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Stille Jahre in Gertlauken. Erinnerungen an Ostpreußen [Gebundene Ausgabe]

Marianne Peyinghaus
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,00  

Kurzbeschreibung

2000
1941 kommt die gerade 20 Jahre alte Lehrerin aus der Großstadt an die Dorfschule in Gertlauken, einem kleinen Flecken im nördlichen Ostpreußen. Regelmäßig berichtet die Tochter den Eltern in Köln von ihrem Leben auf dem Lande, das so friedlich scheint, so weit weg vom Krieg.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 217 Seiten
  • Verlag: Orbis (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3572011582
  • ISBN-13: 978-3572011582
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 762.039 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Marianne Peyinghaus schaltete in der "Zeit" die Anzeige "Verleger gesucht für Briefe aus Ostpreußen 1941/45" und fand so einen Herausgeber und einen Verleger. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein berührendes Buch! 8. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt. Ich bin weder Ostpreuße noch habe ich die damalige Zeit miterlebt. Es ist interessant: Marianne Peyinghaus schreibt hier so alltägliche Dinge und vieles wiederholt sich immer wieder, dass man sich erst wundert, was dieses Buch ausmacht. Es sind vielleicht die vielen kleinen Dinge des täglichen Lebens, die z. T. heute verschwunden sind und die die Autorin mit so leichter Hand beschreibt. Die täglichen Fahrten mit dem Rad über schlechte Wege bei schlechtem Wetter. 20 km und mehr. Es ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Die vielen Stunden bei Kaffee und Kuchen bei der Nachbarin, das gemeinsame Kartenspiel, das Kuchenbacken, das Selbstanfertigen von Schulbüchern usw. usw. Dazu ganz beiläufig und unaufgeregt die Auseinandersetzung mit der politischen Lage, die zunächst im fernen Gertlauken nur unklar wahrgenommen wird. Ein ganz großes, kleines Büchlein! Es hat in mir den großen Wunsch wachgerufen, Ostpreußen und Gertlauken einmal zu besuchen. Danke, Marianne Peyinghaus!
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen faszinierende beschreibung einer zeitgeschichte 16. April 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ich bin gefangen von der schilderung jener zeit, mitten im krieg und doch weit ab, wie auf einer robinsoninsel. ich beneide das schöne, einfache, wenn auch strapaziöse leben der menschen in diesem kleinen ostpreußischen dorf, in das es die junge marianne verschlagen hat. nur relativ wenige jahre trennen uns von jener zeit, aber wie sehr hat sich das leben verändert. wo gibt es heute noch die beschriebenen landschaften und diese lebensart? vieles fiel dem kommerz zum opfer. unsere kinder können sich dieses leben heute garnicht mehr vorstellen, ohne fernseher, computer u.a.. wie arm sind unsere zwischenmenschliche beziehungen geworden. hauptsächlich das wird in den briefen dieser symphatischen, spontanen jungen frau deutlich. man wird süchtig nach mehr. wie verlief ihr weiteres leben, hat sie kinder ??? ICH WAR LANGE NICHT SO VON EINEM BUCH GEFESSELT!!!
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50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das muß man gelesen haben..... 15. Dezember 2002
Von singer
Format:Taschenbuch
denn sonst kann man nicht verstehen, was Tausende von Deutschen durch den 2. Weltkrieg verloren haben. Ich bin Jahrgang 1972 und habe dadurch ein sehr zwiespältiges Verhältniss zu dem Begriff Heimat. Wenn man dieses Buch allerdings gelesen hat, kann man verstehen wie es sein muß Heimat zu verlieren. Das Seltsame ist, daß das durch den Blickwinkel einer "Zugezogenen" vermittelt wird. Die junge Lehrerin die mit 20 Jahren vom modernen Köln ins ostpreußische Gerlauken kommt, schafft es trotz aller Widrigkeiten sich in die Dorfgemeinschaft zu aklimatisieren. Ihre Offenheit ist meiner Ansicht nach der Grund dafür, warum sie es in ihren Briefen schafft den Zauber dieser Landschaft und ihrer Menschen dazustellen. Ich war vor zwei Jahren selbér in Masuren und kann nur sagen, das Landschaften wie diese ganz und gar einzigartig sind. Etwas Ähnliches habe ich bislang nur in Irland erlebt. Zuletzt noch eine Bemerkung zur Auseinandersetzung mit dem dritten Reich. Ich fand es sehr aufschlußreich in den Briefen die Auseinandersetzung mit ihrem Vater zu verfolgen, der dem Naziregime offensichtlich sehr kritisch gegenüberstand. Auch die Autorinen verändert langsam ihre Einstellung. Sie wird nicht zu einer Regimegegnerin - aber sie macht nicht zuletzt durch das Kriegsgeschehen einen Lernprozeß durch, und erkennt am Ende die ganze grausame Wahrheit. Ich denke, dass diese Einsicht kein Einzelfall war. Aber noch nie habe ich das so deutlich nachvollziehen können, wie in diesem Buch.
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5.0 von 5 Sternen Nebenschauplatz und doch die Hauptsache
Man erfaehrt aus der inzwischen vollkommen versunkenen Welt um Koenigsberg, wie ein klitzekleiner, weit entfernter Nebenschauplatz doch in Verbindung zum Hauptsaechlichen steht -... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von gb musicista veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen musste ich in einem durchlesen
Dieses Buch, das die Briefe der 21-jährigen Lehrerin Marianne an ihre Eltern in Köln während des Krieges enthält, hat mich sofort gefesselt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Pageturner001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Normalität im Krieg, gibt es das?
Über den Inhalt ist schon genug geschrieben worden. Ich finde es bemerkenswert, dass die Autorin ihr Leben so aufgeschlossen leben konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2011 von bookworm Egypt
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Lesenswertes Buch, das einen guten Einblick in das damalige Alltagsleben ermoeglicht.
Ein Leser schreibt zwar "...man meint, dass es in dem Buch nur ums Essen gehe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2010 von bfy
5.0 von 5 Sternen authentisch
Weshalb ich so an Ostpreußen interessiert bin, weiß ich auch nicht. Ich habe schon viele Bücher über Ostpreußen gelesen und somit war auch irgendwann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2010 von Greta
5.0 von 5 Sternen stille Jahre in Gertlauken
Dieses Buch ist sehr beeindruckend, vor allem durch seine ehrliche und nüchterne Beschreibungsform. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2009 von Matthias Schuke
5.0 von 5 Sternen Nachfahrin der Lina Buttkus aus Gertlauken
Dieses Buch wurde mir von meiner Mutter in die Hand gelegt, nachdem sie mir viel über ihre Heimat Labiau erzählt hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 von Ingrid Glodde
1.0 von 5 Sternen ... Gott - wie langweilig
Ich hatte mir das Buch unter anderem auch wegen der sehr guten Rezensionen hier bei Amazon geholt.
Und ich muß leider sagen, daß ich sehr enttäuscht worden bin... Lesen Sie weiter...
Am 6. November 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Magie Ostpreussens
Ich bin erstens Österreicher und zweitens Jahrgang 1964, habe also von meiner Biographie her eigentlich keinen Bezug zum alten Ostpreussen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2002 von Karl-Heinz OBERWINKLER
5.0 von 5 Sternen Im Auge des Sturms
Ein wunderschönes Buch, in dem man die Landschaft und die Personen um die Autorin regelrecht liebgewinnt und dementsprechend traurig wird, als die Geschichte ihren Lauf... Lesen Sie weiter...
Am 9. Juli 2001 veröffentlicht
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