"Die Stimme der Violine" (BLT 92087 - "La vove del violino", 1997) ist nach "Die Form des Wassers" (BLT 92048 - "La forma dell'aqua", 1994), "Der Hund aus Terrakotta" (BLT 92065 - "Il cane di Terracotta", 1996) und "Der Dieb der süßen Dinge" (BLT 92076 - "Il ladro di merendine", 1996) das vierte Buch von Andrea Camilleri mit Commissario Salvo Montalbano. Nach einem von seinem Fahrer verursachten Blechschaden an einem parkenden Auto findet der Commissario die Autobesitzerin tot in ihrer Villa auf. Es ist Michela Licalzi, die Frau eines in Bologna praktizierenden Arztes, die sich in dem familieneigenen Sommerhaus aufhielt. Mittem während seiner Ermittlungen wird ihm wegen einer polizeiinternen Intrige der Fall entzogen. Dennoch setzt er seine Bemühungen zur Aufklärung des Falles verdeckt fort. Nachdem bei den offiziellen Ermittlungen ein Unschuldiger zu Tode kommt, wird er - mit Hilfe von Leuten, die er normalerweise verfolgt - wieder mit dem Fall betraut. Bald kann er Liebe oder Sex als Tatmotiv ausschließen - womit für ihn nur mehr Geld übrigbleibt. Mit Hilfe von Anna Tropeano, einer Freundin der Ermordeten, und von Maestro Cataldo Barbera, einem zurückgezogen lebenden exzellenten Geiger, gelingt es ihm, den Mörder zu einem Geständnis zu bringen. Insgesamt ist "Die Stimme der Violine" ein weiterer ausgezeichneter Kriminalroman - der vierte ausgezeichnete Kriminalroman von Andrea Camilleri mit Commissario Montalbano.