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Still Life


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Produktinformation

  • Audio CD (22. November 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Peaceville (SPV)
  • ASIN: B000050IE6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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1. The moor
2. Godhead's lament
3. Benighted
4. Moonlapse vertigo
5. Face of melinda
6. Serenity painted death
7. White cluster

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Still Life

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. Juni 2001
Format: Audio CD
Auf der vierten Platte des fabulösen Quartetts aus Schweden zeigen sich die Mannen um Mikael Akerfeldt auf dem Zenit ihrer musikalischen Schaffenskraft. Nach der im Opeth-Kontext doch sehr aggressiven Vorgängerplatte "My Arms, Your Hearse" behalten Opeth zwar textlich das Prinzip des Konzeptalbums bei, zeigen sich musikalisch jedoch wieder von ihrer ruhigeren Seite und schwimmen so wieder im Fahrwasser ihres zweiten Albums "Morningrise". "Still Life" stellt damit jedoch keinesfalls ein Selbstplagiat dar, vielmehr ist es Opeth gelungen, eine Synthese der Stärken von beiden Vorgängern zu entwickeln. So setzen Opeth ihre Trademarks immer songdienlich ein, progressive, teilweise sogar zärtliche Phasen wechseln sich mit agressiven Ausbrüchen ab ohne den Fluss des Stückes zu zerstören. Man hat den Eindruck, dass sich Mikael Akerfeldt gesanglich in Beide Richtungen weiterentwickelt hat. Seine klare Stimme nimmt immer mehr an Ausdruckskraft zu und sein Kreischgesang ist in seiner Agressivität kaum noch zu überbieten. Obwohl, im Gegensatz zur Vorgängerplatte, die Songs und nicht das Gesamtkonzept im Vordergrund stehen, wird ein textlich in sich geschlossenes Konzept verfolgt. Hier nur soviel: Die Story dreht sich um einen jungen Mann, welcher aus seiner Heimat durch die Kirche vertrieben wurde, der, um seine Geliebte wieder zu erlangen, in die Heimat zurückkehrt und dort in Konflikt mit der Inquisition gerät. Natürlich endet die Geschichte tragisch, ein Happy End wäre bei Opeth auch nicht denkbar gewesen. Sehr positiv sind die Lyrics hervorzuheben, die sich, in Opeth-Tradition, auf sehr hohem Niveau bewegen und nicht in Plattitüden ausarten.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. Februar 2002
Format: Audio CD
Musik produziert Bilder, sollte sie zumindest.
Während ich bei Klängen von den Nine Inch Nails oder auch Tool die Gänge einer alten, sterilen und längst verlassenen Klinik vor mir sehe und sich ein eher kaltes Gefühl einschleicht, fange ich bei den ersten Tönen von "The Moor" gleich an mich wohl zu fühlen.Eine längst vergessene Landschaft umgeben von Seen, alten Bäumen und Höhlen sehe ich.
Egal ob Martin Ackerfeld ( Sänger ) das bösartigste Kreisch-Organ oder die klarste Trauerstimme anstimmt,egal ob sich die Rhythmus-Fraktion krachend und metallisch oder akkustisch bis leicht jazzig gibt, alles ist in sich stimmig,alles passt.Kein aufgetragener Pathos, kein übertriebenes Geprügel.
Während Truppen wie Cannibal Corpse oder Obituary puren Hass transportieren, merkt man Opeth diese gewisse Leidenschaft an. Gerade das Metal-Genre ist übersät von nervig-dämlichen Klischees und hat eine überschauliche Anzahl von ernstzunehmenden eigenständigen Bands, Opeth stehen meiner Meinung nach auf dem obersten Treppchen, unangefochten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hendrik Benteler am 3. Mai 2012
Format: Audio CD
Was Opeth mit jedem Album für Klangwelten schaffen, was sie für Genres verschmelzen, welche Geschichten sie erzählen, wie viele musikalische Revolutionen sie wagen - das ist schwer in Worte zu fassen. So viel Tiefgang in allen Belangen muss auch erst einmal verdaut werden. In der Zwischenzeit kann man im Design des geradezu verschwenderisch gestalteten Digibooks im Einband versinken.

Und irgendwann, und das ist einfach so, da kann man als Musikliebhaber einfach nichts gegen machen, da stellt man sich die Frage: Wie bitte kann Musik so drastisch zwischen schonungsloser Brutalität, schauriger Atmosphäre, betörender Schönheit, lässigem Jazz und noch viel mehr wechseln, den Rest der Zeit alles auf einmal sein und trotzdem so homogen wirken, dass man die meisten Übergänge kaum bemerkt? Und wie soll man das nennen?
Dark Progressive Jazz Folk Death Metal?

Schwachsinn. Dafür gibt es nur ein Wort.
Nämlich "Opeth"!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bienenkorb am 11. April 2008
Format: Audio CD
Diese Frage muss sich, wie schon bei dem Re-Release der Ghost Reveries jeder selbst stellen und beantworten. Ich habe mir das Album noch mal zugelegt, weil meine alte Cd nicht mehr lesbar war und was soll ich sagen? Es ist Still Life, es ist noch immer das legendäre Album von 1999, nur mit einem neuen Artwork und der minimal besser klingenden 5.1-Mischung des Albums.
Ob sich ein Neukauf des Albums wegen der 5.1-Version lohnt? Ich finde nicht. Aber da muss jeder, wie gesagt, selbst entscheiden.

Jeder Song ist für sich ein geniales Stück Musik und im Zusammenhang eines der größten Werke, die ich mir jemals in den Player legen durfte.
Das Album ist von vorne bis hinten wirklich perfekt. Es wächst mit jedem Hören, jeder Song ist einzigartig und die Stimmung und die Magie, die dieses Album auch nach beinahe 10 Jahren noch verbreiten kann sind unmöglich zu beschreiben.

Vor allem die ruhigen Stücke sind es, die auf diesem Album Zeit benötigen. Zunächst ging es mir ähnlich wie mit My Arms Your Hearse: Metal Anteile zu unmelodisch oder ungroovig empfunden und die leisen Teile des Album oft als viel zu schwach instrumentiert abgestempelt. Doch je öfter man die Stücke hört und je mehr man sich auf dieses Album einlässt, desto mehr von seiner Schönheit wird es einem offenbaren.
Easy Listening ist also nicht angesagt. Aber das dürfte jeder Wissen, der schonmal einen Blick in Richtung der (mittlerweile) 5 Schweden riskiert hat.

Fazit: Einzigartiges Album, welches man so nicht so schnell wieder erleben wird. Für alle Fans von progressiver Musik besteht ganz klar Kaufempfehlung, alle die simple Bang-Musik wollen sollten sich den Kauf überlegen, dann sie werden mit Opeth nicht glücklich.
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