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Stiftungen - Der Leitfaden für Gesuchstelle
 
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Stiftungen - Der Leitfaden für Gesuchstelle [Gebundene Ausgabe]

Elisa Bortoluzzi Dubach
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Huber, Frauenfeld; Auflage: 2. (15. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3719314294
  • ISBN-13: 978-3719314293
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 300.596 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Elisa Bortoluzzi Dubach
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch führt die Benutzer in systematisch aufgebauten Kapiteln in die Welt der Stiftungen ein. Die Leser lernen Schritt für Schritt, was Stiftungen sind, wie sie arbeiten und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind, wenn man erfolgreich, nachhaltig und über Jahre hinweg Stiftungen als Förderer oder gar als Projektpartner gewinnen möchte.

Die Autorin, die seit Jahren als erfolgreiche Sponsoring- und Kommunikationsberaterin mit Projektträgern wie mit Stiftungen zusammenarbeitet, kennt die Welt der Stiftungen aus der Perspektive der Geldsuchenden wie aus jener der Geldgebenden. Zahlreiche Checklisten und Fallbeispiele führen dem Leser die Thematik anschaulich vor Augen und erlauben eine unmittelbare Umsetzung des theoretischen Fachwissens in die Praxis der eigenen Arbeit. Hilfreich ist zusätzlich der Kurzüberblick jeweils am Ende eines Kapitels so wie ein ausführlicher Anhang mit Adressen von Verbänden, Aus- und Weiterbildungsstätten, Forschungsstellen u.v.m. Aus dem Inhalt: Die Problemdefinition - Die Analyse der Ausgangslage - Welche Stiftungen kommen in Frage? - Überblick über die Stiftungslandschaft - Das Gesuch um Unterstützung - Die Verhandlung - Die Erfolgskontrolle etc

Über den Autor

Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach ist Kommunikations- und Sponsoring-Beraterin BR SPRG, Co-Autorin des erfolgreichen, bereits in vierter Auflage vorliegenden Buches "Sponsoring - der Leitfaden für die Praxis" so wie Verfasserin zahlreicher Fachbeiträge in Zeitungen, Zeitschriften und Kompendien. Sie arbeitet zudem als Dozentin für Sponsoring an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schon die Aufmachung und Gestaltung des Buchs ist schlicht, strukturiert und zeigt von Effizienz. So auch der prägnante Titel 'Stiftungen' mit dem Untertitel 'Der Leitfaden für Gesuchsteller'. Das Buch bietet unermessliche Nützlichkeit für soziale und kulturelle Einrichtungen, die professionell und effizient ihre Projekte über Dritte finanzieren müssen. Die Autorin zeigt Gesuchstellern ganz klar, worauf es ankommt, wenn sie erfolgreich und nachhaltig über Jahre hinweg Stiftungen als Förderer oder gar als Projektpartner gewinnen möchten. Didaktisch und praxisnah ist das Buch als Gesamtwerk aufgebaut. Jedes Kapitel gibt eine Checkliste an, fragt was man soeben gelernt hat und fasst kurz zusammen. Anhand von genannten Fallbeispielen und Checklisten lässt sich so die eigene Praxis überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Dies ermöglicht ein zweckorientiertes Gesuch zusammenzustellen, dass in sich vom dem Begleitschreiben bis zu den Zielen und natürlich dem Budget abgestimmt und in sich geschlossen ist.

Gleich zu Beginn konfrontiert die Autorin den Leser, sich zuerst mit der eigenen Organisation selbst auseinander zu setzten. Mit direkten Fragen ermöglicht sie eine kritische Ist- sprich Problemanalyse, gibt aber auch eine Sichtweise frei, um Chancen zu erkennen. Da das Stiftungswesen noch nicht in allen EU-Ländern inhaltlich und juristisch gleich aufgebaut ist, gibt die Autorin eine akribische und exzellent zusammengefasste Darstellung alles Wissenswerten und Notwendigen über die Stiftungslandschaften der Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein und kurz auch dem internationalem Raum. In den folgenden Kapiteln geht die Autorin in medias res und beleuchtet alle Bereiche und Aufgaben für die Erstellung eines Gesuches. Doch wie könnte es von einer erfahrenen Kommunikationsberaterin nicht anders sein, widmet sie zum Schluss ausführlich noch ein Kapitel der Erfolgskontrolle. Der Anhang besteht aus nützlichen Recherchewerkzeugen wie Adressen, Homepages, Bibliografie und Infos über Fachzeitschriften.

Die Autorin macht jedoch keinen Hehl daraus, dass für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Stiftungen der Weg eben 'selber' gegangen werden muss. Doch sie ist überzeugt, dass durch eine offene Einstellung zur Materie auf beiden Seiten schon viel gewonnen ist und stärkt den Gesuchsteller, dass man sich auf gleicher Augenhöhe begegnen soll. Schließlich ist man bestrebt, dass für beide Partner eine Win-Win Situation entsteht. Die getätigten Aussagen wirken authentisch, denn die Autorin hat nicht nur einen Bestseller über Sponsoring verfasst, sondern kennt eben beide Seiten ' jene der Geldsuchenden und jene der Geldgebenden ' aus eigener Erfahrung. ---Cornelia Mathis-Haider für Kulturmanagement Network
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn der Anhang dreißig Seiten umfasst, deutet die Länge dieses Leitfadens auf ein Grundproblem hin, das inzwischen auch die Welt der Stiftungen erreicht hat. Abläufe und Organisationen werden immer komplizierter und überschreiten manchmal sogar die Grenze zum Komplexen. Das bedeutet dann, dass die Informationen nicht ausreichen, um zu einer gültigen Lösung zu kommen. Erst kürzlich wurde ich persönlich mit dieser Entwicklung konfrontiert. Denn seit bei einem Kunden, für den ich schon jahrelang den Messeauftritt konzipiere, eine neue Marketingassistentin ihr Hochschulwissen einbringt, wird Einfachheit zum Fremdwort. Und so gab es erstmals eine Projektgruppe, um den jährlichen Apéro zu organisieren. Besser und vor allem günstiger wurde er dadurch allerdings nicht.

Das Fatale an dieser Entwicklung ist, dass sich niemand schuldig fühlt. Und das trifft irgendwie sogar zu. Auch Elisa Bortoluzzi ist es nicht anzukreiden, dass es für das Stellen eines Gesuches ein so dickes Buch braucht. Ganz nach der alten Weisheit, dass Probleme Arbeit schaffen, klärt sie ihre Leser darüber auf, was sie alles tun müssen, um von einer Stiftung Geld zu erhalten.

Die Arbeit eines Gesuchstellers beginnt mit der Problemdefinition. Also lernen wir, wie Problemstellungen abgegrenzt und definiert werden, wie sich Problemkapazitäten überprüfen und mögliche Finanzierungsprobleme hinterfragen lassen und welche Punkte prioritär zu lösen sind. Am Schluss gibt es dann wie in jedem Kapitel detailliere Checklisten. Im dritten Kapitel geht es dann um die Analyse der Ausgangslage. Hier treffen wir auf die allseits bekannte SWOT-Analyse, zu berücksichtigende Elemente im Rahmen der Umweltanalyse, den Begriff des Monitoring und auf fünf Checklisten. Welche Stiftungen überhaupt in Frage kommen, wird im vierten Kapitel beantwortet. Oder zumindest der Weg, welcher zu einer Antwort führen könnte. Da es für das Erfassen der Stiftungslandschaften kein Google-Tool gibt, umfasst das entsprechende Kapitel über fünfzig Seiten. Auch weil die Autorin nicht nur die schweizerischen, sondern auch die deutschen und österreichischen Stiftungen betrachtet.

Nach dem kurzen Zwischenstück über Stiftungsphilosophien wird dem Leser nun Konkretes zur Gesuchstellung geboten. Den Auftakt macht die Kunst, gute Gesuche zu schreiben. Dazu gehören Empfehlungen für Formulierungen, Begleitschreiben und Struktur. Gefolgt von zwei Musterbeispielen. Was es bei Verhandlungen mit der gewählten Stiftung zu berücksichtigen gilt, steht im Zentrum des achten Kapitels. Und kommt es endlich zur Umsetzung eines Projekts, sollten die Leser die Ausführungen des neunten Kapitels genau studieren. Den Abschluss bilden dann die Kapitel "Gesuchsteller, Stiftungen und Recht", "Die Zusammenarbeit mit externen Beratern" und "Die Erfolgskontrolle".

Mein Fazit: Auch wenn es Methoden und Wege gibt, die ohne einen solchen Leitfaden auskommen, sollten Projektverantwortliche einen Blick in dieses Buch werfen. Vor allem wenn sie Gelder von Stiftungen wollen. Die Autorin ist schon lange auf diesem Gebiet tätig und weiß, was man tun und was man unterlassen sollte, damit Gesuche eher positiv beantwortet werden. Viele Checklisten sorgen dafür, dass man die wichtigsten Punkte nicht vergisst und die Übersicht in dieser verworrenen Welt behält.
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