|
|
Entdecken Sie jetzt den Hollywood-Shop mit aktuellen Kino-Blockbustern, Preis-Hits und Bestsellern. Jeden Monat neu: Attraktive DVD- & Blu-ray Aktionen und die besten TV-Serien. |
Produktinformation
|
Während er in Brasilien einem Fall nachgeht, erlebt die Pittsburgherin Frankie (Patricia Arquette) eine Stigmatisierung. Auf unerklärliche Weise bilden sich an ihrem ganzen Körper Wunden -- den Wunden Jesu Christi nicht unähnlich. Ihre Geschichte bleibt dem Vatikan nicht verborgen. Um eine Antwort auf die Herkunft der Wunden an ihrem Körper zu erhalten, wird Kiernan in die USA geschickt. Dieser ist bezüglich ihrer Wundmale zunächst skeptisch, denn Frankie ist eine Atheistin, eine junge Frau, die lieber feiert und das Leben genießt, als in die Kirche zu gehen oder an Gott zu glauben. Stigmata sind aber nur von eifrigen Gläubigen bekannt. Die Male bleiben jedoch nicht die einzigen, unerklärbaren Wunden an Frankies Körper, die auf eine göttliche Botschaft hindeuten. Kiernan bleibt keine andere Wahl als seinen Kardinal (Jonathan Pryce) davon in Kenntnis zu setzen, dass dieser Fall mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht zu klären ist. Damit setzt er einen tödlichen Mechanismus in Gang, denn Wunder dürfen in der Kirchenpolitik nur Menschen widerfahren, die ein heiliges Leben führen -- was man von Frankie nicht behaupten kann.
Stigmata zollt inhaltlich dem Klassiker Der Exorzist seinen Tribut. Besessenheit, Austreibung, dies sind Themen, die schon 1973 das Kinopublikum fesselten. Zwischen all seinen Schnitten und wilden Kamerafahrten, die Stigmata zu einem der bestfotografierten Filme der späten 90er-Jahre machen, fehlt dem Film jedoch die eiskalte, fröstelnde Spannung von Der Exorzist. Und dies stürzt den Film in eine Identitätskrise: Ist er nun ein Horrorfilm oder ein intellektueller Thriller? Viele inhaltliche Elemente des Filmes beschäftigen sich mit grundlegenden Glaubensfragen des Katholizismus und hinterfragen sie kritisch. Die Kirchenpolitik, die nicht immer mit Fragen des Glaubens übereinstimmt, wird ungeschminkt dargestellt. Verbunden mit seiner mystischen Geschichte hätte Stigmata ein exzellenter Thriller werden können, schließlich stehen mit Byrne und Arquette zwei brillante Hauptdarsteller im Mittelpunkt des Geschehens. Doch leider verliert sich der Film viel zu oft in seinen Bildern, als er die hohen Ansprüche, die er an seine Geschichte stellt, über die gesamte Filmlänge einhalten könnte.
P.S.: Ally McBeal-Fans sollten die Augen aufhalten: In einer Nebenrolle ist Portia de Rossi, in Ally McBeal die Darstellerin der Nell, zu sehen. --Jerry Renshaw
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Das sich „Stigmata" sehr an „Der Exorzist" orientiert bleibt keinem verborgen und doch schafft es der Film auf seine Weise zu faszinieren, wenn er auch nie die Orginalität des Vorbilds erreicht.
Während Vater Kiernan (Gabriel Byrne) in Brasilien dem Geheimnis einer Statue auf der Spur ist, erlebt in Pittsburgh die 21 jährige Fankie (Patricia Arquette) eine Stigmatisierung. Dem Vatikan bleibt dies natürlich nicht verborgen und somit wird Vater Kiernan in die USA geschickt um das Geheimnis der Stigmata aufzudecken.
Zunächst ist er aber sehr skeptisch, da es sich bei Frankie in keinster Weise um eine gläubige Christin handelt, vielmehr genießt Sie die schönen Dinge des Lebens und feiert lieber statt in die Kirche zu gehen. Die Male bleiben aber nicht die einzigen an Frankies Körper und Kiernan kommt nicht herum seinen Vorgesetzten in Kenntnis zu setzen das in diesem Fall keine wissenschaftlichen Methoden mehr helfen. Leider setzt er hiermit einen tödlichen Mechanismus in Gang, den Stigmatas werden nur von gläubigen Christen hingenommen und nicht von Atheisten ohne rechten Glauben.
Sicher wurde die Thematik nun schon vielfach in Filmen verarbeitet, aber Stigmata gehört denoch zu den besseren Filmen die sich mit Besessenheit auseinandersetzen.
Im Film ist von einem weiteren Evangelium die Rede, welches laut Wissenschaft auch wirklich existiert und nur von der Kirche nicht anerkannt wird. Frankies Name ist dem ersten bekannten Fall von Stigmata nachempfunden, nämlich dem heiligen Fanz von Asissi. Laut Aussagen des Vatikans gab es in den letzten Jahrhunderten konstsant 12 Menschen weltweit die von Stigmata heimgesucht werden. Dies entspricht der Zahl der Apostel Jesus. Für mich ist dieses Thema doppelt faszinierend weil sich nur ca. 30 km entfernt der Heimatort der weltberühmten Theresia von Konnersreuth befindet. Dabei handelt es sich wohl um den bekanntesten Fall von Stigmata im deutschen Raum.
„Stigmata" ist vom Schnitt her sicher einer der besten Filme der neunziger Jahre, jedoch kann sich der Film nicht ganz zwischen Thriller und Horrorfilm entscheiden.
Stigmata hat auf jedenfall seinen Reiz, auch wenn er nicht viel Neues bieten kann. Die DVD selbst ist aufgrund des Bonusmaterials und der Bild und Tonqualität allererste Sahne. Neben mehreren geschnittenen Szenen, Trailer und einem ausführlichem Making of befindet sich noch ein alternatives Ende auf der DVD und der Zuschauer hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Versionen des Films.
Verpasst diesen Gedanken-Schauergefühl nicht!
|
|
|