Eine FBI-lerin, die in gewissen Situationen bestimmte Geschmacksrichtungen empfindet, was soll man davon halten?
Nun ja, irgendwann gingen mir Zitrone, Lakritz & Co. jedenfalls auf die Nerven. Wie will man einen Serienmörder fangen, indem man irgendwas schmeckt?
Gut, in der heutigen Zeit ist es nicht einfach, etwas besonderes auf den Krimi-Markt zu werfen, da es vieles schon zu Hauf gab, aber das war mir dann doch zu utopisch und geholfen hat es letztendlich ja auch nicht.
Dieses ewige Kompetenzgerangel zwischen den einzelnen Behörden, der Polizei, dem FBI geht einem irgendwann auch zu weit, das kommt ja mittlerweile in jedem Buch vor! Kann man nicht einfach mal zusammenarbeiten?
Dass sich die taffe Frau natürlich auch verliebt - muss man gar nicht erst drüber schreiben.
Eines muss man der Autorin zugute halten: Sie versteht es, einen zu verwirren. Ich dachte an einer bestimmten Stelle, Loverboy wäre aufgeflogen, aber weit gefehlt, später stellte sich ein ganz anderer heraus.
Aber alleine dieses Argument kann den Rest der Geschichte nicht rausreißen.