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Produktinformation
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"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe.
Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders.
Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Darum nur ein Tipp: es gibt große Unterschiede in den Übersetzungen von
schlecht; z. B. die Jane Austen Bücher aus dem Insel Verlag bis
brilliant; Übersetzter Christian Grawe, z. B. Reclam Verlag.
Und da Jane Austens Bücher nicht über die Handlung, sondern über den Wortwitz und den fantastischen Schreibstil wirken, ist die Übersetzung extrem wichtig. Mit einer schlechten Übersetzung ist das Buch sicher nur noch halb so amüsant. Wer es kann, sollte es sowieso besser im Original lesen.
Und zum Titel: ich habe keine Ahnung, wie man "Pride and Prejudice" sonst übersetzen sollte, als mit "Stolz und Vorurteil" und ich finde, es paßt perfekt zum Inhalt des Buches. Aber das nur am Rande.
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