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Stille Tage in Clichy
 
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Stille Tage in Clichy [Gebundene Ausgabe]

Henry Miller
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 196 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: [Auflage unbekannt] (1968)
  • ASIN: B0000BSO1N
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 996.406 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Stille Tage in Clichy beschreibt das Leben eines Autors, unschwer als Henry Miller selbst zu identifizieren, in Paris im Jahr 1933, das sich im Wesentlichen um Prostituierte und Geldnot dreht. Mit der von Henry Miller gewohnten drastischen Sprache werden vielerlei Obszönitäten geschildert, aber auch die Freunde und das Leben in Paris beschrieben, was das Buch meiner Meinung nach so lesenswert macht. Henry Miller entwirft ein liebenswertes Bild vom Paris der 30er Jahre, in dem er über lange Jahre als noch unbekannter Autor lebte, und beschwört die besondere Atmosphäre der Stadt. Im Gegenzug dient Henry Miller New York als Kontrast zu diesen Schilderungen. Doch vor allem die eindringlichen Beschreibungen der Menschen, vor allem Prostituierte und andere Schriftsteller, die wie der Erzähler meistens sehr knapp bei Kasse sind und nur von Mahlzeit zu Mahlzeit denken, sind wirklich hervorragend und mitunter sehr komisch, was 'Stille Tage in Clichy' zum Meiner Meinung nach besten Buch Henry Millers macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
*****
Das Buch erzählt von 2 Amerikanern in Paris. Dauernd sind sie pleite, dauernd stecken sie in irgendwelchen Schwierigkeiten, nie wissen sie, was der nächste Tag bringt. einmal verschenkt einer sein letztes Geld an eine hure und muss danach im Müll nach etwas Eßbaren suchen, einmal nehmen sie eine Ausreißerin auf, die sie eigentlich zu ihren Eltern zurück bringen müssten...und die tage in clichy sind auch nicht richtig ruhig geworden...

Henry Miller liebte das Leben. Seine Bücher waren für damalige Verhältnisse unerhört, ja skandalös erotisch. Zum Stil von Henry Miller gehört es auch, die Handlung des Buches immer wieder für seitenlanges Philosophieren über Gott und die Welt zu unterbrechen. Nicht so bei "clichy", das Buch ist durchgehend im heiteren Erzählton geschrieben. So gesehen ist das Buch untypisch für Miller, da es eher ein "Büchlein" ist und sehr "leicht" geschrieben.
Das Buch gibt auch Zeugnis von einer bohéme, die es im Paris der 30-er Jahre gab, als tausende Amerikaner in der damals freizügigsten Metropole der Welt lebten.

"Stille Tage in Clichy" bietet beste Unterhaltung, deswegen 5 Sterne!

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Von D-E-S
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Vielleicht sind die Tage in Clichy nicht Henry Millers herausragendstes Literaturwerk, aber in jedem Fall ist es ein Buch, das auch für Miller-Anfänger leicht verdaulich ist.
Wie gewohnt wortgewaltig beschreibt er - mit ständig amüsiertem Unterton - das Leben zweier amerikanischer "Taugenichtse" (man könnte auch "Künstler" sagen :) im Paris der 30er Jahre. Neben der intensiven Atmosphäre, von der das Buch lebt und die einen schon nach der ersten Seite unmittelbar in eben dieses Ambiente reinkatapultiert, auch heute noch, lebt das Buch von den heiteren Episoden und natürlich - es ist schließlich ein Henry Miller - der Erotik.
Man lacht, man liebt, man lebt und leidet mit den beiden, möchte sie zwischendurch kräftig schütteln und ihnen zurufen "He, was tut ihr denn da?", um dann doch zu genießen, dass jemand so rigoros seinen Hedonismus lebt. Vielleicht wird man ein wenig neidisch, schließlich verkneifen wir alle uns der "Moral" oder des guten Benehmens wegen so einige Dinge, vor denen der Ich-Erzähler (unschwer als Henry Miller selbst zu erkennen) und sein Freund nicht Halt machen.

Das Buch pulsiert, man liest es in einem Rutsch durch, weil man es nicht aus der Hand legen kann, und man bleibt verwirrt, durchgerüttelt wie nach einer Achterbahnfahrt zurück, um zu sagen "Wow, was für ein Trip". Da das Buch im Gegensatz zu Millers sonstigen Werken keine so tiefschürfenden und manchmal etwas depressiv anmutenden Exkurse in die Seele des Protagonisten bietet, sondern insgesamt sehr heiter gehalten ist, halte ich es für eine sehr gute Leseempfehlung für alle, die sich an Henry Millers Werk herantasten wollen. Großartig und unerreicht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kleines Büchlein, deftiger Inhalt
Das Cover macht Lust auf mehr. Also schnell losgelesen.

In lakonischer Sprache teilt uns der männliche Erzähler seine (und die seines Kumpanen) teils... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von FranzFranz veröffentlicht
männliche pornografie
Ich habe dieses Werk mit Anfang 20 gelesen und war abgestoßen von der kalten männlichen Pornosprache, vielleicht war das zu früh und ich hätte lieber Anais Nin... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von i.loy veröffentlicht
Atmosphäre, so dick wie Aspik
Millers Bücher sind generell sehr atmosphärisch. Man riecht und fühlt, die Szenen. Miller schreibt hier sehr naturalistisch. Es ist was es ist. Umwerfend real. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von derKremer
Still?
Still sind die Tage in Clichy ganz gewiss nicht. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, rast dahin und plötzlich bremst sie wieder ab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2009 von KleinerEngel777
Es glüht und brennt beim Lesen.
Meine Henry-Miller-Phase liegt schon gut über ein Jahrzehnt zurück. Aber ich erinnere mich noch an dieses Lebensgefühl, das Miller vermittelt: Dass man das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2008 von Kankin Gawain
Eines der "schnellsten" Bücher überhaupt ...
... und mit dem "Wendekreis des Steinbocks" eines der besten von Miller. Ein toller Ritt durch das Paris der 30er, fantastisch erstunken und erlogen, politisch unkorrekt, aber vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2008 von einer
Miller zum Einsteigen
Wer Henry Miller noch nicht kennt: 'Stille Tage in Clichy' ist der perfekte Appetizer. Ein höchst unterhaltsames, sehr witziges und erotisches Werk voller Leichtigkeit und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Peter Heidrich
Inhaltsangabe auf dem Cover
Auch in diesem inzwischen weltberühmten und verfilmten Buch zeigt sich der unsterbliche Henry Miller als Prophet und Moralist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Bianca Weinitschke
still mag miller auch gewesen sein
einige rezensenten haben die richtigen vokabeln gebraucht: überschäumend, das leben liebend, mitreißend, vulgär, dirty, existentiell - das ist miller, wie er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2007 von Petra Weber
Ziemlich wilde Tage, würd ich sagen
Morgen haben wir wieder Englisch, da schlag ich das als nächste Lektüre vor. Vielleicht merkt der Chef ja nichts oder er verwechselt den Henry mit dem Arthur Miller. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2007 von Terminator86
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