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Stilübungen Gebundene Ausgabe – 19. März 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 167 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 4 (19. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518224190
  • ISBN-13: 978-3518224199
  • Originaltitel: Exercises de Style
  • Größe und/oder Gewicht: 11,7 x 2 x 18,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 154.397 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Stil ist die Wirklichkeit. Angenommen, in einem Autobus der Linie S zur Hauptverkehrszeit beschimpfe ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setze sich dann auf einen freien Platz und tauche zwei Stunden später am Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig...Für Raymond Queneau war das 1947 genug Material zum großen erkenntnistheoretischen Sprachspiel, und das öffentliche Verkehrsmittel wurde eine Welt in 108 Stilformen, Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft und Rätsel." (Basler Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Juni 1999
Format: Gebundene Ausgabe
In einem Autobus der Linie S, zur Hauptverkehrszeit, begegnet der Erzähler einem jungen Mann, der einen Hut mit einer Kordel anstelle des Bandes trägt. Dieser beschuldigt einen anderen Fahrgast, im absichtlich auf die Füsse zu treten, setzt sich dann aber. Zwei Stunden später trifft der Erzähler diesen Mann vor der Gare St. Lazare, wo ihm ein Freund Ratschläge betreffend einen Knopf gibt.
Na und? Werden Sie jetzt fragen. Ist das vielleicht hohe Literatur? Das ist natürlich nicht der Fall, wäre es nicht, wäre da nicht ein merkwürdiges Détail: Queneau hat das Kunststück fertiggebracht, diese belanglose Anekdote noch 98 weitere Male zu erzählen, in jeweils anderem Stil, und dabei niemals langweilig zu werden. Ob er die Geschichte als Komödie in 3 Akten darstellt, als Sonett, als Haiku, kulinarisch, weiblich, reaktionär, gespenstisch, in Alexandrinern, im Jugendstil, als amtlichen Brief, unter Verwendung von Anglizismen, mit gänzlich neuen Wortkompositionen oder auch nur mit Interjektionen, immer ist das Resultat zum Schreien komisch, dabei aber gleichzeitig auch hintersinnig. Ein Vergnügen auf der ganzen Linie eben.
Die "Stilübungen" wurden aus dem Französischen übersetzt, aber die Natur des Buches macht eine wörtliche Übersetzung nahezu unmöglich. Daher empfehele ich allen, sich auch die Originalversion zu besorgen, denn auf Französisch ist die ganze Sache gleich nochmal so witzig. Für Leute, die kein Französisch können, ist allerdings die deutsche Ausgabe auch ein Genuss von der ersten bis zur letzten Seite.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan König am 31. Juli 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn steht, dass die Neuausgabe "im übrigen unverändert" sei, dann stimmt das nur bis zurück ins Jahr 1990. Davor galt nämlich die Version von 1961, die vom gleichen Übersetzungsduo stammte. Die Änderungen, die für diese Neuausgabe gemacht wurden, fallen allerdings nicht gross ins Gewicht. Und doch: jede dieser 99 Variationen ist mir derart ans Herz gewachsen, dass schon die kleinste Abweichung aufhorchen lässt. Vorweg: die aktuelle Ausgabe ist so gut wie die alte, die nun vermutlich ohnehin vergriffen ist. Aber wenn ich lese (in der alten Übersetzung): "Wir waren einige, die sich in Klumpen wegschafften" - und dann die neue Übersetzung zur Hand nehme, wo es sich so anhört: "Wir waren einige, die gemeinsam eine Fahrt machten" -, so verspüre ich einen Hauch mehr Sympathie für die erste Version. Die neue Übersetzung soll sich näher am Original bewegen, schreiben die Übersetzer in ihrem Nachwort. Das heisst allerdings nicht, dass sie deswegen auch origineller ist. Egal.
Interessant: aus dem Haiku (S und langer Hals / Fusstritt Schrei und Rückzug / Bahnhof Knopf Begegnung) wurde später das Tanka (Der Autobus kommt / ein Laffe mit Hut steigt ein / Ein Rempeln geschieht // Später vor Saint-Lazare / dreht es sich um einen Knopf). Seltsam kommt mir vor, dass einige Versionen in der neuen Übersetzung gar nicht vorkommen: Vollendete Vergangenheit, Weiblich ("Was für eine dämliche Bande!") und 2 Permutationen. Dafür tauchen in der neuen Übersetzung vier auf, die vorher noch nicht da waren: Mengenmathematisch, Definitionsgemäss, Translation und Lipogramm. Eigentlich ein Gewinn. So oder so.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf-Peter Wille am 26. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte: ein Dandy im Pariser Omnibus und vor der Gare Saint-Lazare. Ein trivialer Vorfall in 99 Stilvariationen. Die Inspiration für das originelle Experiment, schreibt Raymond Queneau, 1903-76, war Bachs Kunst der Fuge.

Eine enzyklopädische Sammlung rhetorischer Stilübungen - das ist eigentlich keine sehr moderne Idee. Die Redner des klassischen Altertums hatten bereits ihre pädagogischen Progymnasmata, rhetorische "Athletik"; und Erasmus, wohl der vielseitigste Rhetoriker der Renaissance, gibt zweimal 200 stylistische Variationen eines jeweils sehr banalen Satzes in seinen rhetorischen Übungen, De copia, 1512. Das Moderne an den Queneauschen Stilübungen, 1947, ist das Fehlen einer methodisch pädagogischen Absicht, die ironische Distanz und eine radikal unbekümmerte Spielsucht. Ein klassischer Redner benutzte rhetorische Figuren, um den Affekt zu verstärken und dadurch politische oder gerichtliche Entscheidungen zu beeinflussen. Oder er stellte sein Sprachtalent und seine Gelehrsamkeit zur Schau. Der Eruditio huldigt sicher auch ein Queneau, aber dessen rhetorische Manipulationen erinnern eher an Experimente aus der Elementarphysik: Er lässt seine Partikel, die banale Geschichte und den sophistizierten Sprachstil, miteinander kollidieren und beobachtet kaltblütig das Kollisionsprodukt. Und wie mannigfaltig sind die Resultate! Witzig, energisch, unsinnig, verrückt, unglaublich langweilig, schlecht.

Queneaus größte Errungenschaft, die überraschende sprachliche Vielfalt, ist das Ergebnis einer einfachen, doch sehr radikalen Einsicht: Alles ist Sprache. Mathematik, Philosophie, Botanik, Zoologie, Musik, Medizin, werden von ihm als das benutzt, was sie in ihrem eigentlichen Wesen ja sind - Sprachen.
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