Von der 1. Mammut-Welttournee ab 1968 zurück in England erschien im März 1969 das zweite TEN YEARS AFTER - studioalbum "STONEDHENGE", welches wiederum in die US-Charts kam, in U.K. mit der beachtlichen Nummer sechs nur knapp die Top Five verfehlte. Diesmal experimentierte das Quartett zusehends mit eigenem Songmaterial, brachte Einlagen von Acidtrip getragenen, elektronischen Studiosounds und bizarren Klangcollagen (Rocklexikon), laut ALVIN dazu gedacht, die visuelle und physische Komponente zu ersetzen.
Höhepunkte waren der Train-Shuttle "Speed kills" (mit witzigen, quirrligen, ins linke und dann wieder ins rechte Ohrwaschel abgemixte Gitarrensolos), und natürlich auch "Going to try", mit genialen Tempi- und Stimmungswechseln und die Giftlerhymne "No Title".
Ein weiterer Durchbruch gelang den "Königen des weißen Blues" (Pop) auf den Sommer Open Airs. Beim New Port Jazz Festival in Rhode Island war ihre Performance ein beachtlicher Prestigeauftritt, denn normalerweise sind dort nur Jazz-Acts zugelassen. LEE wurde bereits zum zweiten Mal in den britischen Zeitungen zum Gitarrist des Jahres gewählt.
Ich liebe dieses unorthodoxe jazzige Blues-Rock-Album, welches auch mit Top-Sound aufgenommen wurde.