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Stiller [Audiobook] [Audio CD]

Max Frisch , Samuel Weiss , Michael Neuenschwander , Siegfried W. Kernen
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. April 2011
Ich bin nicht Stiller, sagt Mr. White nach seiner Verhaftung bei dem Versuch, die Schweizer Grenze zu überqueren. Doch alle Indizien sprechen gegen ihn. Selbst Stillers Frau, seine Verwandten, Freunde und Kollegen kommen zum selben Urteil: Der Mann, der dort in der Zelle sitzt, ist Ludwig Anatol Stiller. Aber Mr. White beharrt auf seiner Aussage.


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag (8. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386717590X
  • ISBN-13: 978-3867175906
  • Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 14,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 339.360 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Max Frisch (1911-1991), einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, konnte nicht nur mit dem Wort etwas erschaffen: Er arbeitete auch erfolgreich als Architekt. Über journalistische Arbeiten und erste literarische Versuche fand er schließlich seinen eigenen Stil als Autor. In seinen Essays, Erzählungen, Hörspielen, Dramen und Romanen war er nicht nur ein großer Literat, sondern auch ein streitbarer Humanist. Sein kritischer Geist rieb sich an seiner Schweizer Heimat ebenso wie an Demagogen in aller Welt - um doch anlässlich seines 75. Geburtstags ernüchtert festzustellen: "Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb." Bekannt wurde er u. a. mit den Romanen "Stiller", "Homo Faber" und "Sein Name sei Gantenbein" sowie Theaterstücken wie "Andorra" und "Triptychon".

Foto (c) Suhrkamp Verlag

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"ein höcht unterhaltsames und süffiges Hörspiel" (Münchner Merkur)

"Das Hörspiel "Stiller" - für mich die schönste Wiederentdeckung von Max Frisch zu seinem 100. Geburtstag!" (NDR 1 Niedersachsen - Bücherwelt-Beitrag von Dirk Liebenow)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch (* 1911 in Zürich, † 1991 in Zürich) studierte zunächst Germanistik, anschließend Architektur. 1934 erschien, neben freier redaktioneller Arbeit für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, sein erstes Buch "Jürg Reinhart". Der Erfolg seines Romans "Stiller" erlaubte ihm ein Leben als freier Schriftsteller. Zahlreiche bedeutende Romane und Erzählungen folgten, seine Dramen wurden im ganzen deutschsprachigen Raum zu großen Bühnenerfolgen. Frisch verbrachte den größten Teil seines Lebens in Zürich, lebte aber auch, zusammen mit Ingeborg Bachmann, in Rom, New York und zuletzt wieder in Zürich. Sein Werk wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1958 und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1976 ausgezeichnet. Seine bekanntesten Werke sind die Romane "Stiller" (1945), "Homo faber" (1957), "Mein Name sei Gantenbein" (1964), die Dramen "Biedermann und die Brandstifter" (1958), "Andorra" (1961), die Erzählungen "Montauk" (1975), "Der Mensch erscheint im Holozän" (1979), "Blaubart" (1982) sowie seine literarischen Tagebücher.

Samuel Weiss wurde 1967 in Männedorf bei Zürich geboren und wuchs in einer lebhaften Großfamilie auf. Seine Schauspielausbildung erhielt er am Max-Reinhardt-Seminar und am Burgtheater in Wien. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn waren das Landestheater Tübingen und das Staatstheater Stuttgart, an dem er auch selbst inszenierte. Neben seiner Schauspieltätigkeit ist Samuel Weiss auch als Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk engagiert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachlich hochklassiges Rollenspiel 4. September 2006
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie sich, während Sie die ersten Sätze eines Romans gelesen haben, einfach sagen: Das muss ich lesen? Oftmals entpuppt sich so etwas bedauerlicherweise als Mogelpackung, aber hier sei einmal ein Beispiel im positiven Sinne genannt, die ersten Sätze aus Max Frischs "Stiller":

"Ich bin nicht Stiller! - Tag für Tag seit meiner Einlieferung in dieses Gefängnis, das noch zu beschreiben sein wird, sage ich es, schwöre ich es und fordere Whisky, ansonst ich jede weitere Aussage verweigere. Denn ohne Whisky, ich hab's ja erfahren, bin ich nicht ich selbst, sondern neige dazu, allen möglichen guten Einflüssen zu erliegen und eine Rolle zu spielen, die ihnen so passen möchte, aber nichts mit mir zu tun hat..."

Wohl kaum ein Roman verrät so schnell das eigene ihm zugrunde liegende poetologische Konzept - ein Rollensiel, ein Verwirrspiel um das eigene Ich. Ist der Erzählinstanz zu trauen? Wer ist sie tatsächlich? Das wird sich auf den folgenden Seiten entblättern.
Im Kern geht es um die Selbstfindung des Bildhauers Stiller, der vergeblich versucht, ein anderer sein.

Frisch ist ein Vorreiter der literarischen Verarbeitung vom Konzept des modernen Menschen gewesen. Der an nichts glaubende Techniker Walter Faber erlag der Unberechenbarkeit dieser Welt; ähnlich verhandelt auch Frisch in "Stiller" die Identität des Menschen. In besonderer Weise kommt hier die für Frischs Schaffen typische "Bildnisproblematik" zum tragen. Denn der Mensch dürfe sich, so Frisch, kein Bild von anderen Menschen oder von sich selbst machen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Stiller" polarisiert. 24. April 2002
Format:Taschenbuch
Zum ersten Mal kam ich mit dem Werk von Max Frisch in der 11. Klasse in Berührung. Mit dem Werk als Schullektüre konnte ich micht nicht anfreunden.
Doch nun habe ich den "Stiller" ein zweites Mal gelesen und muss sagen, dass sich meine Meinung darüber um 180 Grad gewandelt hat.
Kein Zweifel, der "Stiller" ist nicht leicht zu lesen. Man muss sich ernsthaft mit der Person des Stiller/White auseinandersetzen, um ihn und seine Taten zu verstehen.
Anfangs sträubt er sich gegen die unbefriedigende Vergangenheit als Anatol Ludwig Stiller, er beharrt auf seiner Existenz als White.
Doch später beginnt er, sich für die Person des Stiller zu interssieren, bis er zwischen zwei verschiedenen Existenzen gefangen ist. Gerade die Suche nach dem eigenen "Ich" ist zentrales Thema des Werkes.
Hier liegt auch die Wirkung des Werkes begraben:
Der "Stiller" polarisiert und weckt Emotionen.
Die einen werden das Werk hassen und verachten.
Die anderen werden es lieben und als eines der großartigsten deutschsprachigen Bücher des 20. Jahrhunderts erkennen.
In jedem Fall wird man die Figur des Stiller nicht vergessen, seine Individualität macht ihn zum unvergesslichen Charakter.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auf der Suche nach der eigenen Indentität 18. März 2002
Format:Taschenbuch
Was bin ich? Welche Rolle spiele ich in der Gesellschaft?
Fragen die sich jeder von uns bereits gestellt hat. Auch Stiller, der Protagonist von Max Frischs Roman STILLER, stellt sich dieser Frage. Er ist unzufrieden mit sich selber und fühlt sich von seiner Umwelt in eine ihn verfremdende Rolle gezwängt. Stiller flüchtet aus der ihm so verhassten Schweiz nach Amerika, verlässt seine an Tuberkulose erkrankte Frau und gibt Freunde und die Arbeit als Bildhauer auf. Nach 6 Jahren kehrt er zurück und behauptet er sei nicht Stiller. Er wird in Untersuchungshaft genommen. Dort beginnt er seine Aufzeichnungen; es folgt ein spannendes Protokoll in dem immer wieder das Motiv der Selbstfindung auftaucht. Stiller ist ein gescheiteter Mann, der akzeptieren muss dass man sich nicht von den gesellschaftlichen Zwängen der auferlegten Rollen trennen kann, und dass man sein Idial des eigenen Selbst niemals errreichen kann. Die Suche nach der eigenen Indentität, ein modernes Problen. STILLER- ein Muss für alle die sich die Frage nach dem Sinn des Daseins stellen. Trotz der komplexen Problematik dieses Romanes- ein gut zu lesender und (F)frisch geschriebener Prosatext
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichtenreicher Roman um Schuld und Identität 3. September 2004
Format:Taschenbuch
Vorneweg: Der "Stiller" liest sich nicht von selbst. Obwohl viele einzelne Episoden unglaublich gut herausgearbeitet sind verlangt das Werk in der Gesamtheit dem Leser einiges ab. Warum auch nicht? Der eine erklimmt Berge über 300 Meter, der andere begnügt sich mit einfachen Wanderungen. Mit Büchern ist es nicht anders. Der Stiller ist an manchen Stellen unübersichtlich, der Leser befürchtet, den Faden verloren zu haben, aber der Autor führt ihn behutsam zurück auf den Weg. Ich habe die Lektüre dieses umfangreichen Buches genossen und bewundere dieses Werk. Es ist ein Meilenstein der Weltliteratur, grossartig geschrieben, aber nie mit aufgelegter Sprachgewandtheit. Es ist ein Stück Kritik an der Schweizer Spiessigkeit, ein wenig Liebeserklärung an das Amerika der 50er Jahre, jeder Leser wird wahrscheinlich andere Beschreibungen wichtig finden. Das Buch soll nicht in jedem Regal stehen, es sollte - von entsprechend veranlagten Lesren freilich - gelesen werden. Hilfestellungen für die Lösung der Frage "Wer bin ich?" wird man allerdings vergeblich suchen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Tonnerwetter
Mit dem Roman «Stiller» gelang dem Schriftsteller Max Frisch 1954 der literarische Durchbruch. Im Prosawerk des Schweizer Autors ist die Identitätssuche des selbstentfremdeten... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Borux veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Identitätsprobleme
Stiller, die Geschichte um einen Mann auf der Suche nach sich selbst, beinhaltet ein an sich spannendes Thema. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Miri veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Stiller
gekonnt geschrieben, spannende Geschichte, lebendige Charaktere, trockener Humor

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Vor 1 Monat von Wally veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach gut
Mit Stiller wurde ich auch im Schulunterricht konfrontiert. Ich verdanke diesem Buch noch heute - 40 Jahre später - dass ich mir das Lesen von Roamen angewöhnt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von menelikiii veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Viele Kurzgeschichten mit Längen
Wie mein Titel schon sagt, ich finde es ist eher ein Buch mit ganz vielen Kurzgeschichten, die zu einem Handlungsstrang, nämlich den Reisen des Herrn Stiller, zusammengefasst... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von vanillefreak veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jahrzehnte später...
Hab dieses Buch als knapp Zwanzigjähriger gelesen und es hat mich Viellesenden geprägt wie kein Buch davor oder danach. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Readoholic veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wurde als Geschenk so ausgesucht.
Der Beschenkten hat es sehr gut gefallen. Wird sich bestimmt noch mehr Bücher von dem Autor bestellen. Davon gehe ich aus.
Vor 20 Monaten von Wiltraud Hedrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bin nicht Stiller...
Max Frisch (1911-1991), ausgebildeter Architekt und sicher einer der wichtigsten schweizerischen Schriftsteller veröffentlichte diesen für seine weitere Entwicklung sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Shaun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fast bibliophile Ausgabe
Als Freund gebundener Bücher komme ich mit dieser Ausgabe voll auf meine Kosten, zumal das kleinformatige Büchlein problemlos im Reisegepäck untergebracht werden... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Archivarius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert
Es ist oft recht verworren geschrieben, aber wer sich damit nicht allzu schwer tut verschiedene Perspektiven in ein Gesamtbild zu bringen, wird hier seine Freude damit haben. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von smile-franzi veröffentlicht
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