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Stolz und Vorurteil: Roman (Fischer Klassik PLUS)
 
 

Stolz und Vorurteil: Roman (Fischer Klassik PLUS) [Kindle Edition]

Jane Austen , Werner Beyer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (191 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen!

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe.

Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders.

Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Stolz und Vorurteil
OT Pride and Prejudice OA 1813 DE 1948 Form Roman Epoche Romantik
Stolz und Vorurteil bildet den Höhepunkt und Abschluss der ersten Schaffensphase von Jane Austen.
Entstehung: Austen begann den Roman 1796 unter dem Titel First Impressions zunächst in Briefform, ersetzte diese jedoch in der ersten Fassung 1797 bereits durch die epische Form mit Dialogpassagen und Kommentaren der allwissenden Erzählerin. Erst 1813 erschien Stolz und Vorurteil in einer nochmals überarbeiteten Fassung.
Inhalt: Mit Ironie und scharfer Beobachtungsgabe behandelt Austen ein heikles Sozialthema der damaligen Zeit: die von den Eltern arrangierte Ehe. Erzählt wird die Geschichte Elizabeths, der zweitältesten von fünf unverheirateten Töchtern der Familie Bennet, deren Mutter stets darauf bedacht ist, geeignete Heiratskandidaten für ihre Töchter heranzuziehen. Sie wählt den neu in die Nachbarschaft gezogenen reichen Junggesellen Mr. Bingley als möglichen Ehemann für die älteste Tochter Jane aus. Die erste, die einen Heiratsantrag erhält, ist jedoch Elizabeth: Sie lehnt den Antrag von Mr. Collins, einem Pfarrer, ab, woraufhin dieser Elizabeths Freundin Charlotte Lucas ehelicht. Auch Mr. Darcy, ein Freund Bingleys, macht Elizabeth einen Antrag, den sie ebenfalls ablehnt. Auf dem Landsitz der Darcys treffen Elizabeth und Darcy erneut zusammen und kommen sich erst nach vielen Verwicklungen näher.
Struktur: Stolz und Vorurteil bilden die Leitmotive des Romans: Die Weigerung Elizabeths, auf die Heiratsvorschläge der Eltern einzugehen, ist Ausdruck des persönlichen Stolzes der Hauptfigur und gleichzeitig Auflehnung gegen gesellschaftliche Zwänge der Zeit. Während Elizabeth sich von Darcy ständig in ihrem Stolz verletzt sieht, halten diesen seine Vorurteile gegenüber ihrer standesmäßig niedrigeren Familie lange Zeit davon ab, sich selbst und Elisabeth seine Zuneigung einzugestehen.
Wirkung: Stolz und Vorurteil , als Bildungsroman angelegt, der die Entwicklung und Festigung der Charaktere darstellt, fand gleich nach Erscheinen 1813 große Resonanz beim Publikum. Einige Rezensenten bezweifelten, dass ein solcher Roman von einer Frau geschrieben sein könne (der Titel trug lediglich den Vermerk »Von der Verfasserin von Vernunft und Gefühl«). Bis heute ist das Werk der beliebteste Roman der Autorin. E. H.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
„Es ist eine Wahrheit, über die sich alle Welt einig ist, dass ein Junggeselle von einigem Vermögen unbedingt auf der Suche nach einer Ehefrau sein muss". So sieht es auf jeden Fall Mutter Bennet. Sie wünscht nichts sehnlicher, als ihre Töchter (immerhin fünf an der Zahl) „gut zu verheiraten". Tochter Elisabeth dagegen ist entschlossen, nur aus Liebe zu heiraten. Und lieben kann sie auf keinen Fall diesen stolzen und überheblichen Mr. Darcy, der sie schon bei der ersten Begegnung brüskiert. Aber vielleicht machen hier Vorurteile blind?!
Der Jane-Austen-Klassiker ist hier neu verpackt, aber (zum Glück) inhaltlich gleich geblieben.
Zu dem ansprechenden Cover, welches dem Kinoplakat entspricht, findet man in der Buchmitte einige schöne Filmbilder, die gleich beim Durchblättern ins Auge fallen. Ansonsten muss der Leser bald feststellen, dass die Buchvorlage im Detail wenig mit der filmischen Umsetzung gemeinsam hat. Schmachtblicke sucht man hier vergebens, dafür bekommt man eine geballte Ladung Wortwitz und selbstbewusste Hauptfiguren.
Dieses Buch habe ich einer Freundin geschenkt, die zwar den Film gesehen hatte, aber vorher noch nie einen Jane-Austen-Roman in der Hand hatte. Obwohl sie zunächst irritiert darüber war, dass Personen und Handlung doch sehr stark abweichen, hat sie das Buch mit viel Begeisterung gelesen. Wer auch gerne auf diesem Weg vom Jane-Austen-Fieber angesteckt werden will, dem sei eine Nachahmung empfohlen.
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113 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Übersetzungen 7. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es ist schon soviel geschrieben worden, wie toll dieses Buch ist. Ich habe es sicher schon 20 mal gelesen und werde es immer wieder tun. Es ist das Buch, das ich mitnehmen würde auf eine einsame Insel.

Darum nur ein Tipp: es gibt große Unterschiede in den Übersetzungen von
schlecht; z. B. die Jane Austen Bücher aus dem Insel Verlag bis
brilliant; Übersetzter Christian Grawe, z. B. Reclam Verlag.

Und da Jane Austens Bücher nicht über die Handlung, sondern über den Wortwitz und den fantastischen Schreibstil wirken, ist die Übersetzung extrem wichtig. Mit einer schlechten Übersetzung ist das Buch sicher nur noch halb so amüsant. Wer es kann, sollte es sowieso besser im Original lesen.

Und zum Titel: ich habe keine Ahnung, wie man "Pride and Prejudice" sonst übersetzen sollte, als mit "Stolz und Vorurteil" und ich finde, es paßt perfekt zum Inhalt des Buches. Aber das nur am Rande.

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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von lesefan
Format:Gebundene Ausgabe
Die vorliegende Ausgabe ist im Vergleich zur englischen Orginalausgabe gekürzt. Leider auch an Stellen die den späteren Verlauf der Handlung erklärend unterstützen würden. Die Übersetztung selbst finde ich manchmal sehr vereinfachend und so geht die Sprache des Orginals an diesen Stellen verloren.Jemand der das englische Orginal gelesen oder auch nur die Verfilmung der BBC gesehen hat wird einiges vermissen. Für Jemand der diesen Roman das erste Mal in der Hand hat wird ihn trotzdem gerne lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Aussen hui innen pfui
Ich besitze bereits mehrere Stolz und Vorurteil Ausgaben, weil dies mein absolutes Lieblingsbuch ist. Habe mir diese Ausgabe aufgrund des schönen Covers gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von bücherwurm40 veröffentlicht
Nicht übel - aber die Übersetzung...
Ich habe mir Stolz und Vorurteil gekauft, weil ich nur gutes gehört habe. Schlecht geschrieben war es sicherlich nicht und für die damalige Zeit bestimmt ein gutes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Cora Lein veröffentlicht
Wundervoll
Sicherlich ist bereits alles über dieses Buch bereits gesagt worden, was man sich nur vorstellen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von carmaa veröffentlicht
Einfach schön :)
In Stolz und Vorurteil geht es um die Liebe zwischen der zweitältesten Tochter Elizabeth "Lizzy" Bennet und dem steinreichen Gentleman Fitzwilliam Darcy. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lennja veröffentlicht
Wunderschön
Ich liebe den Roman. Unter den Liebesromanen gehörte er schon immer zu meinen absoluten Lieblingen. Auch als Film gefällt er mir. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Arne Borger veröffentlicht
Die hohe Schule des menschlichen Beziehungsreigens
In diesem Buch gibt es keine eigentliche Handlung: Kein Kriminalfall wird gelöst, kein Schatz wird gesucht, keine Schlacht wird geschlagen, kein politisches Ziel wird... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lectorianus veröffentlicht
Brillianz in Worten
Ich liebe die Novels von Jane Austen, was sich auch in meinen Buechern wiederspiegelt. Das 18. und 19. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Petra E. Aliu, Autorin von "Alba & Albion" veröffentlicht
DER Klassiker schlechthin
Jane Austen hat mit "Stolz und Vorurteil" einen Roman geschaffen, an dem gemessen wird - und zwar so ziemlich jeder (historische) Liebesroman der letzten hundert Jahre! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mephista veröffentlicht
Einfach nur......
..............wunderschön, meinem Empfinden nach das beste Buch überhaupt, wunderbare Sprache, wortreiche Dialoge mit der genau perfekten Menge an Humor, zeitlos,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Arwen veröffentlicht
Man sollte den Roman nicht NICHT mögen, weil...
"Stolz und Vorurteil" ist ein Klassiker, und zwar ganz konkret einer jener Klassiker, von denen ich vollkommen verstehe, wieso sie einer sind. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Saku veröffentlicht
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