Margaret von Ashbury hat einen geradezu ketzerischen Wunsch: sie möchte ihre Lebensgeschichte aufschreiben lassen, damit ihre Töchter später genau wissen, was ihre Mutter durchgemacht hat. Nur auf Grund seiner großen Armut erklärt sich Bruder Gregory dazu bereit, Margaret zu helfen.
Auf diese Weise erfährt er von Margarets Kindheit, ihrer unglücklichen ersten Ehe und wie sie zu einer Wehmutter wurde, die bald schon den Neid der anderen auf sich zog und deswegen als Hexe denunziert wurde.
Das alles liest sich sehr spannend, auch wenn Margarets Ansichten manchmal doch zu sehr denen des 20. Jahrhunderts entsprechen. Das Ende des Romans ist meiner Meinung nach auch zu überstürzt und wird dem großartigen Buch, das ansonsten fünf Sterne verdient hätte, nicht gerecht.