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Stone's Reach
 
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Stone's Reach

Be'lakor Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (5. Januar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Kolony Records (Alive)
  • ASIN: B0033SP01A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.567 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Venator 8:37EUR 0,99
Anhören  2. From Scythe to Sceptre 6:58EUR 0,99
Anhören  3. Outlive the Hand 8:39EUR 0,99
Anhören  4. Sun's Delusion 9:09EUR 0,99
Anhören  5. Held in Hollows 7:23EUR 0,99
Anhören  6. Husks 2:48EUR 0,99
Anhören  7. Aspect 5:51EUR 0,99
Anhören  8. Countless Skies10:00Nur Album


Produktbeschreibungen

Rezension

Gelungener Death Metal aus Australien, der OPETH zu Ehre gereicht.
Die australische Band BE'LAKOR formierte sich im Jahr 2004 und veröffentlichte 2007 ihr Debütalbum -The Frail Tide-. Mit ihrer zweiten Veröffentlichung kann die mir bis dato völlig unbekannte Band mehr als einen Achtungserfolg verbuchen.
BE'LAKOR stehen für melodieverwöhnten und kitscheefreien Death Metal, der durchdacht arrangiert wird und in seiner Machart nicht selten an OPETH erinnert. Während die teils recht langen Kompositionen mit Liedlängen von acht bis zehn Minuten angenehm vielfältig arrangiert wurden, präsentiert sich der Gesang von George Kosmas (der gleichzeitig auch einer der Gitarristen der Band ist) etwas eindimensionaler. Hier wird kontinuierlich gegrowlt allerdings in einer Stimmfarbe, die den prima Gesamteindruck, den diese Scheibe instrumental und im Hinblick auf die tollen Arrangements hinterlässt, nicht schmälert.
Unaufdringliche Keyboardpassagen und Akustikgitarren-Ausflüge umspielen die starke Leadgitarren-Arbeit. Alles wirkt wie aus einem Guss: Harmonisch und trotzdem heavy. Die Doublebass kommt immer wieder mal zum Einsatz. Trotz Midtempo-Orientiertheit erhöhen die Australier phasenweise ganz ordentlich das Tempo, obgleich es keine Blastbeats zu hören gibt.
Anspieltipps erscheinen angesichts der qualitativen Homogenität des Liedgutes entbehrlich. Inbesondere Fans OPETH'scher Kompositionen sei hiermit ein Ausflug auf die MySpace-Seite von BE'LAKOR empfohlen. Alles in allem eine starke Scheibe, die die jungen Australier in der Szene voranbringen sollte.
Anspieltipps: nach Belieben; Note: 8.0 / 10; Martin Loga, 11.12.2009 (powermetal.de)

Der Melodic Death Metal ist ein Genre, das nur noch sehr, sehr wenige, Ernst zu nehmende Bands hervorbringt und von allen möglichen Labels zu einer Art Ersatz-Pop-Genre im Metal-Bereich umfunktioniert wurde. Retorten-Truppen, die wie geklont klingen, auf den Geld bringenden Klargesang im Chorus setzen sowie einfach abartig offensichtlich bei ihren Vorbildern klauen, wobei ihnen selbst das nie geschmackssicher gelingt. Doch wo erst vor kurzem EVOCATION wiederauferstanden sind, macht sich aus dem Outback ein Geschwader mit Namen BE'LAKOR auf, mit einem leichten Atemzug so ziemlich alles momentan nach Aufmerksamkeit Heischende in diesem Genre in Trillionen Teile zu zertrümmern.
Ohren, die Strophe-Chrous-Strophe-Muster gewohnt sind, werden hier zunächst absolut hilflos in der Luft herumhängen, denn die Australier sind sich für solche abgelutschten Strukturen zum Glück zu schade. -Stone's Reach- ist die vertonte emotionale Achterbahn, deren Fahrt man erst nach mehreren Durchläufen verinnerlicht hat. Die Hochzeit zwischen der düsteren, in alle Himmelsrichtungen ausstrahlenden Produktion sowie den Kompositionen selbst gehört zu dem Besten, was mir in den letzten Monaten unterkam: Wie selbstverständlich wickeln die Gitarristen immer wieder kleine Details in den so schon enorm vielfältigen Lauf der Songs ein, was besonders in den ruhigeren, meist von Klavier oder Synthetik geleiteten Passagen zum Tragen kommt. Jegliches verspielte Gefrickel geschieht rein um der Fortführung des Liedes Willen, jede dramatische Zuspitzung findet ihren passenden Höhepunkt. Geschulte Kenner werden natürlich an manchen Stellen einen Einfluss aus -The Gallery-, -Spirits And August Light- oder auch dem grandiosen -Above The Weeping World- von INSOMNIUM [um mal ein neueres Album zu nennen] heraushören können, im Gesamtzusammenhang jedoch verschwimmen solche Anleihen dank des mehr als nur flüssigen Arrangements der Stücke rasch.
In einem siebenminütigen Stück wie dem genialen -Held In Hollows- oder den kürzesten zehn Minuten der Welt, -Countless Skies-, passiert so viel wie bei so manch anderen Combos in fünf vollen Alben. Sicher, als Bauernfänger beziehungsweise theoretische Single würde -Aspect- eine ungefähre Ahnung davon geben, zu was BE'LAKOR im Stande sind, doch ist dies der schwächste Beitrag auf -Stone's Reach-, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Zwischen Melancholie und aggressivem Vorausgepresche werden nicht nur Brücken geschlagen, sondern auch dermaßen wunderbar funktionierende Hybride erzeugt, dass einem die Kinnlade herunterklappt - mit jeder weiteren Runde im CD-Spieler ein Stück weiter.
Nach einem ausgedehnten Dornröschenschlaf zeigt Australien seine immer schärfer werdenden musikalischen Krallen, der neueste Beweis für diese Entwicklung ist -Stone's Reach- - das Geilste seit gefühlten zehntausend Jahren aus dem melodischen Todessektor!
6,5 von 7; Michael Bambas; 23.11.2009 (metalnews.de)

Be'lakor treten nun, etwa 10 Jahre später, in die Fußstapfen der Schweden und halten locker mit den melodischen Stücken der Genannten mit. Und übertrumpfen sie in der Intensität manchmal noch, so dass man sich immer wieder an die Authentizität von Amon Amarth erinnert fühlt.
Die Truppe aus Down Under hat aber noch ein paar weitere Eisen im Feuer. So mischen Sie ihre melodischen Riffs mit dezenten Keyboards, die zwar selten eine tragende Rolle einnehmen, aber dem Ganzen eine stark im Moll-Bereich angesiedelte Note verleihen. Und auch an den Stellen, an denen die Keys einmal die Federführung übernehmen, wirken sie nicht aufdringlich, sondern unterstützen den Song, ohne auf billige Effekthascherei zu setzen. Das hat -Stone's Reach-, das Zweitwerk von Be'Lakor auch überhaupt nicht nötig. Schließlich sind einige der Stücke über 10 Minuten lang.
Moderner Death Metal trifft auf Amon Amarthsche Stimmung und die Stücke sind einfach allesamt Knaller. Interessant aufgebaut, durchdacht und spannend. Der Sound könnte vielleicht etwas aggressiver sein, aber vielleicht ist es auch gut so, es bestünde die Gefahr, dass man nicht alles hört und das Album vielleicht vorschnell in die Metalcore Ecke packt. Da gehört es aber definitiv nicht hin.
Selten hat mich ein Album in den letzten Jahren so begeistert, und hier ist es wirklich so. Am liebsten würde ich -Stone's Reach- nicht mehr aus dem Player entfernen. Meine ersten 13 Punkte in über 3 Jahren Rezensententätigkeit, unglaublich. Absolute Empfehlung. Reinhören und Kaufen!
13 von 13; Shadowthrone (schwermetall.ch)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Gefunden hab ich diese Band, die in Europa noch absolut unbekannt ist über eine Online-Rezension der letzten Insomnium-Scheibe. Schon beim Anblick des Covers hat mich eine seltsame Faszination ergriffen, was dazu geführt hat, dieses Album anzusorgen (dieses Verfahren hat mich schön des öfteren zu echten Perlen geführt).
Ich hab ja schon viel erlebt in 20 Jahren Metal-hören, aber dieses Zweitwerk ist wahrlich ein Meisterwerk des Metal. Da ist nichts gekünstelt oder hochglanzpoliert. Keine Melodie gleicht der anderen und die abgegeben zweistimmigen Gitarren-Parts klingen nicht wie der hundertste lauwarme Aufguss von In Flames oder Iron Maiden auf Steroiden. Man merkt, dass diese Songs direkt aus dem musikalischen Herzen der Protagonisten kommt. Wow! Als aktiver Musiker kann man hier nur Tribut zollen. Der Band gelingt, was meiner Ansicht nach nur 2% aller Bands in diesem Genre gelingt: Die Gratwanderung aus komplexem Songmaterial mit eingängigen aber nachhaltigen Melodien. Hierbei wird weder Härte noch Kraft eingespart. Dass diese Scheibe durch die Band selbst produziert ist (good job), erhöht den Charme nochmal immens.
Die Songs bieten ein dichtes musikalisches Geflecht aus Stimmungen und Emotionen, die - immer leicht düster - direkt in die Seele gehen und sich da einnisten wie die sonst nur Grundsätze des Lebens.
Dieses Album konnte auch Hörer diverser anderer Subgenres überzeugen, was die Qualität eindrucksvoll bezeugt. Anspieltipps kann ich keine geben, da jeder Song eine Perle ist. Da kann man nirgends was falsch machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
oberhammer! 25. November 2009
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
da läuft einem wirklich das wasser im mund zusammen, meine fresse is das geil! für mich ist diese scheibe der australier (die mir bis dato btw. völlig unbekannt waren) die beste melo-death scheibe der letzen jahre, wenn nicht sogar eine der besten überhaupt. da wo andere bands peinlich im synthie-kitsch untergehen, strunzendumme wikingertexte ableiern oder einfach nur gekonnt durch absolute einfallslosigkeit den schnarchreflex zum zucken bringen schlagen be'lakor mit viel können und guten ideen einen anderen weg ein. die jungs sind sehr kreativ, die songstrukturen sind lebendig und einfallsreich - niemals kitschig, trotz synthies, episch aber nicht abgelutscht, hart und frostig aber trotzdem sehr melodiös, dabei teilweise schön treibend. der sänger kann übrigens absolut geil growlen, cleane parts gibt es nicht. danke für dieses schöne stück musik. anspieltipps: "Outlive The Hand" und "Countless Skies", ich denke die sind erstmal am leichtesten zugänglich, im prinzip ist die ganze scheibe ein einzige masterpiece.

hoffentlich sind die jungs bald mal in deutschland ...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boo
Format:MP3-Download
... und nun hat das Zweitwerk dieser noch recht jungen australischen Band seinen Weg auch endlich nach Europa und in meinen heimischen CD-Player gefunden und nimmt diesen schon seit einigen Wochen völlig in Beschlag.

Das Album beginnt sehr ruhig. Was einem dann aber kurze Zeit später von den Jungs aus Melbourne um die Ohren gefeuert wird, dürfte jedem Melodic Death Metal-Fan die Freudentränen in die Augen treiben. Ein besonderer Leckerbissen sind für mich - mal abgesehen von den grandiosen Gitarrenriffs - die Klavierklängen (teils Keyboard, teils echtes Klavier), die passend eingesetzt werden und auch mal in den Vordergrund treten, dabei aber nie aufdringlich oder erzwungen wirken.
Mit growlenden Sängern bin ich eigentlich nie so richtig warm geworden, zumindest bis mir diese Band mal ordentlich die Gehörgänge freigespült hat, denn die Gesangsart (deren ganz eigene Schönheit sich mir jetzt auch offenbart hat) passt hier absolut perfekt und inzwischen weiß ich: Gute Musik kann auch komplett ohne Klargesang auskommen. Diese Erkenntnis hat meinen musikalischen Horizont jedenfalls ein ganzes Stück erweitert und wird mich vermutlich noch nachhaltig prägen.
"Husks", der kürzeste Song auf Stone's Reach ist ein wunderschönes Instrumental, gespielt mit Akustikgitarre und gewissermaßen der Ruhepol des Albums. Einerseits hebt sich das Stück zwar deutlich vom Rest des Albums ab, aber andererseits hört man trotzdem, dass hier noch immer die selben Leute hinter der Musik stecken, wie bei den vorherigen Titeln. Abgesehen von diesem Quicky ist keiner der Songs unter 5 Minuten und mit dem Finaltrack "Countless Skies" wird auch die 10-Minuten-Marke geknackt. Spätestens hier dürfte sich so machen Hörer auch die Bedeutung des Wortes OHRgasmus erschließen. Anhänger von musikalischen Fast Food werden sich sicher an der Länge (durchschnittlich 8 Minuten) stören, allerdings völlig zu Unrecht, denn die Songs sind abwechslungsreich und lassen absolut keine Langeweile aufkommen.

Was die Anspieltipps angeht, kann ich mich der Meinung meines Vorredners voll und ganz anschließen. "Outlive the Hand" und ganz besonders "Countless Skies" (das mich jedesmal geradewegs in den Musikhimmel katapultiert) waren jedenfalls die Songs, die bei mir als erstes gezündet haben. Außerdem ganz hoch im Kurs stehen bei mir momentan "Venator" und "Held in Hollows". Aber eigentlich ist jeder der acht Songs für sich schon ein Meisterwerk und macht aus diesem Album einen Hörgenuss der ganz besonderen Art.
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