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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fast wie der vierte Band der Arthur-Trilogie...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Stonehenge (Gebundene Ausgabe)
Bernard Cornwell bleibt mit seinem neuesten Roman 'Stonehenge' in der englischen Geschichte und vor allem in der englischen Mythologie. Diesmal geht er in der Zeit noch viel weiter zurück - bis ca. 2000 vor Christus. An der Geschichte dreier sehr ungleicher Brüder schildert Cornwell die Enstehung des sagenumwobenen jungsteinzeitlichen Tempels von Stonehenge. Da ist Lengar, ein brutaler, schrankenlos machtgieriger Mann, der sich nimmt, was er will und dabei über Leichen geht. Camaban ist ein Besessener, Zauberer und Priester, der sich die fixe Idee in den Kopf gesetzt hat, Sonnengott und Mondgöttin durch einen gewaltigen Tempelbau miteinander zu versöhnen, um der Welt ewigen Frieden und ewigen Sommer zu bringen. Und schließlich ist da Saban, unzweifelhaft der positive Held der Geschichte. Durch unzählige Schicksalsschläge stolpert er und bleibt dabei trotzdem immer sich selbst treu. Wer die drei Bände über König Arthur gelesen hat, wird unschwer die Figur des Derfel in ihm wiedererkennen. Auch viele andere Motive dieser Trilogie finden sich hier wieder: sinnloses Blutvergießen, detailgetreu geschildert, Menschen, die an einer historischen Wende stehen und an ihr wachsen oder scheitern und nicht zuletzt natürlich märchenhaft schöne Frauen. Cornwell hat die vorliegenden historischen Fakten genau studiert - allerdings ist er (wie jeder andere)mangels schriftlicher und bildlicher Überlieferung aus dieser Zeit sehr auf Fantasie und Spekulation angewiesen, und das merkt man auch. Insgesamt ein spannendes, gut erzähltes buch, das allerdings nicht wirklich an die Qualität der erwähnten Trilogie herankommt.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fact-Fiction in Vollendung,
Von brudervomweber (Remscheid, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Stonehenge. (Taschenbuch)
Cornwells „Stonehenge" ist zunächst einmal ein Roman, dessen Handlung man in ein paar Sätzen zusammenfassen könnte. Was ich nicht tun will, um den Lesespaß nicht zu verderben. Und was dem Buch auch nicht gerecht würde.Das Buch hat fast 600 Seiten. Viel für eine solch vermeintlich dürftige Handlung. Aber es spricht für die Stärken des Autors, daß er nicht nur Handlung, sondern vielmehr auch (wenngleich erfundene) Lebensweise, Religion, Riten, Denkarten seiner Figuren vor dem Leser ausbreitet. Und obwohl Cornwell seinen Roman auf archäologischen Fakten aufbaut und die nicht unbeträchtlichen Lücken des Wissens um die keltische Frühgeschichte durch eigene Erfindungen und Interpretationen auffüllt, erinnerte mich der Roman in vielem an Hans Bemmanns phantastischen Märchenroman „Stein und Flöte": Am Ende fragt man sich, weshalb man das Buch überhaupt bis zum Ende gelesen hat. Und bereut gleichzeitig nicht, es getan zu haben. Cornwells Nachwort ist zudem absolut zu empfehlen. Und zwar bitte, nachdem man den Roman gelesen hat. Während dieser durch die Schilderung einer komplexen Welt und seiner Menschen brilliert, und die Hauptfiguren in einem shakespeareschen Vorzeit-Drama auftreten läßt, vermehrt das Nachwort noch die Leistung des Autors, weil es verdeutlicht, wie Cornwell Fakten und Fiktion ineinanderfließen läßt. Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für Fact-Fiction zu begeistern weiß, bzw. Fantasy oder Geschichtsromane schätzt. Und der Geduld und Sitzfleisch mitbringt. Denn es ist - wie gesagt - ein dickes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anregende Frühzeitgeschichte mit gelegentlichen Längen,
Von Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Stonehenge. (Taschenbuch)
Ein gut gemachter Abenteuerroman. Nicht sehr spannend, aber doch fesselnd. Natürlich ist vieles Fiktion, aber wie der Autor auch im Anhang schreibt, basiert soviel wie möglich in diesem Roman auf wissenschaftlichen Ergebnissen. Geschickt hat Cornwell Dinge in seinen Roman einfließen lassen, die man heute noch in Stonehenge finden kann, sofern man sich als normaler Tourist dort noch aufhalten dürfte bis hin zu Gräbern, die man in und um Stonehenge gefunden hat. Der Roman erzählt viel von Mord und Totschlag, ein Menschenleben scheint in der Bronzezeit nicht viel wert gewesen zu sein. Durchaus lesenswert!
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