Kurzbeschreibung
Ein Stillleben zu arrangieren, bedeutet zunächst lediglich, einige Gegenstände auf einem Tisch zusammenzutragen und anzuordnen. Sie aber mit Tiefe, Struktur, Gefühl und ästhetischen Qualitäten darzustellen, erfordert großes Können. Die Anfänge des Stilllebens lassen sich bis zu den pompejianischen Wandgemälden der Antike zurückverfolgen. Nachdem die Renaissance das Genre zu neuem Leben erweckte, wurde die Bezeichnung Stillleben jedoch erst im 17. Jahrhundert in Holland geprägt. Der Band offenbart die historische Bedeutung und kreativen Möglichkeiten des Genres und gibt Einblick in die Vielfalt der Stillleben vom 15. Jahrhundert bis heute. Zu den vorgestellten Künstlern gehören: Meister der Maria von Burgund, Caravaggio, Jan Bruegel der Ältere, Rembrandt, Eugène Delacroix, Paul Cézanne, Pablo Picasso, Georges Braque, Henri Matisse, Chaïm Soutine und Gerhard Richter.