Wer bei wortkargen Rednern vermutet, dass sie besonders rasch auf den Punkt kommen, liegt auch bei diesen Jungs der Sache nach richtig. Frei von Schwulst entwickeln sie mit ihrer zweiten Platte ein bemerkenswert eigenständiges Werk, das in seiner kokettierenden Zurückhaltung in vielerlei Hinsicht überrascht und damit im besten Sinne schweizerisch ist. Von der Alp kommen die Drei - Stefan Rusconi (p), Claudio Strübi (dr) und Fabian Gisler (b) - aber dennoch nicht. Dafür legen sie ein Album voll Lyrik, Dramatik und Witz vor, das den Hörer wieder etwas näher an diesen Punkt bringt, von dem er eben noch gar nicht wusste, das er ihn suchte. Dem geneigten Hörer sei deshalb diese bereichernde Scheibe uneingeschränkt zur Anschaffung empfohlen.