Ich werde wahrscheinlich nicht viele positive Stimmen bekommen, dadurch das ich diesem Buch 2 Sterne abziehe, deswegen möchte ich es so gut wie möglich erklären.
Ich mag Dean Koontz wirklich gerne, aber ich habe oft ein Problem mit seinen dicken Wälzern, so wie auch mit diesem.
Die Anfangsphase dieses Buches gerät einfach viel zu lang. Weit über 200 Seiten muss man lesen bis die Story überhaupt in Gang kommt. Und es ist bei weitem nicht so das aufgrund der langen Einführung die Personen gut entwickelt werden. Vielmehr, und dafür muss man einfach einen Stern abziehen wird uns die Thematik der Phobie nicht in sanftem sich steigerndem Grauen näher gebracht, sondern vielmehr mit einer Holzhammermethode die sehr ermüdigend ist. Viele Wiederholungen sorgen dafür das ich das Gefühl habe Dean Koontz hält mich zu dumm um den Sachverhalt beim ersten Mal zu verstehen.
Zweiter gravierender Mangel sind die vielen Sinnleeren Passagen,nur angereichert mit Füllwörtern und nicht enden wollenden Phrasen, die nur ein Ziel zu haben scheinen, nämlich das Buch Dicker zu machen.
Letzer schwerer Mangel, und dafür der Abzug von Stern 2 ist das Ende.
Ich möchte nicht vorweggreifen, aber selbst in einem Märchen endet es nicht so plüschig schön in rosa verpackt wie bei diesem Buch.
Naja nichtsdestotrotz ist es kein grottenschlechtes Buch. Es entwickelt in vielen Szenen zum Ende hin die gewohnt spannende Atmosphäre die wir aus vielen seiner Bücher kennen.
Fazit: die Story ist gut und spannend durchdacht allerdings viel zu lang und mit einem viel zu niedlichen Ende für so ein düsteres Buch.
Kaufempfehlung für Menschen die eh viel lesen und über die 200-300 verschenkten Seiten hinweg sehen können. Menschen die nicht ganz so viel lesen sollten lieber nicht zu greifen, da sich gerade am Anfang wahrscheinlich sonst Frust breit machen könnte.