Chris Rea ist schon ein Wunderknabe. Erst überlebte er eine schwere Operation, bei der die Ärzte ihm nur eine geringe Überlebenschance gaben und schließlich legte er noch eine seiner Besten CD's hin. In einer Zeit, in der uns austauschbare Computersimulationen als Musik präsentiert werden kommt so eine handgemachte Scheibe mehr als gut. Hörer, die nicht mehr wissen wie handgemachte Musik ohne Computerunterstützung klingen kann, werden sich vielleicht anfangs etwas schwertun, denn hier wird teilweiser harter Blues und keine Softsongs geboten. Kenner werden diese Scheibe lieben! Die Texte sind zum Teil mehr als deprimierend, wenn man die Hintergründe kennt. Chris Rea lag mit zwei ,an der selben Krankheit leidenden, in einem Zimmer auf der Intensivstation und "Easy Rider" wurde die Krankenschwester genannt, die sie regelmäßig mit Morphium versorgte um die Schmerzen zu lindern. Nach einer Zeit sangen sie scherzhaft leise im Zimmer "Easy Rider....give me something for my pain". Chris Rea überlebte als einziger und versprach dieses Lied auf dem Album zu veröffentlichen. Stony Road ist einem deutschen Fan gewidmet (Katie), die Chris Rea vor Jahren kennenlernte. Sie litt an einer schweren Krankheit und Chris Rea gab ihr den nötigen Halt. Nun drehte sich das Blatt und Chris Rea bekam in seinen schweren Wochen halt von ihr. Beide leben auf einem sehr steinigen Weg.
Zu Stony Road ist eine limitierte Doppel CD mit 7 weiteren wunderbaren tracks erschienen zzgl. einem livevideo aus Montreux und einem shortcut aus der im November erscheinenden DVD.
Meine Lieblingstitel: Heading for the city, Sun is rising (nur auf der Doppel CD), Stony Road, Good lord talked to Jesus, Danicing the blues away, Changing times.
Für Leute, die eher auf den Schmuserocker stehen, befindet sich noch Give that Girl a diamond auf der cd. Für mich eine Platte des Jahres 2003! Ehrlich und in keinerweise anbiedernd!