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Kundenrezensionen

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am 6. Oktober 2003
Anfangs sollte es ja „Stigmata" gar nicht in die Kinos schaffen, aber nach Erfolgen von Filmen wie „The Sixth Sense" oder „End of Days" wollte man auf den Zug noch auspringen und MGM entschloss sich zum Glück doch noch dazu den Film auf die Leinwand zu bringen.
Das sich „Stigmata" sehr an „Der Exorzist" orientiert bleibt keinem verborgen und doch schafft es der Film auf seine Weise zu faszinieren, wenn er auch nie die Orginalität des Vorbilds erreicht.
Während Vater Kiernan (Gabriel Byrne) in Brasilien dem Geheimnis einer Statue auf der Spur ist, erlebt in Pittsburgh die 21 jährige Fankie (Patricia Arquette) eine Stigmatisierung. Dem Vatikan bleibt dies natürlich nicht verborgen und somit wird Vater Kiernan in die USA geschickt um das Geheimnis der Stigmata aufzudecken.
Zunächst ist er aber sehr skeptisch, da es sich bei Frankie in keinster Weise um eine gläubige Christin handelt, vielmehr genießt Sie die schönen Dinge des Lebens und feiert lieber statt in die Kirche zu gehen. Die Male bleiben aber nicht die einzigen an Frankies Körper und Kiernan kommt nicht herum seinen Vorgesetzten in Kenntnis zu setzen das in diesem Fall keine wissenschaftlichen Methoden mehr helfen. Leider setzt er hiermit einen tödlichen Mechanismus in Gang, den Stigmatas werden nur von gläubigen Christen hingenommen und nicht von Atheisten ohne rechten Glauben.
Sicher wurde die Thematik nun schon vielfach in Filmen verarbeitet, aber Stigmata gehört denoch zu den besseren Filmen die sich mit Besessenheit auseinandersetzen.
Im Film ist von einem weiteren Evangelium die Rede, welches laut Wissenschaft auch wirklich existiert und nur von der Kirche nicht anerkannt wird. Frankies Name ist dem ersten bekannten Fall von Stigmata nachempfunden, nämlich dem heiligen Fanz von Asissi. Laut Aussagen des Vatikans gab es in den letzten Jahrhunderten konstsant 12 Menschen weltweit die von Stigmata heimgesucht werden. Dies entspricht der Zahl der Apostel Jesus. Für mich ist dieses Thema doppelt faszinierend weil sich nur ca. 30 km entfernt der Heimatort der weltberühmten Theresia von Konnersreuth befindet. Dabei handelt es sich wohl um den bekanntesten Fall von Stigmata im deutschen Raum.
„Stigmata" ist vom Schnitt her sicher einer der besten Filme der neunziger Jahre, jedoch kann sich der Film nicht ganz zwischen Thriller und Horrorfilm entscheiden.
Stigmata hat auf jedenfall seinen Reiz, auch wenn er nicht viel Neues bieten kann. Die DVD selbst ist aufgrund des Bonusmaterials und der Bild und Tonqualität allererste Sahne. Neben mehreren geschnittenen Szenen, Trailer und einem ausführlichem Making of befindet sich noch ein alternatives Ende auf der DVD und der Zuschauer hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Versionen des Films.
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am 24. Januar 2008
... in neuer Verpackung.

Ist ja nicht der erste (und wahrscheinlich auch nicht der letzte) Titel, welcher von FOX nach Übernahme der Rechte im Century3-Format neu aufgelegt wurde.

Ich habe mir mal wieder die alte MGM-Auflage und die vorliegende Version im Vergleich angesehen (40-Zoll LCD-Schirm).

Beim Menü ist nicht wahnsinnig viel verändert worden. Das alte gefällt mir sogar noch etwas besser. Jetzt hat man sich zu einem Zusamenschnitt einzelner Filmszenen (welche ineinander übergeblendet werden) entschieden, welche dann in einem statischen Bild enden.
Nicht wirklich herausragend; erst recht nicht, wenn man die selbst gesteckten Ansprüche von Fox an die Century3-Edition kennt.

Beim Bild ist offenbar ein anderes Master verwandt worden; am Anfang gut
erkennbar durch die neuen Texteinblendungen, welche auch jetzt nicht mehr
unterhalb des sichtbaren Bereichs (bei 16:9-Fernsehern mit aufgezoomten Bild) liegen.
Außerdem fällt auf, dass das Bild weicher wurde. Die Schärfe hat meines Erachtens gelitten, dafür ist das Bild ruhiger und nicht mehr so körnig.
Kann man auch gut zu Anfang erkennen, wenn die Namen der Schauspieler eingeblendet werden.
Die Schrift ist bei der alten Auflage schärfer; keine Welten, aber man kann es im direkten Vergleich erkennen.
Außerdem ist der Kontrast bei der alten Auflage steiler ausgefallen.
Welches Bild subjketiv "besser" erscheint, sollte jeder für sich beantworten.

Der Ton (jetzt mit dts 5.1-Spur) ist ein wenig basslastiger. Außergewöhnliche Zunahme an Räumlichkeit konnte ich nicht ausmachen. Ich bin subjektiv geneigt, ein wenig mehr Dynamik bei der dts-Spur wahrzunehmen; aber das kann auch täuschen, da immer die DVD gewechselt werden mußte.

Wirklich neu sind die Extras auf der zweiten Scheibe. Gutes Making-Of und eine (finde ich) gute Dokumentation aus dem amerikanischen Fernsehen zu den geschichtlich relevanten Stigmata-Ereignissen (45 min).
Musikvideo und alternatives Ende waren vorher auch schon dabei.

Alles in allem mal wieder nur für Sammler der Century3-Edition oder für eingefleischte Fans des Film eine lohnenswerte DVD.
Positiv: Fairer Preis für die (zugegebenermaßen) hübsche Neuauflage!
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TOP 500 REZENSENTam 28. September 2007
Wobei wirklich solide Effekte eingebaut wurden, der Exorzist lässt grüßen ohne allerdings auf die Ekelszenen zurückzugreifen :-) Ich denke, der Film hat zu unrecht so viele negative Bewertungen bekommen. Das Problem an der Sache ist, das Stigmata in der Kategorie Horrorfilm steht (nicht nur bei Amazon), was allerdings einfach nicht das Genre trifft. Stimata gehört in die Schublade Mystic und als Film aus dieser Reihe ist er wirklich gut gelungen. Die Kameraführung ist super, die Schauspieler exzellent (besonders Gabriel Byrne brilliert im Film, ein herrlicher Schauspieler, der seine Rolle überzeugend spielt). Über den Inhalt des Films wurde ja schon zur genüge geschrieben, also lasst mich nur noch mal kurz etwas zu den Extras sagen, die recht üppig ausgefallen sind:

Sprache: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch, Griechisch, Ungarisch
Gelöschte Szenen: Alameidas Selbstmord; Frankie und Steve kommen zur Sache; in der Arbeit geht alles daneben; Steve macht Frankie Angst; Frankie sticht auf sich selbst ein; Alternatives Ende
Göttliche Riten - die Geschichte von Stigmata (25 Minuten in Englisch. Deutscher UT vorhanden)
Musikvideo von Natalie Imbruglia
Kinotrailer
Audiokommentar des Regisseurs (Englisch ohne UT)

Der Film ist klasse und verspricht einen unterhaltsamen Abend. =^_~=
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am 28. November 2007
Anfangs sollte es ja Stigmata" gar nicht in die Kinos schaffen, aber nach Erfolgen von Filmen wie The Sixth Sense" oder End of Days" wollte man auf den Zug noch auspringen und MGM entschloss sich zum Glück doch noch dazu den Film auf die Leinwand zu bringen.
Das sich Stigmata" stellenweise an Der Exorzist" orientiert bleibt keinem verborgen und doch schafft es der Film auf seine Weise zu faszinieren, wenn er auch nie die Orginalität des Vorbilds erreicht.

Während Vater Kiernan (Gabriel Byrne) in Brasilien dem Geheimnis einer Statue auf der Spur ist, erlebt in Pittsburgh die 21 jährige Fankie (Patricia Arquette) eine Stigmatisierung. Dem Vatikan bleibt dies natürlich nicht verborgen und somit wird Vater Kiernan in die USA geschickt um das Geheimnis der Stigmata aufzudecken.
Zunächst ist er aber sehr skeptisch, da es sich bei Frankie in keinster Weise um eine gläubige Christin handelt, vielmehr genießt Sie die schönen Dinge des Lebens und feiert lieber statt in die Kirche zu gehen. Die Male bleiben aber nicht die einzigen an Frankies Körper und Kiernan kommt nicht herum seinen Vorgesetzten in Kenntnis zu setzen das in diesem Fall keine wissenschaftlichen Methoden mehr helfen. Leider setzt er hiermit einen tödlichen Mechanismus in Gang, den Stigmatas werden nur von gläubigen Christen hingenommen und nicht von Atheisten ohne rechten Glauben.

Sicher wurde die Thematik nun schon vielfach in Filmen verarbeitet, aber Stigmata gehört denoch zu den besseren Filmen die sich mit Besessenheit auseinandersetzen.
Im Film ist von einem weiteren Evangelium die Rede, welches laut Wissenschaft auch wirklich existiert und nur von der Kirche nicht anerkannt wird. Frankies Name ist dem ersten bekannten Fall von Stigmata nachempfunden, nämlich dem heiligen Fanz von Asissi. Laut Aussagen des Vatikans gab es in den letzten Jahrhunderten konstsant 12 Menschen weltweit die von Stigmata heimgesucht werden. Dies entspricht der Zahl der Apostel Jesus. Für mich ist dieses Thema doppelt faszinierend weil sich nur ca. 30 km entfernt der Heimatort der weltberühmten Theresia von Konnersreuth befindet. Dabei handelt es sich wohl um den bekanntesten Fall von Stigmata im deutschen Raum.

"Stigmata" ist ein großartiger Film der nun in der Century Edition neu aufgelegt wurde. Wobei hier auch schon die Erstauflage relativ ordentlich war. Die geschnittenen Szenen und das Altenrative Ende waren bereits dort enthalten. Neu sind die Featurettes "Unglaublich aber wahr" und "Gottesgnadentum: Die Story von Stigmata", wobei beide sehenswert sind aber ruhig etwas ausführlicher ausfallen hätten können.
Stigmata hat auf jedenfall seinen Reiz, auch wenn er nicht viel Neues bieten kann. Die DVD selbst ist aufgrund des neuen Bonusmaterials und der verbesserten Bildqualität allererste Sahne.

Für alle die Stigmata noch nicht zuhause haben ist die Century Edition eine Anschaffung wert. Wer bereits die Erstauflage besitzt kann getrost bei dieser bleiben und wenn nicht zumindest warten bis die Century Edition im Preis fällt.
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am 16. Oktober 2001
Wow! Die Darstellung dieser Thematik, die auf wahren Begebenheiten beruht, hat mich imponiert. Die Musik, die Schauspieler und der Hintergrund wurden einwandfrei zusammengefügt. Weinende Statuen, furchteinflösende Stimmen, extravagante Szenen und eine packende Story lassen dem Zuseher seine eigenen Gedanken keinen Augenblick abschalten. Die Vorstellung, dass es übernatürliche Kräfte gibt, lässt manchen Skeptikern die kritischen Argumentationen weg. Dieser Film stellt alles im Schatten. Er gibt uns Kraft an das zu denken, was einige von uns bezweifeln; nämlich an Gott.
Der Inhalt der Bibel ist eine Geschichte für sich. Im Film wird dieser religiöse Inhalt stark kritisiert. Nicht nur die Echtheit der biblischen Geschichetn, sondern auch das Vorgehen der Kirche, ja sogar des Vatikans, wird herausgefordert. Dies hat mich zur folgenden Frage geführt: Hat der Vatikanstaat gar nichts gemacht um diese Behauptungen anzufechten, oder bekennt er sich schuldig.
Insider wisssen was ich meine.Ich sage nur:"In dubio pro reo!"
Verpasst diesen Gedanken-Schauergefühl nicht!
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am 17. Oktober 2002
Durch ein spezielles Verfahren, die Kraft der Farben zu vermindern, gleichzeitig die Intensität von Schwarz und Weiss zu erhöhen, sodass der ganze Film äußerst düster und teils beklemmend wirkt, ist schon innovativ. Dann aber noch die Farbe Rot fast im ganzen Film außenvor zu lassen, sodass sie nur noch in Form von Blut auftaucht und dessen Erscheinen und Bedeutung somit eine neue Dimension verleiht, ist schlichtweg genial.
Doch nicht nur die technische Seite von Stigmata kann überzeugen auch die Geschichte selbst begeistert. Ist sie doch sehr düster, so verbirgt sich in ihr doch auch eine durchaus positive Botschaft in Form des "neuen Evangeliums" und seiner weit- reichenden Bedeutung. Auch die häufigen Gegensätze finde ich gut in den Film integriert: Seien es nun die unterschiedlichen Lebensweisen, welche die beiden "Überbringer" führen, oder die zwei gegensätzlichen Charaktere, die Gabriel Byrne in Pater Kyrnan vereint, oder nur die unterschiedlichen Positionen, die Kyrnan und Houseman in Sachen Kirche vertreten, besonders im Hinblick auf die Fassade des Vatikans, die im Film gerade restauriert wird.
Darüber hinaus überzeugt die Ausstattung der DVD mit dem alternativen Filmbeginn und -ende.
Mein Fazit lautet daher: absolut sehenswert!
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am 9. August 2000
Eine Friseuse in Pittsburgh wird mit Stigmata (Wundmalen) geschlagen; ein von Zweifeln geplagter Vatikan-Gesandter untersucht, ob das Wunder echt ist. Schliesslich erweist sich, dass die Frau die "Botin" eines verstorbenen Pfarrers ist, der einen Ur-Evangeliumstext übersetzt hat, welcher die römisch-katholische Kirche obsolet zu machen droht. Eine an sich reizvolle und provokative Grundidee wird durch ein (ideo)logisch löchriges Drehbuch und eine effekthascherische Inszenierung leider weitgehend verschenkt.
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am 9. April 2006
Frankie Page (Patricia Arquette) ist eine einfache Friseuse, die ihre Freizeit am liebsten mit ihren Freunden in der Disco verbringt und niemals auch nur einen Gedanken daran verschwenden würde, in die Kirche zu gehen.
Im krassen Gegensatz dazu ist Pater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne), ein ehemaliger Chemiker, der mittlerweile als katholischer Priester für den Vatikan die verschiedensten "Wunder" untersucht.
Dennoch fügen sich die Schicksale dieser beiden Menschen zusammen, als Frankie eines Tages sogenannte "Stigmata" (Die Wunden Jesu Christi) aufweist. Kiernan versucht, ihr zu helfen, jedoch vertiefen sich die beiden in ein Komplott der katholischen Kirche, während der korrupte Kardinal Houseman (Jonathan Pryce) alles tut, um Frankie und Andrew aus der Welt zu schaffen; denn die beiden sind kurz davor, die katholische Kirche und das Schicksal der Menschheit von Grund auf zu verändern.
Der Film ist nichts für schwache Nerven und ist auch für die Nichtgläubigen unter uns ;) Gabriel Byrne spielt mit seinem einzigatigen schauspielerischen Talent einen Pater, der voller Zweifel ist und seinen Glauben an die Kirche immer mehr verliert. Hingegen ist Patricia Arquette mit der Rolle von Frankie Page diejenige, die durch die Stigmata immer mehr zum Glauben findet.
Ein fantastischer Film mit Starbesetzung und einer absoluten Glanzleistung der Schauspieler!! Unbedingt sehenswert!!
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am 27. Juli 2010
Für die junge Frankie (Patricia Arquette) verläuft das Leben in geordneten Bahnen. Untertags arbeitet sie in einem New Yorker Friseurladen und abends macht sie mit ihren Freunden die Tanzfläche zahlreicher Clubs unsicher.
Als sie eines Morgens mit einem sprichwörtlichen unguten Gefühl im Magen aufwacht, beginnt sie sich Sorgen zu machen.
Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie es hier mit weitaus weniger irdischen Problem als einer Schwangerschaft zu tun hat. Plötzlich tauchen tiefe Wunden zuerst auf ihren Handgelenken und später auch auf andern Stellen ihres Körpers auf. Als die Situation in einer U-Bahn eskaliert, wird sogar der Vatikan auf Frankie aufmerksam.
Mit dem Verdacht auf das sogenannte Stigmata-Phänomen wird Pater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne) nach New York geschickt um sich die junge Frau genauer anzusehen.
Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es der Kirche nicht allein um ihr Wohl geht, sonder das hier viel finstere Machenschaften am Werk sind.

Bei "Stigmata" handelt es sich meiner Meinung keineswegs um einen Horrorfilm. Schreckmomente bleiben vollkommen aus und auch blutige Szenen findet man nur vereinzelt. Wenn man den Film also als Mysterydrama ansieht und auch dorthin die Erwartungen gehen, kann schon nichts mehr schief gehen!
Der Film lebt neben seiner spannenden Handlung - die mit dem mystischen Thema durchwegs punktet - hauptsächlich von dem Können der beiden Hauptdarsteller.
Patricia Arquette - zuerst noch das unbedachte Partygirl - entwickelt sich immer mehr zu einem starken, durchdachten Charakter. Nicht selten bekam ich bei den "besessenen" Szenen eine Gänsehaut.
Auch Gabriel Byrne als Pater Andrew Kiernan nimmt man die Rolle des zweifelnden Gottesmann, der scheinbar erst selbst wieder zum richtigen Glauben finden muss - durchwegs ab. Nebenbei sei erwähnt, dass ihm die Ordenstracht äußerst gut steht ;)

Gut passend ist auch die Filmmusik, die dem Film noch zusätzlich Tempo verleiht und von dröhnenden Bass bis hin zu kryptischer Kirchenmusik eine tolle Mischung macht.

Fazit: Abgesehen von dem ganzen Film bietet der passende Schluss Grund zum öfter schauen! Prädikat: Sehr empfehlenswert!
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am 8. Januar 2007
... es ist nicht in Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf, und du wirst mich finden." Dieses Zitat aus dem heute als "Thomas-Evangelium" bekannten apokryphen (vom Vatikan nicht als authentisch anerkannten) Text bildet die entscheidende programmatische Botschaft dieses mit grandiosen Bildern, machtvoller Symbolik und fantastischen Hauptdarstellern ausgestatteten Films, der auf keinen Fall ein Horrorfilm ist und dessen von der amazon.de-Redaktion vermutete Gemeinsamkeit mit dem Exorzist so oberflächlich ist, dass sie keineswegs ein wesentliches Element des Films ausmacht.

Frankie, beeindruckend präsent und sehr sinnlich-diesseitig von Patricia Arquette verkörpert, gerät durch ein Geschenk ihrer Mutter unter den Einfluß des verstorbenen Padre Alameida, der zugleich ein heimlicher Freund der eingangs erwähnten Thomas-Botschaften war und nun Frankie quasi als Medium benutzt, um auf die seiner Meinung nach zu Unrecht vom Vatikan unterdrückten Inhalte dieser Schriften hinzuweisen.

Die junge Frau wird in spektakulär gefilmten Szenen von den Wundmalen Christi, den Stigmata heimgesucht, so dass der Vatikan auf sie aufmerksam wird und den Priester und studierten Chemiker Pater Kiernan (ebenfalls wunderbar besetzt mit Gabriel Byrne, dem man den sich einerseits nach Glauben sehnenden Priester und zugleich den zweifelnden Wissenschaftler jederzeit abnimmt) zu ihr nach New York schickt, um sie zu überprüfen.

Kiernan wird Zeuge weiterer Stigmatisierungen Frankies und nimmt nicht nur als Priester sondern auch als Mann mehr und mehr Anteil an ihrem Leben, versucht aber zugleich den Anforderungen seiner Mutter Kirche - insbesondere dem Gebot der Ehelosigkeit - zu entsprechen, was in einer Begegnung mit Alameida durch Frankie zu einer tiefen Sinnkrise und echten Läuterung Kiernans führt.

Als er sich mehr und mehr auch als Mann für Frankie und ihr authentisches Liebespotential öffnet, taucht auf einmal Kiernans Kardinal mit einigen Schergen in Frankies Wohnung auf und nimmt sie mit in den Vatikan wo er in dem Wahn, dadurch der Kirche zu dienen versucht, Frankie zu töten ...

Dieser Film ist zutiefst spirituell und unterhält doch zugleich durch rasante Kamerafahrten, spektakuläre Bilder und zeitgemäße Musik, wie Frankie als New Yorker Friseurin sie eben gerne hört ... ach ja, wer einfach Patricia Arquette attraktiv findet (ist ja keine Schande), hat hier Gelegenheit, sie in einer sehr ästhetisch gefilmten Szene in der Badewanne zu sehen ... die Ästhetik kippt dann allerdings auch hier alsbald vom sinnlich-erotischen ins dramatische ...

Alles in allem sicher ein ungewöhnlicher Film, der für viele Geschmäcker etwas bietet ohne sich jemals an ein Genre anzubiedern.
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