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Der Stimmenimitator (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. November 1987 suhrkamp taschenbuch
Viele Stimmen versammelt dieses 1978 erstmals erschienene Buch in seinen mehr als hundert kurzen Prosastücken. Von sehr verschiedenen Gestalten wird berichtet, von Philosophen und Schriftstellern, Dompteuren, Schauspielern und Wahrsagern, von Postboten, Bankangestellten und Chorknaben, von Bürger meistern, Direktoren und Präsidenten. Allemal sind es Leidensgeschichten, an deren Sachlichkeit man täglich vorbeigeht.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 179 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (24. November 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518379739
  • ISBN-13: 978-3518379738
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.940 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

1931
geboren am 9. Februar in Heerlen (Niederlande) als unehelicher Sohn von Herta Bernhard, der Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler; den Vater Alois Zuckerstätter lernt Bernhard nie kennen

1931-35
zusammen mit der Mutter und deren Eltern in Wien; schwierige ökonomische Situation; enge Beziehung zum Großvater mütterlicherseits

1935
Übersiedlung mit Mutter und Großeltern nach Seekirchen am Wallersee (Land Salzburg)

1938
Übersiedlung nach Traunstein (Bayern); Bernhards Mutter hat mit ihrem Ehemann Emil Fabjan zwei weitere Kinder; Peter (geb. 1938), Susanne (geb. 1940)

1943
ab Herbst im NS-Schülerheim in Salzburg; Gymnasium; in den folgenden Jahren u.a. Geigen- und Gesangsunterricht

1945
katholisches Schülerheim Johanneum

1946
Übersiedlung der gesamten Familie nach Salzburg (Radetzkystraße )

1947
Abbruch des Gymnasiums; Kaufmannslehre (Scherzhauserfeldsiedlung)

1949-51
in der Folge Lungentuberkulose; Aufenthalte im Krankenhaus, in Sanatorien und Heilstätten (u.a. in der Lungenheilstätte Grafenhof bei St. Veit im Pongau, Land Salzburg)
1949
Tod des Großvaters

1956
lernt Hedwig Stavianicek - seinen ›Lebensmenschen‹ - kennen; Tod der Mutter

1952-55
freie Mitarbeit beim Salzburger ›Demokratischen Volksblatt‹; Gerichtssaalberichte, Buch-, Theater- und Filmkritiken; erste literarische Veröffentlichungen: Gedichte, Erzählungen 1955 erste von zahlreichen Jugoslawienreisen mit Hedwig Stavianicek

1955-57
Hochschule für Musik und darstellende Kunst ›Mozarteum‹ in Salzburg: Musikunterricht, Regie- und Schauspielstudium

1956
erste Venedigreise mit Hedwig Stavianicek

1957-60
Freundschaft mit dem Komponisten Gerhard Lampersberg; längere Aufenthalte auf dessen Tonhof (Maria Saal, Kärnten)

1957
erster Gedichtband: Auf der Erde und in der Hölle

1958
In hora mortis; Unter dem Eisen des Mondes (Gedichtbände)

1959
die rosen der einöde. fünf sätze für ballett, stimmen und orchester

1960
Aufführung der Kurzoper Köpfe und einiger Kurzschauspiele im Theater am Tonhof; erste große Italienreise mit Hedwig Stavianicek (u.a. Sizilien), Reise nach England (kurzer Aufenthalt in London)

1963
literarischer Durchbruch mit dem Roman Frost; erste Polenreise

1964
Amras; Julius Campe-Preis

1965
Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen; Kauf eines Vierkanthofs in Obernathal bei Ohlsdorf (Oberösterreich; vermittelt durch den Immobilienmakler Karl Ignaz Hennetmair), jahrelange Restaurierung des Gebäudes; später Kauf zweier weiterer Häuser bei Reindlmühl und Ottnang; daneben immer wieder Aufenthalte in Wien (Wohnung Hedwig Stavianiceks in der Döblinger Obkirchergasse) und Reisen vor allem in den mediterranen Süden (Jugoslawien etc.), wo auch einige Werke entstehen

1967
Verstörung; Prosa; Operation im Pulmologischen Krankenhaus der Stadt Wien auf der Baumgartner Höhe

1968
Ungenach; Kleiner Österreichischer Staatspreis 1967; Anton Wildgans-Preis

1969
Watten; Ereignisse (entstanden 1957); An der Baumgrenze

1970
Das Kalkwerk; Ein Fest für Boris (uraufgeführt in Hamburg unter der Regie von Claus Peymann, der auch einen Großteil der weiteren Stücke erstinszeniert), Fernsehfilm Drei Tage (Regie: Ferry Radax); Vortragsreise durch Jugoslawien und Italien

1971
Gehen; Midland in Stilfs; Der Italiener (verfilmt von Ferry Radax)

1972
Der Ignorant und der Wahnsinnige (Uraufführung bei den Salzburger Festspielen); Franz Theodor Csokor-Preis, Adolf Grimme-Preis, Grillparzer-Preis

1974
Die Jagdgesellschaft (Uraufführung am Wiener Burgtheater); Die Macht der Gewohnheit; Der Kulterer (verfilmt von Vojtech Jasny); erste Portugalreise

1975
Die Ursache (erster Band der autobiographischen Pentalogie; wie die übrigen Bände erschienen im von Wolfgang Schaftier geleiteten Salzburger Residenz-Verlag; Ehrenbeleidigungsklage des Salzburger Stadtpfarrers Franz Wesenauer); Korrektur; Der Präsident

1976
Der Keller; Die Berühmten

1977
Minetti; größere Reisen nach Italien (u.a. Rom, Sizilien), in den Iran, nach Ägypten und Israel

1978
Der Atem; Ja; Der Stimmenimitator; Immanuel Kant; erste Reise nach Mallorca

1979
Der Weltverbesserer, Vor dem Ruhestand; Austritt aus der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; Reise in die USA (New York)

1980
Die Billigesser

1981
Die Kälte; Ober allen Gipfeln ist Ruh; Am Ziel; Ave Vergil Ende der fünfziger Jahre entstandenen Gedichten); Reise in die Türkei

1982
Ein Kind; Beton; Wittgensteins Neffe; Premio Prato

1983
Der Untergeher; Der Schein trügt; Premio Mondello; erste Reise nach Spanien

1984
Tod Hedwig Stavianiceks
Holzfällen (vorübergehende Beschlagnahmung des Romans auf Antrag Gerhard Lampersbergs); Der Theatermacher; Ritter, Dene, Voss

1985
Alte Meister

1986
Auslöschung; Einfach kompliziert

1987
Elisabeth II

1988
Heldenplatz (große öffentliche Auseinandersetzung um Bernhards am Wiener Burgtheater uraufgeführtes Theaterstück zum ›Bedenkjahr‹ 50 Jahre Anschluß Osterreichs an NS-Deutschland); Prix Medicis; letzte Reise nach Spanien (Torremolinos)
1989
gestorben nach jahrelanger schwerer Krankheit am 12. Februar in Gmunden (Oberösterreich); beigesetzt im Grab Hedwig Stavianiceks auf dem Grinzinger Friedhof in Wien


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4.0 von 5 Sternen Die Nichtexistenz als Voraussetzung der Existenz 8. Dezember 2010
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Thomas Bernhard, zeitlebens ein Grantler, Menschenfeind, Hypochonder und Pessimist, starb 1989, drei Tage nach seinem 58. Geburtstag. Er hinterließ ein umfangreiches Werk aus Stücken, Romanen und Texten.

Das dominante und verbindende Element in den im "Stimmenimitator" gesammelten Texten, mehr als einhundert an der Zahl, die sich lesen wie kurze Berichte in einer oberösterreichischen Tageszeitung, ist der Tod. Der freiwillige und der unfreiwillige, der tragische und der absonderliche Tod. Für Bernhard gehört der Tod zum Leben, er ist elementarer Bestandteil seiner Existenz. Für die meisten Menschen ist klar, dass es ohne Leben keinen Tod gibt. Für Bernhard gibt es ohne Tod kein Leben. Die Nichtexistenz wird zur Voraussetzung der Existenz.

Auch wenn Bernhards Misanthropie in vielen anderen seiner und von mir gelesenen Werke weitaus deutlicher zu Tage tritt, so beschäftigt er sich doch nirgends so ausschließlich mit dem Tod. In diesem Punkt nimmt die Textsammlung "Der Stimmenimitator" eine besondere Rolle ein.

Wer mehr von Thomas Bernhard lesen möchte, ohne sich gleich das gesamte Werk vorzunehmen, dem seien vor allem folgende Romane empfohlen: "Ja" (1978), "Holzfällen" (1984) und "Auslöschung" (1986). Lesern, die Bernhard schon kennen und mehr erfahren wollen, kann ich sowohl das Tagebuch "Ein Jahr mit Thomas Bernhard" von Karl Ignaz Hennetmair und den "Briefwechsel" zwischen Bernhard und seinem Verleger vom Suhrkamp-Verlag, Siegfried Unseld, ans Herz legen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritik in Kurzform 27. August 2008
Von ticiboil
Format:Taschenbuch
"Der Stimmenimitator" ist mein erstes Buch von Thomas Bernhard und ich bin begeistert. Die stilistische Form der Kürzestgeschichte war mir neu. Dem Autor gelingt es in wenigen Sätzen Gesellschaftskritisches zu formulieren und dabei zu klingen wie der Polizeiberichterstatter einer Provinzzeitung. Die Themen seiner Kurzgeschichten erschließen die Gräuel, die Skurilitäten und den Wahnsinn des österreichischen Alltags. Das Buch ist durchaus empfehlenswert und macht mir Lust auf einen "anderen" Thomas Bernhard.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ursprünglich nannte Thomas Bernhard seine Sammlung kurzer Prosatexte, die heute den Titel »Der Stimmenimitator« trägt, »Wahrscheinliches – Unwahrscheinliches«. Der Originaltitel beschreibt ziemlich genau das, was das Wesen der Veröffentlichung kennzeichnet: Es handelt sich um rund einhundert Texte im Stil lokaler Pressenachrichten, die ebenso wahrscheinlich wie unwahrscheinlich klingen.

Sachlich wird berichtet von denkbaren und undenkbaren, von möglichen und unmöglichen Ereignissen, die der Autor blitzlichtartig aufnimmt und wiedergibt. Fast immer münden die Kurzberichte im Unglück, und die Trennwand zwischen Komödie und Tragödie ist hauchdünn.

Bernhards Hauptfiguren sind Höhlenforscher, Professoren, Bürgermeister, Feuerwehrleute, Dompteure, Schauspieler, Wahrsager, Postboten, Chorknaben, Bankangestellte und Präsidenten. Es sind recht unterschiedliche Gestalten. Manche Berichte lesen sich wie Anekdoten, manche werden zur Parabel für die Zeit, in der wir leben. Immer aber scheinen die Ereignisse eindringlich und unausweichlich auf ein Ende zuzustreben, das zufällige Unglück wird notwendig, der Tod unumgänglich.

Ein Schauspieler verkörpert die Rolle des bösen Zauberers in einem Kinderstück so überzeugend, dass die kleinen Zuschauer die Bühne stürmen und ihn zu Tode trampeln. Zwei Herren füttern im Tierpark Schönbrunn die Affen, bis die Tiere die Futterreste sammeln und es den Zoobesuchern durch das Gitter hinaus reichen, die darauf entsetzt dem Tiergarten entfliehen. Höhlenforscher kehren aus einer unerschlossenen Höhle nicht zurück, Rettungsmannschaften werden ausgeschickt, bleiben aber ebenfalls verschollen, worauf die Behörde den Höhleneingang zumauern lässt. Ein Denker tauscht mit dem Wirt eines vorzüglichen Gasthauses die Rollen, worauf naturgemäß weder Wirt noch Denker in ihren neuen Rollen funktionieren. Die Bürgermeister von Pisa und Venedig landen in ihren jeweiligen städtischen Irrenhäusern, weil sie, um die Touristen vor den Kopf zu stoßen, heimlich den schiefen Turm von Pisa mit dem Kampanile von Venedig tauschen wollen.

Zum engen Wechselspiel von Tragödie und Komödie sagt Bernhard selbst: »Man kann in Verzweiflung, sage ich, gleich, wo man ist, gleich, wo man sich aufhalten muss in dieser Welt, von einem Augenblick auf den anderen aus der Tragödie (in der man ist) in das Lustspiel eintreten (in dem man ist), umgekehrt jederzeit aus dem Lustspiel (in dem man ist) in die Tragödie (in der man ist).«

Die feine Textsammlung eignet sich vorzüglich, um in die Gedankenwelt Bernhards einzusteigen.
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