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Angefangen hatte alles bei einer harmlosen Zugfahrt von London nach Brighton. Brice hatte neben einem dicken unsympathischen Handy-Brüller gesessen, der eine CD-Rom im Abteil vergaß. Bryce hat sie sich angeschaut und den bestialischen Mord an einer jungen Frau mit angesehen, der offenbar für ein perverses Publikum gefilmt worden war. Nun bekommt er eine Drohung von einer obskuren Firma namens Scarab Productions per Email, die ihn auffordert, nicht zur Polizei zu gehen. Danach wird seine Festplatte gelöscht, die CD-Rom gestohlen. Die Polizei aber hat die Frauenleiche längst entdeckt. Oder besser: das, was von ihr übrig blieb -- den Torso, ohne Kopf und Arme. Dafür aber steckt ein präparierter Skarabäus in der Toten. Ein kniffliger Fall für Inspektor Roy Grace, auch wenn Bryce sich doch noch entschließt, zur Polizei zu gehen. Wer hat die junge Jurastudentin, die nebenbei als Callgirl arbeitete, auf dem Gewissen? Und was hat es mit der merkwürdigen Warnung eines Hellsehers auf sich, der Grace prophezeit, dass er in höchster Lebensgefahr schwebe?
Ein paar Sätze in Peter James packendem Thriller Stirb schön sind leider ein wenig ärgerlich, etwa da, wo Grace das Städtische Leichenschauhaus Brighton and Hove besucht. Zweifellos gab es schlimmere Orte auf der Welt, steht da zu lesen, aber dieser war schlimm genug. Jemand hatte einmal von der Banalität des Bösen gesprochen. Und dies hier war ein banaler Ort. Natürlich war es nicht irgend jemand, der von der Banalität des Bösen gesprochen hat, und jeder, der das Zitat und seine Zielrichtung kennt, wird ob der falschen Verwendung nur den Kopf schütteln können. Aber solche Sätze sind glücklicherweise selten. Und vielleicht braucht man derartige Sequenzen auch, um wieder zu Atem zu kommen. Denn eigentlich fesselt Stirb schön seinen Leser bis zur letzten Seite auf fast unerträgliche Art und Weise. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Als Tom Bryce diese gespenstische Szene auf seinem Computer sieht, glaubt er noch an einen besonders harten Erotikthriller. Doch als er am nächsten Morgen in der Zeitung das Foto der jungen Frau erkennt, weiß er plötzlich, warum die CD, die er durch Zufall im Pendlerzug von London nach Brighton einsteckte, so brisant ist. So brisant, dass er jetzt auch um sein Leben und das seiner Familie fürchten muss. Denn die Killer haben sich schon bei ihm gemeldet - per Mail, natürlich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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