das Instrumental-Album "Instrumentaal", wo er alle Instrumente im Alleingang aufnahm und produzierte. Mit der 95er Produktion "Silber" (BRD # 57) konnte STOPPOK wieder in die Charts einziehen und seinen kommerziellen Erfolg weiter ausbauen. Das Programm aus "gewitzten Arrangements, griffigen Gitarrenriffs, giftigen Texten und genialen, kleinen Melodien" (Audio) wurde in seinem eigenen Studio in einer alten Zeche in Essen aufgenommen und erneut von ihm selbst produziert. "Mit seinen humorvollen kleinen Alltags- und Liebesgeschichten schaut STOPPOK wieder der Gesellschaft auf's Maul und kultiviert seinen Tom Waits-Schmuddelstil" (Stereoplay).

Nach der Veröffentlichung der Best-Of-CD "Haste Mal Ne Mark" (1996) mit 18 Titeln aus der Zeit von 1990 bis 1995 und dem Soundtrack zum Film "Das Superweib" (1996) von Söhnke Wortmann, überraschte STOPPOK seine Fans mit dem behutsamen Einsatz von Loops und Samples auf der CD "Mit Sicherheit" (1997 / BRD # 84). "Ich hatte einfach mal Bock, ein bisschen anders an die Sache ranzugehn. Ich mag es nicht, wenn die Routine überhand nimmt" (Inside). Doch bei aller Experimentierfreudigkeit blieb seine Musik auch weiterhin "ungekünstelt, unverkrampft und handgemacht" (ME / SOUNDS).

"Neues aus LA-LA-LAND" (BRD # 45) erschien im Frühjahr 1999. Der "Volksphilosoph ohne Naseweis-Attitüde" (ME / SOUNDS) berichtete wieder unverkrampft über seine Sicht der Dinge und mischte den bewährten Sound mit Reggae- und Westcoast-Elementen. Im Oktober 1999 wurde schließlich das Live-Album "Auf Bühne - LA-LA-LIVE '99" veröffentlicht, das bei Konzerten in Köln, Essen und Oberhausen mitgeschnitten wurde und STOPPOK mit seiner Band, zu der DANNY DZIUK (key, g, voc), MARIO SCHULZ (g, voc), REGGIE WORTHY (b, g, voc) sowie ZAM JOHNSON (dr) gehören, in absoluter Höchstform präsentierte.

Noch mehr Unabhängigkeit

Im Sommer 2000 gründete der sympathische Querkopf zusammen mit seiner Managerin, Ute-Elke Schneider, früher Presse- und Radiojournalistin, sowie Christof Stein, Gitarrist der hannoverschen Erfolgsgruppe FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE, eine eigene Platten- und Verlagsfirma, das "LA-LA-LAND". Nach jahrelanger Erfahrung im deutschen Musikgeschäft beschloss das Trio konsequent andere Wege zu gehen: "Wir wissen genau, dass das Interesse in jeder Alters- und Zielgruppe immer größer wird, gegen die weitere Verfeldbuschung unserer Musik und unserer Gesellschaft massiv vorzugehen. Wir werden Musik veröffentlichen, deren Haltbarkeitsdatum den eines Sahnejoghurts light überschreitet und die mehr Tiefgang hat als ein weiches Sesambrötchen, das den Hamburger lediglich daran hindern soll, nicht aus der Hand zu rutschen."

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite