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Stimulus Package [Vinyl LP]
 
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Stimulus Package [Vinyl LP]

Freeway, Jake One, Freeway & Jake 1 Vinyl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Vinyl (12. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Rse (Namskeio distribution )
  • ASIN: B0036U3RD8
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 515.734 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Let 'em stimulate You! 10. März 2010
Von JazzMatazz TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Nachdem das Conscious Rap Label Rhymesayers Entertainment erst vor ein paar Monaten mit den aktuellen Alben von Toki Wright, Brother Ali und Felt auf sich aufmerksam machen konnten, legen sie im frühen 2010 mit dem nächsten Coup nach: eine Kollabo von Jake One zusammen mit Ex-Roc-A-Fella-Billionaire Freeway. Gerade den MC aus Philadelphia würde man auf solch einem Label wohl kaum erwarten, da passt Producer Jake One doch eher in das Bild der Plattenfirma aus Minneapolis. 15 Tracks umfasst das Werk "The Stimulus Package", die Deluxe Edition hat noch 2 mehr zu bieten. Schauen wir nun, in wie weit uns die beiden mit ihrer LP stimulieren können.

Zu Beginn sei zunächst auf das wirklich sehr coole Jewel Case hingewiesen. Das Booklet ist in einzelne Dollarnoten aufgeteilt, die als Bündel um die eigentliche Hülle, in Form eines Geldbeutels, in dessen Fach für die Scheine man dann das Dollar-Booklet verstauen kann, geschnürt sind. Zusätzlich erhält man auf einer Art Kreditkarte noch einen Download Code für die Instrumental-Version des Albums. Sehr fresh, das macht gleich richtig Lust auf die Platte. Eröffnet wird mit dem "Stimulus Intro", in dem Beanie Sigel einen kurzen Auftritt hat. Wer Jake One bis dato noch nicht kannte, bekommt hier einen guten Eindruck von seinen melodischen und souligen Produktionen. Richtig losgelegt wird mit "Throw Your Hands Up". Mit mächtig Dampf unter der Haube pumpt hier der Beat, der mit seiner pompösen Art etwas an Freeway's Vergangenheit bei Roc-A-Fella mit Just Blaze erinnert. Am Mic brennt der Junge aus Phillie einiges ab, spätestens sein Refrain, in dem er uns zum Mitmachen animiert, bringt die Stimmung zum Kochen. Nach diesem energiegeladenen Auftakt folgt eine etwas ruhigere Phase. Schön entspannt wummern die Instrumentals von "One Foot In", "She Makes Me Feel Alright" oder "Never Gonna Change", deren ausgereifter und erwachsener Klang Freeway spürbar gut tut und man das Gefühl hat, er wäre deutlich reifer geworden als noch zu seiner Zeit bei Jay-Z's Label. Raekwon unterstützt Freeway auf "One Thing", das aufgrund seiner Blues-Instrumente, den Vocal-Samples im Hintergrund und dem behäbigen Tempo fast schon etwas lethargisch rüberkommt. Etwas mehr Drive hätte zur Abwechslung nicht geschadet, dafür kann man so dem etwas nachdenklicheren Stück folgen.

Nachdem der Großteil der ersten Hälfte von "The Stimulus Package" in ungefähr dem selben Style gehalten war, zünden Jake One, Freeway und ein weiterer ehemaliger Kollege in Person von Young Chris mit "Microphone Killa" eine echte Bombe. Die Produktion pusht ordentlich nach vorne, strammer Bass, mitreißende Scratches und Pianoeinlagen, dazu feuert Freeway schnelle Raps ab. Young Chris scheitert etwas daran mit Freeway mitzuhalten, liefert nichts desto trotz einen ordentlichen Part. Bei einem Album, dessen Jewel Case ein Geldbeutel ist, darf natürlich ein Thema nicht fehlen: Cash. Und wer könnte als Gast passender sein als Cash Money Chef Birdman? Lyrisch darf man da natürlich keine Ergüsse erwarten, dafür macht Jake One's Produktion richtig Spaß, überzeugt mit entspanntem Sound im Southern Style, ohne langweilig zu wirken, der sommerliche Klang tut sein Übriges, um den Genuss zu unterstützen. Auch Bun B finden wir als Gast auf "The Stimulus Package" wieder. "Sho' Nuff" schmiegt sich von Beginn an mit seinen angenehmen Melodien aus Klavier und Glöckchen in die Gehörgänge, E-Gitarre und ein paar Synthie-Effekte lassen auch hier die Sonne der Südstaaten aus dem Speaker scheinen, dazu Freeway und der Veteran aus Texas am Mikro - was will man mehr? In der Schlussphase findet man mit "Money" und "Free People" zwei letzte Highlights. Erstgenanntes handelt, wie der Titel schon erahnen lässt, von der Bedeutung des Geldes in unserer Gesellschaft, darf aber nicht als der übliche Cash Rap angesehen werden, sondern überzeugt mit seiner souligen Note und den Performances der Gäste Omillio Sparks und Mr. Porter von D12. "Free People" hingegen versucht die emotionale Schiene zu fahren und schafft dies auch. Das liegt in erster Linie an Freeway's Rhymes, aber auch die musikalische Untermalung, die immer zwischen gefühlvollen Pianoklängen und kindlichen Vocal-Samples wechselt, dient dazu, die Stimmung an den Hörer zu vermitteln.

Experiment geglückt kann man da nur sagen. Mit Jake One's tollen Produktionen ausgestattet zeigt Freeway, was er kann und auch die Gäste fügen sich gut ein. Zwar gibt es im ersten Drittel des Albums eine wenig abwechslungsreiche Phase, im Gesamtbild jedoch überzeugen die beiden voll und ganz, besonders Freeway sollte den letzten Zweiflern zeigen können, dass er ein ernst zu nehmender Rapper geworden ist. "The Stimulus Package" ist daher nicht nur Fans von Freeway zu empfehlen, sondern allen, die auch mit Jake One's melodischen Beats, die eher in der Conscious Szene anzusiedeln sind, anfangen können.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H-DUB VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Ups, ich glaube ich habe Freeway zu früh abgeschrieben. Die letzten beiden Solos zeigten zwar ansatzweise seine Qualität, aber die Beats waren zum Großteil einfach schlecht. Jetzt kommt Phillies Finest mit dem G-Unit Veteran Produzenten Jake One erneut um die Ecke, und diesmal lohnt es sich nicht nur, es ist ein Hammer Album geworden! Sie wollen laut Intro den HipHop "stimulieren" und machen direkt im Anschluss mit "Throw your Hands up" schon mal ne Ansage in Richtung Party und Durchdreh-Effekt! Darauf spittet Freeway dann auch zurecht, dass er im Biz immer noch eine Hausnummer ist. Danach wird es zwar etwas ruhiger, aber dafür sehr harmonisch was das Zusammenspiel von Jake's Beats und Freeways Flow angeht. Hier und da immer mal ein Souliger Einfluss, das passt! "Microphone Killa" featured dann Young Chris, ich glaube der war auch bei State Property. Sehr krasser Uptempo Beat mit ordentlich Dampf und auch ein bisschen aggressiv dazu. Ich hatte meine Bedenken was das Feature von Birdman angeht, aber "Follow my Moves" überrascht mich dann doch, denn der Beat ist weniger Cash Money, als ich dachte. Ebenso gut ist "Sho Nuff" mit Bun B. der auf diesem Track seine ganze Stärke als MC ausspielen kann. Dann kommt noch eine Überraschung, denn der Beat von "Freekin the Beat", bei der Westcoast Sängerin Latoiya Williams den Hook singt, ist so chillig dass er so gar in die Jazz Kategorie eingestuft werden kann. Irgendwie finde ich kaum Kritikpunkte, "Never gonna change" finde ich etwas schräg, aber zumindest sehr experimentell, da der Flow mal schnell, mal langsam ist.

Für mich ist das ein großer Schritt zurück in die Szene für Freeway, denn auch inhaltlich macht er wenig auf dicke Hose, sondern reflektiert mehr oder weniger auch sein eigenes Leben, in dem nicht alles rund lief in den letzten Jahren. Und auch das Dealen mit Drogen wird nicht glorifiziert, sondern einfach als früheren Weg des Überlebens auf der Straße dargestellt. Die Beats sind wirklich allesamt gelungen, Jake One hat hier wirklich alles richtig gemacht und hinter den Reglern für Freeway das beste rausgeholt.

Ein absoluter Hammer ist zudem die Verpackung der Limited Edition CD des Albums. Ein Pappcover als Portemonaie ( Geldbeutel ) dargestellt, und drumherum mit einem Papierband befestigt das Booklet, in Form von Dollar-Noten! Krasse und innovative Idee. Man öffnet die CD Hülle, und es öffnet sich im hinteren Teil ein Spalt, in dem man die "Scheine" ablegen kann, wie im wahren Leben :) , dazu liegt im inneren noch eine "Kreditkarte" auf der ein Code den Zugang zu Instrumentals des Albums freischaltet. Sehr sehr geil !

"We giving back to the People" lässt er zu Beginn des Albums verlauten, und YES - genau das hat er mit diesem Werk getan !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dieses Album ist einfach der HAMMER! Es ist HipHop so wie er sein sollte, leicht, unbefangen mit geilen Beats hinterlegt.

1. Allein Schon das Package, welches wirklich "stimulus" ist. Geile Idee, die Lyrics auf Geldscheine zudrucken. Und dann noch mit passendem Geldbeutel :)

2. Jeder der 14 Tracks überzeugt von Anfang an. Wenn der Beat einsetzt und Philly Freeway loslegt, ist Stimmung angesagt. Einfach nur toll und SommerPflichtAlbum.

Fazit: Das Beste Hip-Hop Album in den Letzen 3 - 5 Jahren!!!!

Straight Rap! Stay True! If You Rockin' with Philly & Jake One!!!
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