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Produktinformation
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Eine hervorragende Besetzung -- darunter Stephen Rea, Jimmy Nail, Timothy Spall und Bill Nighy -- haucht der Band Leben ein, wobei es allen gelingt, geschickt mit archetypischem Verhalten und glaubhaften Charakterzügen zu jonglieren: Spalls erfrischend derber, ständig furzender Schlagzeuger und Nighys eitler und geistig schwerfälliger Sänger, die einen zum Schmunzeln bringen, wobei man aber trotzdem mit ihnen fühlt. Ebenso bemerkenswert ist Billy Connolly als der clevere Roadie Hughie, der sich gleichzeitig pragmatisch und pflichtbewusst verhält. All dies wird durch Details in der Produktion und Momente im Drehbuch unterstützt, die die Welt der Rockmusik aus den 60er und 70er Jahren, der die Band nachtrauert, genau porträtiert -- von den Kostümen und der Bühnenshow bis hin zu den lange vergessenen Bandnamen, die sie sich in Erinnerung rufen: Erinnert sich jemand an "Bloodwyn Pig"? Auch die Musik der Band profitiert von talentierten Insidern, den Co-Autoren Mick Jones (Spooky Tooth, Foreigner) und Chris Difford (Squeeze), denen eine clevere Kombination aus Übertreibung (für die lustigen Szenen) und Ernsthaftigkeit gelingt. Als am Ende Gibson und seine Darsteller riskieren, der leichtfüßigen Geschichte noch einen dramatischen und leicht düsteren Touch zu verleihen, stellt sich die Musik der Herausforderung, und das ganze Projekt -- wie auch die frei erfundene Story -- gelangt zu einem unerwartet bewegenden Abschluss. --Sam Sutherland
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Zum einen ist da die Musik, die authentischer wirkt als die meiste andere ''nachgeschriebene Musik'' für Rock-Filme. Verantwortlich dafür ist Mick Jones von Foreigner. Nie zuvor hat bei mir ein Soundtrack derart den Wunsch geweckt, in einer riesigen Menschenmenge zu stehen und genau dieser Band STRANGE FRUIT zuzujubeln. Das ist nicht zuletzt der Verdienst von Bill Nighy, der den Sänger Ray Simms darstellt und die Songs selber mit beeindruckender Stimme eingesungen hat. Man sieht und hört dieses Engagement und die Begeisterung genau. Ein Rocker im Herzen, nicht ein verkleideter Rapper.
Überhaupt: Die Besetzung. Jeder der Darsteller haucht seinem Charakter soviel Leben ein, daß man gar nicht anders kann, als die glücklosen Rocker und ihre Crew zutiefst ins Herz zu schliessen. Witzig, tragisch aber nie zu dick aufgetragen. Rockmusiker SIND SO.
Zuletzt wäre die spezielle Athmosphäre zu nennen. So etwas kommt nur in diesen englischen Filmen vor. Filme wie "Ganz oder gar nicht" oder "Mit Pauken und Trompeten". Sie erlaubt es einem, tiefer in die Geschichte einzutauchen, als es ein US-Blockbuster je könnte. Dieser Film wird niemals langweilig, fest versprochen.
Alle Faktoren zusammen ergeben meiner Ansicht nach einen der besten Filme, die je gedreht wurden. Mich zumindest hat er zutiefst abhängig gemacht. Und es ist verdammt nochmal nicht einfach, Fan einer Band zu sein, die nie existiert hat. Willkommen bei den anonymen Strange Fruit-Abhängigen.
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