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Angst, dass jetzt die Auflösung folgt, ist eher unbegründet, denn die Gallagher-Brüder haben schon oft Dinge verlauten lassen, die am Ende nicht ganz so ernst gemeint waren. Nach dem starken letzten Album Dont Believe The Truth wäre der Abschied von Oasis ein herber Verlust für die Musikwelt. Von besagtem Highlight des letzten Jahres sind mit dem Sixties-Rock-Ohrwurm "Lyla" und "The Importance Of Being Idle" gleich zwei Songs auf Stop The Clocks vertreten, wogegen die dritte Platte Be Here Now gänzlich ignoriert wurde und von Standing On The Shoulders Of Giants lediglich die Single "Go Let It Out" berücksichtigt wurde.
Es ist halt alles andere als einfach, aus so vielen Hits die wichtigsten Nummern herauszupicken, ohne die Platte zur bloßen Singles-Compilation verkommen zu lassen. Und Oasis können schließlich auf B-Seiten zurückgreifen, für die andere Bands ihre Mütter verkaufen würden. Dass mitreißende "Acquiesce", eine der unbestreitbar besten Single-B-Seiten aller Zeiten, ist hier selbstredend dabei, und mit den ruhigeren Nummern "Half The World Away", dem wundervollen Noel-Solo "Talk Tonight" und "The Masterplan" finden sich hier gleich vier Non-Album-Tracks. Der Rest der Platte füllte sich wohl wie von selbst: Eröffnet wird mit dem schnoddrigen "RocknRoll Star", dem ersten Song des ersten Albums, und da das Debüt Definitely Maybe gleich ein Meisterwerk war, müssen zumindest noch das programmatische "Cigarettes & Alcohol" sowie die Fan-Fave-Hymnen "Slide Away" und "Live Forever" mit drauf.
Von Album Nummer zwei, dem Mainstream-Durchbruch (Whats The Story) Morning Glory?, kennt jede Hausfrau (zumindest die Easy-Listening-Versionen von) "Dont Look Back In Anger" und "Wonderwall", und auch Sänger Liam Gallagher darf hier mit "Songbird", dem einzigen Beitrag von Heathen Chemistry, einen seiner naiv-charmanten Songwriting-Versuche präsentieren. Als Meilenstein-Kollektion geht das durchaus in Ordnung, doch der Fan vermisst "Roll With It", "Up In The Sky", "Whatever", "Shakermaker" und vor allem "Columbia". Aber Oasis haben eben zu viele feine Songs geschrieben, um mit einer Doppel-CD alle würdigen zu können. Noch ein, zwei gute Alben und Stop The Clocks Part II kann kommen. -- Dirk Siepe
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
als Einstieg gut!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Stop the Clocks (Audio CD)
Okay, nun gibt's also eine Best of von Oasis. Und klar, alle Songs darauf sind gut. Oasis sind nun mal einfach eine der wichtigsten Rock-Bands der 90er gewesen und sind auch immernoch relevant.
Aber, ist das jetzt ein Argument diese Platte zu kaufen? Ich denke man kann diese CD nur Leuten empfehlen die noch nichts von Oasis haben und sich irgendwie einen Überblick verschaffen wollen mit einer guten Kompilation. Wer wirklich an Oasis interessiert ist braucht natürlich mehr, da die Band sehr viel mehr als nur 18 großartige Songs geschrieben hat. Vergleichen könnte man das Ganze vielleicht mit dem Roten oder Blauen Album der Beatles - man kriegt eine gute Kompilation, alles klasse Tracks, aber es fehlt auch wirklich eine Menge. Ärgerlich ist das schon wenn auf einer Doppel-CD nur 18 Tracks sind, obwohl es auch 30 hätten sein können. Dass drei der acht UK-Nummer-1-Hits ("D'You Know What I Mean", "All Around The World", "The Hindu Times") fehlen macht sich vielleicht sogar weniger bemerkbar als das Fehlen anderer Single-Auskopplungen (wie etwa "Roll With It") - kommt auf den Geschmack an. "Whatever", das ja auf keinem Album zu finden ist, aber von vielen als einer der besten (wenn nicht der beste) Oasis-Song angesehen wird, wurde auch weggelassen. Aber da gibt es noch weit mehr als ein Dutzend anderer Kandidaten die hier drauf sein könnten oder sollten. Positiv hervorgehoben werden sollten noch zwei Dinge: Erstens dass es sich hier mal (abgesehen mal eben davon dass die 2 CDs nicht annähernd gefüllt wurden) endlich bei einer Best Of nicht um Geldschneiderei handelt. Als Fan muss man sich diese CD also nicht kaufen, da es hier nicht (wie so oft) einen neuen Track gibt den man für 16¤ kaufen muss. Zweitens dass es sich hier um eine Zusammenstellung der Titel handelt, die die Band auf dem Album haben wollte. Die CD orientiert sich also nicht an den Erfolgen der Songs, sondern kompromisslos daran welche Songs die Band selber für die Wichtigsten hält. So sind tatsächlich 4 B-Seiten vertreten mit "Half The World Away", "Talk Tonight", "Acquiesce" und "The Masterplan" (was allerdings auch nochmal selber als Single veröffentlicht wurde), was einen vielleicht erkennen lassen kann, dass B-Seiten bei Oasis regelmässig genausogut oder sogar besser waren als die Singles. Fazit: Als Einstieg unbedingt zu empfehlen. einen Stern Abzug gibt's nur für die nicht ausgenutzte Zeit auf den 2 CDs. Aber, mal ganz ehrlich, selbst wenn beide CDs randvoll gefüllt wären würde das der Band noch lange nicht gerecht. Man braucht halt früher oder später eh mehr. Und wer nach dem Hören dieser Best Of nicht mehr von Oasis will und irgendwann dann auf der Suche nach einer Kopie von "Whatever" ist, dem ist sowieso nicht mehr weiterzuhelfen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Na ja. Muss man nicht haben.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Stop the Clocks (Audio CD)
Also ich find diese Oasis Best of als nicht gelungen. Es sind meiner nach Titel auf dieser Cd, diese hätten sie sich sparen können. Damit meine ich Songs wie, z.B. Talk tonight, Songbird,Half the world away und The importance of being idle. Dafür fehelen einige Songs, die auf jeden Fall hätten drauf gemusst. Wo sind Songs wie z.B. ,,All around the world'', ,,Stand by me'', ,,Do you know what i mean'', ,,Gas panic'', ,,The hindutimes'' und vorallem ,,Stop crying your heart out''.Ich bin sehr enttäuscht von dieser Best of. Für mich ist es eine komische Zusammenstellung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessante Tracklist für ein Best of - aber mit ein paar Mängeln!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Stop the Clocks (Audio CD)
Bei Best of-Veröffentlichungen großer Rock-Bands scheiden sich oftmals die Geister zwischen den Fans: Während die einen von einer wertvollen ersten Übersicht über das Gesamtwerk schwärmen, kritisieren die notorischen Nörgler die Songauswahl und sehen ihre Lieblinge schlecht oder zumindest ungenügend repräsentiert, gerade mit Hinblick darauf, dass so eine Best of ja vor allem neue Fans gewinnen soll. Ich selbst erlaube mir im Falle von "Stop the Clocks" eine Zwischenposition:
Positiv zu bewerten ist an "Stop the Clocks" aus meiner Sicht die Tatsache, dass hier nicht nur auf die naheliegendsten Single-Hits gebaut wird (die Aufgabe der Abbildung der Single-Veröffentlichung übernimmt als gute Ergänzung die Doppel-CD "Time Flies...1994-2009"), sondern auch einige ursprünglich nur als B-Seiten der frühen Singles herausgebrachte und zwischenzeitlich bereits durch die B-Seiten-Kollektion "The Masterplan" zu Fanlieblingen gewordene Tracks den Weg auf diese Best of gefunden haben. Hierzu zählen natürlich das majestätische "The Masterplan" und das mitreißende "Acquiesce", aber auch - und hier überraschen mich die für die Songauswahl verantwortlich zeichnenden Personen äußerst positiv - die ruhigen Noel-Nummern "Talk Tonight" und "Half the World Away". Das sind mal schöne Beiträge zu so einer Highlight-Scheibe, denn sie verdeutlichen, wie produktiv und großartig die Band in ihrer Frühphase, während der Alben "Definitely Maybe" und "What's the Story Morning Glory" auch jenseits der allseits bekannten Single-Hits unter der Federführung des genialen Songwriters Noel Gallagher gearbeitet hat. Weniger angetan bin ich jedoch von der Abbildung der Alben 3-6. Dass ihnen insgesamt etwas weniger Raum zugestanden wird als den Highlights der Frühphase ist richtig und spiegelt den leisen Qualitätsverlust in Sachen Songwriting in angemessener und ehrlicher Weise wieder. Dass jedoch das manchmal zwar etwas protzig arrangierte, aber auch mit schönen Nummern wie "Stand By Me", "All Around the World" oder "I Hope, I Think, I Know" gespickte dritte Album "Be Here Now" wird gänzlich ausgespart, was nun tatsächlich ein Unding ist. Die Nachfolger "Standing on the Shoulders of Giants" sowie vor allem das aus meiner Sicht überragende, für Oasis-Verhältnisse "späte" Highlight "Heathen Chemistry" sind mit nur einem Song ebenfalls unterrepräsentiert. Dabei hält besonders letztgenanntes Album mit Krachern wie "The Hindu Times", "Force of Nature", "Little By Little" oder Liams "Born on a Different Cloud" wirkliche Höhepunkte der Bandgeschichte bereit, die hier völlig verleugnet werden. Dafür darf dann das unsägliche "Don't Believe the Truth" als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Kompilation aktuelles Oasis-Album seine beiden eher laffen Singles "Lyla" und "The Importance of Being Idle" ins Rennen schicken, was der erwähnten damaligen Aktualität der Tracks geschuldet sein mag, aber sicherlich nicht ihrer musikalischen Qualität. So bleibt aus meiner Sicht ein gemischtes Urteil über die Songauswahl dieser Oasis-Best of: Stellenweise nimmt sich die Tracklist interessant aus und ist alles andere als eine plumpe Aneinanderreihung der ohnehin bereits bekanntesten Tracks, dann wiederum aber lässt sie Songs bzw. gar (fast) ganze Alben unter den Tisch fallen, die das absolut nicht verdient haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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