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Stockholmer Gesamtausgabe der Werke. Joseph und seine Brüder?Bd. 2 Unbekannter Einband – 1966

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 433 Seiten
  • Verlag: S. Fischer; Auflage: 17. - 19. Tsd. (1966)
  • ASIN: B0000BSHOM
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.847.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bis heute gilt er vielen als der Inbegriff der deutschen Literatur: Thomas Mann (1875-1955), der Literaturnobelpreisträger von 1929. Diese höchste Auszeichnung erhielt er für seinen ersten Roman "Die Buddenbrooks", ein Jahrhundertwerk, das als Schlüsselroman seiner Zeit gilt. Kurz nach diesem Triumph begann für Thomas Mann die Zeit des Exils, zunächst in der Schweiz, unterbrochen von Reisen in die USA, wo ihm 1938 die Ehrendoktorwürde der Columbia University, New York, verliehen wurde. 1941 siedelte er nach Kalifornien über, drei Jahre später wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955 starb. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Der Tod in Venedig", "Der Zauberberg" und "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull".

Produktbeschreibungen

Werbetext

"Der Mythos wurde in diesem Buch dem Faschismus aus den Händen genommen ..." Thomas Mann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

80 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Februar 2003
Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Diese Bücher sind einfach wunderbar. Wer Sinn für gelungene Formulierungen hat, sich an der Verwendung auch nur einzelner Wörter erfreuen kann, der fühlt sich in jedem der "Joseph" Bücher zu Hause. Sicher muss man sich an den Stil gewöhnen, bleibt am Anfang an der ein oder anderen Stelle hängen. Doch das Lesevergnügen stellt sich ein. Am Ende eines Buches angekommen will man gleich zum nächsten greifen und nach dem letzten Band bedauert man, dass nicht die ganze Bibel in dieser Form nacherzählt wurde. In den gesamten Büchern schwingt immer eine zarte Ironie im Hintergrund mit, die Schwächen der Figuren werden fein herausgearbeitet. Die Bücher unterhalten auf einem wunderbaren Niveau.
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67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von USt am 15. Januar 2003
Format: Sondereinband
In der Joseph-Tetralogie zeigt Thomas Mann sich als der ganz große Geschichtenerzähler, der er ist. Nicht eine, nein, tausend Geschichten werden in diesen vier Büchern erzählt, Geschichten, die ineinander greifen, die abschweifen, jede für sich lesenswert und liebenswürdig. Überhaupt: liebenswürdig, das sind sie fast alle, die vielen Menschen, die dem Leser in dieser Mammutgeschichte begegnen.
Natürlich findet man auch die typisch Mann'schen Themen wieder: das Erwähltsein (Joseph, ebenso wie Gregor, Adrian Leverkühn, Klaus Heinrich - und in ihnen letztlich Thomas Mann -, ist ein Erwählter), das Sich-selbst-Aufgeben aus Liebe, der Dualismus zwischen Kunst und Leben, zwischen dem Künstlich-künstlerisch-Verstiegenen und dem Natürlich-Unbedarften, zwischen dem geistig Schaffenden, Inerten und dem Lebendigen, Aktiven...
Ich ziehe die vier Joseph-Bände mit ihrem grundsätzlich verschmitzt-heiteren Grundton, der immer wieder die Oberhand gewinnt, der düsteren Atmosphäre des Doktor Faustus und dem etwas schwül-dekadenten Verwesungsgeruch des Zauberbergs vor (ohne diesen beiden Werken die ihnen zweifellos gebührende Bewunderung zu versagen...). Verwandt ist der Erzählton in dieser Hinsicht eher dem des Erwählten und der Königlichen Hoheit.
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Brendel am 29. April 2006
Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
In Magazinen, in Literaturzirkeln, wo auch sonst immer wird zu Zeiten die Frage gestellt nach dem Lieblingsbuch, das man mit "auf die einsame Insel" nehmen würde oder das in einer besonderen Lebenslage Einsichten lieferte, die dem Betroffenen die Kraft zur Bewältigung seiner Probleme bescherte. Bekannte und weniger bekannte Personen aus dem öffentlichen Leben lassen sich dann darüber aus, warum gerade dieses besondere Buch ihr Lieblingsbuch wurde.
Auch ich habe ein Lieblingsbuch. Ich kann nicht behaupten, 1000 oder mehr Bücher in meinem Leben gelesen zu haben, aber einige hundert waren es schon. Wenn ich mir deshalb die Freiheit nehme, mich wundern zu dürfen über sagen wir die Auswahl meiner Zeitgenossen, beginne ich daran zu zweifeln, ob es tatsächlich keine unstrittigen Kriterien gibt, die die Wahl des Lieblingsbuches stark beeinflussen.
Ich schreibe diese Zeilen als Deutscher und ich beschränke mich mit meiner Glosse auf die deutschsprachige Literatur der beiden letzten Jahrhunderte soweit ich sie gelesen habe.
Vor sieben Jahren habe ich hier bei Amazon die nachstehende Beurteilung meines Lieblingsbuches geschrieben. Das eine oder andere würde ich heute umformulieren, im Kern aber habe ich dem dort Geschriebenen nichts Neues hinzuzufügen. Nur soviel: Seit etwa 50 Jahren ist es bereits mein Lieblingsbuch.
Wenn ich Sie neugierig gemacht haben sollte, was denn nun mein Lieblingsbuch sei und warum, so lesen Sie einfach weiter. Lesen Sie aber bitte auch die Rezensionen der übrigen Teilnehmer, dann werden hoffentlich auch Sie Ihr Lieblingsbuch finden.
Ursprünglicher Text:
Welcher Schriftsteller hat eine Einleitung zu einem Roman wie die Höllenfahrt je geschrieben? Ich kenne keinen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Samael am 3. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Was Thomas Mann hier geschrieben hat, ist ein wunderbares Arrangement deutscher Sprache. Thomas Mann kann, wie kein anderer deutscher Schriftsteller, mit der deutschen Sprache spielen. Wie ein genialer Architekt ein monumentales Gebäude baut, baut Thomas Mann mit der deutschen Sprache ein monumentales Leseabenteuer.

Im Vorwort "Höllenfahrt" brennt er ein sprachliches Feuerwert ab, dass es einem fast den Atem raubt. Nie habe ich solches je an einer anderen Stelle gelesen. Genial, wunderbar, mystisch. Jede Zeile lässt erahnen, mit welcher Hingabe und Freude der Autor dieses Werk geschaffen hat.

Zugegeben: Es ist wirklich nicht ganz einfach, sich auf den Stil von Thomas Mann einzulassen, ist man doch manchmal genervt, weil man einen extrem geschachtelten Satz mal wieder nicht verstanden hat und ihn noch ein 2. oder 3. Mal lesen muss.

Aber hat man sich an das langsame Lesen gewöhnt, erschließt sich einem die volle Genialität dieses Werkes. Hätte Thomas Mann nicht schon für seine Buddenbrooks den Nobelpreis bekommen, so wäre er ihm für dieses Werk sicher gewesen.

Ein Meilenstein der Weltliteratur!!!
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